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Geld sparen mit Viber
20. Juli 2011 13:31; Akt: 20.07.2011 13:31 Print
Wer noch (teure) SMS schreibt, ist selbst schuld
Neu können auch Android-Nutzer mit der Viber-App kostenlos chatten und telefonieren. Das Ganze funktioniert auch abseits von jedem WLAN - hat aber seine Tücken.
Kennen Sie Viber? Eine geniale App fürs Smartphone - allerdings nicht aus Sicht der Mobilfunkprovider. Swisscom und Co. gehen dadurch Einnahmen aus dem lukrativen SMS-Geschäft verloren.
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Mit Viber können iPhone-Nutzer bereits seit geraumer Zeit kostenlos Kurznachrichten schreiben und miteinander telefonieren. Jetzt steht die Gratis-App auch allen Android-Nutzern zur Verfügung. Eine Beta-Version ist vorgängig von
Die Viber-App kann aus dem Android Market heruntergeladen werden. Telefonanrufe und Kurznachrichten sind ausschliesslich zu anderen Viber-Smartphones möglich. Das heisst, es ist ratsam, möglichst viele der eigenen Kontakte zu Viber einzuladen.
Zugriff auf Daten
Um Viber nutzen zu können, muss man der App vorgängig den Zugriff auf das Adressbuch erlauben und sich mit der eigenen Mobilfunknummer beim Anbieter (Viber Media Inc.) registrieren. Das ist kinderleicht und klappt innert Sekunden. In den Nutzungesbestimmungen heisst es, eine Kopie der im Adressbuch gespeicherten Kontakte (Telefonnummern und Namen) werde auf dem Server des Unternehmens gespeichert. Dort seien sie absolut sicher, heisst es. Und sobald man den Dienst deaktiviert, werden laut den Angaben zum Datenschutz auch die persönlichen Informationen wieder gelöscht.
Trotzdem wurden in der Vergangenheit kritische Stimmen bezüglich Datenschutz laut. Gefordert werden klare Vorschriften, um die Daten-Sammelwut der App-Anbieter einzuschränken.
Tiefere Handyrechnung
Auch Telefonieren lässt sich dank Viber gratis - abgesehen von den Internet-Kosten. Das Ganze funkioniert mit Voice over IP (VoIP), das heisst die Telefonverbindungen kommen über das mobile Internet zustande. Der Schweizer Vergleichsdienst Comparis.ch hat im Frühjahr eine interessante Rechnung vorgestellt. Demnach lässt sich mit Apps wie Viber, Skype oder WhatsApp die Handyrechnung bis zu einem Viertel reduzieren. Bei SMS-Vielschreibern dürfte es einiges mehr sein.
Wichtig zu wissen: Wenn man über Viber telefonieren will, sollte eine WLAN-Verbindung genutzt werden. Sonst könnte es wegen der grossen Datenmengen, die bei einem Gespräch übertragen werden, zu unliebsamen Überraschungen bei der nächsten Handyrechnung kommen.
Kurznachrichten sind datenmässig verschwindend klein. Das heisst, auch Vielschreiber können abseits von jedem WLAN unbeschwert loslegen. Der Comparis-Experte kam übrigens zu einem positiven Fazit: Da bei den meisten Smartphone-Abos ein ausreichend grosses Datenvolumen in der monatlichen Grundgebühr inklusive sei, könne man tatsächlich von Gratis-Anrufen und Gratis-SMS sprechen.
Zusätzliche Features
Im Vergleich zur iPhone-App hat die Android-Version noch einige zusätzliche Features zu bieten. So gibt es einen Vollbild-Modus, wenn ein Anruf eingeht. Textnachrichten werden in Pop-up-Fenstern angezeigt und dann kann Viber in den Voreinstellungen als Haupt-Tool für Anrufe festgelegt werden.
Die Entwicklerfirma spricht von über
(dsc)
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Alle 98 Kommentare


































Datenschutz "ohne Gummi"
Die Adressbuchdaten werden benutzt, damit auch die Verknüpfung zu den Usern erstellt werden kann, die man selbst im Adressbuch hat und die einen selbst ebenfalls haben. In der Schweiz ist klar, geht es um Datenschutz, wird geschriehen. Man blickt zurück auf Debatten wie Google Streetview u.s.w. Ich bezweifle dass auch nur die hälfte der User, die hier nach Datenschutz schreien zu Hause ihr eigenes Netz sinnvoll absichern
Whatsapp / GTalk vs Swisscom
WhatsApp ist auf Android das erste Jahr gratis (Siehe: Menü -> Einstellungen -> Account Info)... danach kostet die App ca. 1.10 Fr. Was sich aber sicherlich lohnt, bei SMS-Kosten von 0.15 Fr. pro 160 Zeichen (Swisscom). Neben Whatsapp benutze ich noch oft Google Talk... kein Wunder das Swisscom nun das 1GB Abo verteuert und dafür pro SMS weniger verlangt.... dagegen werde ich mich beim nächsten Handy-Kauf wehren, oder den Anbieter wechseln!
VoIP mit Adressbuchkopie???
Um VoIP zu nutzen muss man normalerweise keine Kopie eines ABuchs auf irgendwelche Server ablegen. Hier ist doch schon ganz klar wohin die Reise geht, wird alles verkauft und dann bekommt man (und die Kontakte natürlich auch) irgendwelche Dinge geschickt! Und allein wenn man nur einmal dann nicht aufpasst, ist man mehr Geld los als man spart! Wenn ich sparen will, dann schreib ich weniger SMS/telefoniere weniger, vielleicht hilft auch auch ein banales Treffen mit Freunden mal wieder viel mehr in unsere ach so tollen "Social Media" Generation!