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06. Juli 2009 13:30; Akt: 06.07.2009 15:36 Print

Schwarzfahren leicht gemacht?Schwarzfahren leicht gemacht?

Billettschalter im Hosensack: Mit dem iPhone lassen sich Bahntickets einfach beim Vorbeigehen lösen - auch wenn man schon im Zug sitzt.

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«Shazam» nimmt einige Sekunden eines Liedes auf und liefert Informationen über Titel und Interpreten. «E-Mail 'n' Walk»: Damit läuft man auch beim Gehen nicht Gefahr, mit einer Laterne zu kollidieren. Social-Networking leicht gemacht: Ein Klassiker unter den iPhone-Apps ist der Facebook-Client. Ein Blick auf Zürich direkt aus dem Weltall ... ... «Google Earth» darf natürlich auch auf dem iPhone nicht fehlen. «Squash the $treet»: Banker werden in diesem Game zur Kasse gebeten. Allerdings kassieren sie keine Bussen, sondern eine Tracht Prügel. Mit dem Vergleichsdienst comparis.ch lassen sich sämtliche Aktionen und Sonderangebote von Migros, Coop, Denner, Spar, Volg, Aldi und Lidl abrufen. Auch wenn die Grafik auf den ersten Blick etwas kindlich anmutet, die ... ... iApp «Jelly Car» zählt zu den witzigsten Spielen auf dem iPhone. «Trace»: Ein vermeintlich simples Spiel mit grossem Suchtpotential. Das Ziel: Dem Strichmännchen den Weg zur Sonne zu ebnen. «Kooaba Search»: Wer damit ein Kinoplakat oder eine DVD fotografiert, kann auf seinem iPhone den dazugehörigen Trailer anschauen und weitere Infos abrufen. Bei «Penguin Lite» sollen Pinguine mittels einem Katapult ... ... auf Eisbären geschossen werden. Der SBB-Fahrplan gibt jederzeit Auskunft zu den aktuellen Abfahrts- und Ankunftszeiten. Routenplanung, wie sie sich auf der SBB-Homepage finden lässt. Mit «Wobble» lassen sich Bereiche eines Bildes markieren und verwackeln. Speziell lustig mit Portraits aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. «POI Lite» ist ein Radarwarngerät. Kurz vor einem Kasten werden die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt. Auf der Suche nach einem neuen Untersatz: Autoscout24 listet über 100 000 Occasionen auf. Die Fahrzeuge können direkt auf dem iPhone etwas gründlicher unter die Lupe genommen werden. «Labyrinth LE»: Durch geschicktes Kippen des iPhones muss die Kugel an den Löchern vorbeimanövriert werden. Das Gratis-Game nutzt den eingebauten Beschleunigungssensor.

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Nervtötendes Schlangestehen am Schalter oder am Billettautomaten muss nicht sein. Seit dem vergangenen Wochenende steht eine neue Version der SBB Applikation fürs iPhone und den iPod touch zur Verfügung. Neben dem aktuellen Fahrplan besteht nun die Möglichkeit, Tickets direkt via die Apple-Geräte zu kaufen. Wer das Angebot nutzen will, braucht sich einmalig per Internet im Ticketshop zu registrieren. Neben den Personalien muss eine gültige Kreditkartennummer angegeben werden, über welche die Einkäufe direkt abgerechnet werden.

SBB fürchten den Missbrauch nicht

Die App erlaubt es theoretisch, auch erst dann ein Ticket zu lösen, wenn man den Zug schon bestiegen hat und unterwegs ist. Davon rät Daniele Pallecchi, Mediensprecher bei den Schweizerischen Bundesbahnen, allerdings entschieden ab: «Wer in einem Zug mit Selbstkontrolle sitzt , braucht ein gültiges Billett.»

Und wie will man bei der SBB verhindern, dass Schlaumeier erst ein Ticket lösen, wenn sie sehen, dass ein Kontrolleur im Anmarsch ist? «Wir kennen alle Tricks, dieses Schlupfloch lassen wir nicht offen. Schliesslich sieht der Kontrolleur genau, zu welcher Zeit das Billett gelöst worden ist. Ausserdem ist der Kontrolleur wahrscheinlich schneller bei ihnen als das Ticket auf ihrem Bildschirm », ergänzt Pallecchi.

SBB Mobile ist kostenlos im App Store erhältlich. Bisher wurde das Programm laut Pallecchi 140 000 Mal heruntergeladen.

(mbu)