Test

19. März 2010 13:03; Akt: 19.03.2010 15:23 Print

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Mit dem Hero-Nachfolger HTC Legend wollen die Taiwaner ein sehr gutes Handy verbessern. Ob dies gelungen ist, hat 20 Minuten Online ausprobiert.

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HTC Legend: AMOLED und leichter Knick

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Das HTC Legend ist der Nachfolger des Hero, welches im Test von 20 Minuten Online durchaus überzeugen konnte. Einen der wichtigsten Kritikpunkte hat der taiwanesische Hersteller beseitigt: Die 5-Megapixel-Kamera kommt nun mit LED-Fotolicht, so dass man nun auch Schnappschüsse in der Dämmerung machen kann. Allerdings ist die Bildqualität weiterhin nur Durchschnitt. Ein anderes Manko, die für unseren Geschmack zu kurze Akkulaufzeit, wurde nicht vollends behoben. Denn das Legend musste bei durchschnittlicher Nutzung nach dreieinhalb Stunden wieder an die Steckdose. Im Vergleich zum Hero ist das Legend mit 11,5 Millimetern ein bisschen dünner geworden. Der starke Knick im Gehäuse war nicht jedermanns Geschmack, das Legend kommt mit einem weniger ausgeprägten Knick zum Kunden. Insgesamt ist der neue Held hochwertiger, weil er aus einem Stück Aluminium gefräst wurde und nur auf der Rückseite Kunststoffelemente hat. Ausserdem fällt der optische Sensor auf. Dieser reagierte im Test deutlich präziser als der Trackball des Hero.

Nichts getan hat sich bei der Display-Diagonalen von 3,2 Zoll und der Bildschirmauflösung von 320 x 480. Dafür hat HTC dem Legend ein AMOLED-Display spendiert. Vorteil dieser Technologie ist, dass sie ohne Hintergrundbeleuchtung kommt, satte Kontraste liefert, grössere Blickwinkel bietet und weniger Energie verbraucht. Die Taktrate der CPU liegt nun bei 600 statt 533 Megahertz, der Arbeitsspeicher wuchs von 288 auf 384 Megabyte. Bereits das HTC Hero überzeugte mit flottem Arbeitstempo und auch sein Nachfolger konnte so überzeugen.

Sechs Apps machen das Handy langsam

Im Gegensatz zum Apple iPhone ist das Legend voll multitasking-fähig, kann also auch Anwendungen von Fremdanbietern in Hintergrund ausführen, im Test ergaben sich echte «Performance-Verluste», wenn man sechs Apps laufen liess. Wie man es vom Apple-Handy kennt, beherrscht das HTC-Gerät Multitouch, unterstützt aber zusätzlich Adobe Flash, was einem beim Surfen einen echten Mehrwert verschafft, weil sich unter anderem Web-Videos direkt im Browser abspielen lassen. Ohnehin ist das Browser fix und intuitiv bedienbar.

Wie man es von anderen HTC-Geräten kennt, kommt auch das Legend mit der eigenen, Android übergestülpten Benutzeroberfläche Sense. So gibt es beispielweise ein sehr gutes E-Mail-Tool, mit dem man sich Nachrichten im Threaded Modus anzeigen und sie in einem Exchange-Konto in Ordnern platzieren kann. Ausserdem kann man mit wenigen Klicks so ein Widget einrichten, so dass man Twitter- und Facebook-Beiträge von Freunden direkt angezeigt bekommt.

Fazit

Für rund 650 Franken erhält der Nutzer definitiv das bessere HTC Hero. Das Legend könnte allerdings noch einen kräftigeren Akku und eine bessere Kamera vertragen.

(hst)