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Tablet für Gamer
28. Januar 2013 00:19; Akt: 28.01.2013 00:19 Print
So schlägt sich das Android-Gamepad im Test
von Jan Graber - Das Archos Gamepad erlaubt, Android-Games wie mit einem herkömmlichen Gamecontroller zu steuern. Unser Praxistest verrät, ob das neue Gadget das mobile Zocken revolutioniert.
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Als der französische Gerätehersteller Archos letztes Jahr den Archos Gamepad ankündigte, stellten wir die Frage, ob das portable Gerät der PS-Vita-Killer sein werde. Mittlerweile hat sich gezeigt, das Sony keine Hilfe braucht, um die PS Vita ins frühzeitige Grab zu tragen – dem schmucken Teil fehlen schlicht die Games, um das Herz am Pumpen zu erhalten.
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Vita hin oder her: Mittlerweile liegt uns das Archos Gamepad in handgreiflicher Form vor und wir fragen uns: Kann allenfalls dieses Teil gegen die Übermacht des iPads bestehen? Mit Leichtigkeit, könnte man meinen, zumindest, wenn man es in die Hand nimmt: Für ein Gerät mit einem 7-Zoll-Bildschirm wiegt es mit 330 Gramm erstaunlich wenig. Allerdings hat Apple mit dem iPad mini einen Pfeil im Köcher, das mit seinem 7,8-Zoll-Bildschirm und maximal 312 Gramm Gewicht das Archos Gamepad locker ins Pfefferland schiesst.
Mapping macht wenig Sinn
Trotzdem: Das Gamepad liegt gut in der Hand und die Steuerbuttons und Analogsticks sind auch für kleinere Hände problemlos erreichbar. In der physikalischen Steuerung von Mobilegames wie mit einem klassischen Gamecontroller liegt denn auch die Stärke des Gamepads – und zugleich die Schwäche. Das Gamepad erlaubt ein sogenanntes Mapping: Den heissen Zonen auf dem Touchscreen, die zur Steuerung des Games dienen, können nämlich die physikalischen Tasten des Gerätes zugewiesen werden. Das Mappingtool bedarf zwar der Gewöhnung, ist aber grundsätzlich einfach zu bedienen und funktioniert auch gut. Archos verspricht in der Bedienungsanleitung, dass Mappings für rund 100 Spiele bereits voreingestellt sind.
Nur hilft dies wenig: Zwar macht das Mapping bei den mobilen Varianten von Games wie Egoshootern oder Sport- und Rennspielen Sinn, da diese nach den herkömmlichen Prinzipien gesteuert werden. An den auf speziell auf Touchscreens ausgelegten Games scheitert das Mapping jedoch: Funktionen wie Streichen, Zeichnen und Ziehen über den Screen lassen sich nicht auf Sticks und Buttons legen. Für Games wie «Fruit Ninja» oder «The World of Goo» bringt die Hardwaresteuerung also nichts.
Gerät mit Schwächen
Kein Highlight für Gamer ist das miese Display: Es fehlt dem Screen an Leuchtkraft fürs Zocken an hellen Orten. Je nach Blickwinkel kommt es zudem zu Farbverschiebungen – keine Freude für Spieler, die bei Games körperlich mitfiebern und das Gerät beim Spielen kippen, wenden und drehen. Der Touchscreen reagiert dafür schnell und präzise auf Berührungen. Schwach auf der Brust sind hingegen die Lautsprecher. Da viele Mobilezocker jedoch mit Kopfhörer spielen, fällt dies nicht ins Gewicht.
Das Gamepad läuft mit dem Android-Betriebssystem, es steht also die gesamte Google-Play-Gamebibliothek zur Verfügung. Das Gerät funktioniert freilich auch als Musik- und Videoplayer, Googles Filmangebot ist in der Schweiz indessen noch nicht verfügbar. Deshalb macht der ins Gerät integrierte Mini-HDMI-Anschluss für hiesige Spieler noch nicht allzu viel Sinn.
Fazit: Kein Killergerät
Das Archos Gamepad wird in der Schweiz ab 160 Franken angeboten (Stand: 24. Januar 2013). Allerdings vermag das Gamepad trotz relativ günstigem Preis und qualitativ guter Verarbeitung nicht restlos zu überzeugen: Das Button-Mapping macht nur bei denjenigen Spielen Sinn, die keine Touchscreen-spezifische Steuerung verlangen und der Bildschirm ist ebenfalls kein Highlight. Das Archos Gamepad wird iPad & Co. auf jeden Fall nicht vom Sockel stossen. Als Variante dazu dient es Android-Zockern aber allerweil – sofern sie sich nicht mit dem Google Nexus 7 eine merklich teurere, aber auch bessere Spielstation zulegen wollen.
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Alle 25 Kommentare

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Ist das ne PSP? Jetzt auch noch von Sony kopieren OmGod!
Weiss nicht so recht...
Wieso sollte das pad ein killer für die Psvita sein? Die psvita wird ja eh nie was, der 3ds hat es schon laaaaange zerstört, und ich denke nicht das etwas mit dem teil wird da man eh keine richtigen gute spiele spielen kann.
finde ich nicht
der Akku soll auch nur 2h bei Max BildschirmLicht und modern combat reichen zudem nur 8 gb festverbauter Speicher. PS Vita 3
cool
sieht doch geil sus das ding. weiss gar nicht was die einen da zu meckern haben. leider werd ich wohl eher weniger als pro gamer meine lieblingspiele wie cod zocken können, aber für gewisse spiele wie ski challenge oder so durchaus sinnvoll