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Gamer spielen Krieg
17. Januar 2012 14:50; Akt: 20.01.2012 20:08 Print
«Battlefield» in Echt für Freizeit-Rambos
von Philipp Rüegg - Für wen «Call of Duty» zu unrealistisch und echter Krieg zu gefährlich ist, gibt es «Battlefield Live». Bei der Kriegssimulation wird das Gamepad gegen ein Lasergewehr getauscht.
«Wir erwecken die ‹Battlefield›-Spiele zum Leben», erklärt der ehemalige Militärinstruktor Lee Belcher. Er ist einer der beiden Gründer von «Tactics Planning and Training», der Firma hinter Battlefield Live. Was nach einem weiteren Ableger des populären Mehrspieler-Egoshooters «Battlefield» klingt, ist eine «echte» Kriegssimulation für Freizeit-Rambos.
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Gespielt wird ähnlich wie beim Paintball oder Lasertag. Als «Munition» kommen Infrarotlaser zum Einsatz. Jeder Teilnehmer ist mit drei Sensoren ausgestattet, die feindliche Treffer melden.
Die Macher von Battlefield Live gehen aber ein paar Schritte weiter. Wie im Computerspiel gibt es unterschiedliche Missionen. Beim «V.I.P Escort» muss man eine Person unbeschadet von A nach B bringen, während das gegnerische Team dies zu verhindern versucht. Auch Klassiker wie «Death Match», «Capture The Flag» oder «Last Man Standing» stehen zur Auswahl.
Die Idee hatten zwei ausgediente Offiziere der britischen Armee. Statt sich nach insgesamt 48 Dienstjahren mit Jobsuche auf ein neues Schlachtfeld zu stürzen, machten sie sich selbstständig. Im Gegensatz zu Unternehmen wie Blackwater, bei denen sich Söldner verdingen, kehrten sie dem realen Krieg den Rücken.
In Grün schiesst sichs besser
Damit ein Haufen bunt bekleideter Menschen, die in Jeans durchs Unterholz robben, nicht die Kriegsillusion zerstören, werden die Hobbysoldaten in Armee-Uniformen gesteckt. Auf dem Helm ist zudem eine kleine Videokamera installiert, so dass die Teilnehmer ihren Egoshooter-Ausflug mit nach Hause nehmen können.
Die ehemaligen Militärs legen bei ihrer Kriegsübung wert auf Authentizität. Neben den realistisch anmutenden Waffen und der korrekten Uniform sowie Ausrüstung wird auch eine kurze Grundausbildung vermittelt. Etwas, das wohl auch dem einen oder anderen Online-Soldaten zugute käme.
Kriegsspiele für bis zu 300 Teilnehmer
Bis zu 300 Personen sollen an einem Battlefield-Live-Match teilnehmen können, das entsprechende Gelände vorausgesetzt. Bei der Zahl kämen sogar die Server vom PS3-Shooter «MAG» ins schwitzen. Angeboten werden die Live-Schlachtfelder auf der ganzen Welt.
Wer in der Armee zu wenig «Chriegerlis» spielen konnte oder dem aktuelle Shooter auf dem PC nicht genug Action bieten, für den ist Battlefield Live genau das Richtige. Der nächstgelegene Ort in unseren Breitengraden liegt in Schwerin im benachbarten Deutschland.
«Battlefield» in Echt
(Quelle: YouTube/PlayBattlefieldLIVE)
(Quelle: YouTube/PlayBattlefieldLIVE)
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Alle 39 Kommentare



















































Ich bin andere Meinung
Softair ist tausend mal besser als " Laser". Zudem sind Shooter Games viel besser. Vergleicht Live mit Game mal.
Softair!
Wo der Hans recht hat, hat er recht - Softair ist viel besser. Desweiteren ist es wenns nach der Authentizität geht diesem 'Laser-gschmois' um Längen überlegen - alleine der bei Softair verwendeten Waffen wegen.
Schwitzen
Da dürfte es ein paar der Gamer vor den Kopf getroffen haben, wenn man plötzlich ins schwitzen kommt und man nich tauf Knofdruck ein neues Leben bekommt. Doof, aber auf alle Fälle besser als die unrealistischen (ja, ich habe es ausprobiert) Games.
Was ein Unsinn..
Für Möchtegern-Rambos, die sich sportlich betätigen möchten, empfehle ich den Waffenlauf.