«F.E.A.R. 2: Project Origin»

18. Februar 2009 22:10; Akt: 18.02.2009 19:17 Print

Feuer frei für die Furcht

von Jan Graber - Alma ist wieder da: Das so ganz und gar nicht harmlose Mädchen sorgt auch in «F.E.A.R.2» für Horrormomente.

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«F.E.A.R. 2: Project Origin» wartet mit einigen grafischen und dramaturgischen Highlights auf.

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Warner Bros. Interactive stand bisher eher für mittelmässige Gameumsetzungen von Filmen wie «Batman» oder «Harry Potter». Mit «F.E.A.R. 2: Project Origin» geht der Unterhaltungskonzern jedoch mit einem Titel an den Start, dessen Vorgänger Bestnoten eingeheimst hat.

Auch «F.E.A.R. 2: Project Origin» überzeugt, wenn auch nicht im gleichen Mass. Spieler schlüpfen in die Haut des Soldaten Becket, der von Horrorvisionen heimgesucht wird. So auch in seinem jüngsten Einsatz in einem Forschungslabor: Auf dem Weg zum Missionsziel erleidet Becket Halluzinationen eines infernalen Vorhofs der Hölle, der einerseits von Horrorgestalten bevölkert wird, anderseits von Alma, einem extrem rachedurstigen Mädchen, das die Kraft zur to­talen Zerstörung in sich trägt. Die Dinge geraten denn auch schnell ausser Kontrolle und der Spieler findet sich abwechselnd in Schiessereien und in einer plötzlich völlig veränderten Welt voller Mutanten wieder. Becket stösst auf E-Mails, die Erklärungen zur Story liefern, und er stellt fest, dass er superschnelle Reflexe hat – was zur bekannten Bullettime führt.

Zwar bietet «F.E.A.R. 2» eine Menge Action, eine gute Dramaturgie, grandiose grafische Augenblicke und einige furchterregende Momente. Das Game leidet jedoch unter Grafikfehlern und die Gefechte sind oft zu leicht zu meistern. Zudem ist mancher Schreckmoment zu absehbar und sorgt eher für Gähnen statt Gruseln.

«F.E.A.R. 2: Project Origin» für PS3, Xbox 360, PC; Warner Bros. Inter­active.

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