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«Hawx 2»
08. September 2010 23:00; Akt: 08.09.2010 19:40 Print
Stahlgewitter über dem Feuersturm
von Jan Graber - Die Kampf-Jet-Sim «Hawx» fliegt mit viel Pathos in die zweite Runde. Ihr Potenzial schöpft die Düsentrieb-Action indessen nicht aus.

Kawumm, da scheppert es auf dem Flugzeugträger: «Hawx 2» enthält auch bombige Missionen.
Die Zeichen stehen wieder einmal auf Krise, unser schöner blauer Planet steht (zum wievielten Mal schon?) einen Schritt vor dem Abgrund: Ultraböse Terroristen bedrohen die Welt. Sie gehören von der Erdoberfläche und aus dem Himmel gepustet. Sprich: Es ist höchste Zeit für den Auftritt ein paar tollkühner Männer in ihren fliegenden Kisten, die sich in ihren stählernen Geschossen auf sie stürzen – begleitet von heroischen Klängen, die die Himmelsschlacht animieren.
Willkommen in Tom Clancys «Hawx 2», das mit Clancy-typischem Pathos Sofapiloten in stählerne Engel versetzt und sie auf die Jagd nach Terroristen schickt. Vom pathetischen Grundton und der hanebüchenen Hintergrundgeschichte abgesehen bereitet das Spiel aber durchaus Spass: Die Grafik ist erste Sahne, die Partikel fliegen den Kampfpiloten mit viel Detailtreue um die Ohren, die Landschaften, über die die Jets donnern, geben ein Gefühl von Weite und unendlicher Freiheit. Die Steuerung der Fighterjets geht leicht und intuitiv von der Hand, selbst flügellahme Jet-Simulanten dürften sich damit zurechtfinden. Auf die Todesengel warten Bodenmissionen, Dogfights sowie Auftankmissionen. Gestartet und gelandet wird auf normalen Flugpisten ebenso wie auf Flugzeugträgern.
Allerdings verlieren die Missionen nach einiger Zeit ihren Reiz, zu gleichförmig laufen sie ab. Und etwas weniger Clancy-Pathos würde dem Titel ebenfalls gut stehen.
«Hawx 2» für PS3, Xbox 360 PC; Ubisoft










































