Android-Daddelkiste

04. März 2013 00:05; Akt: 04.03.2013 11:31 Print

Die Billig-Spielkonsole kommt

Die Android-Konsole Ouya steht in den Startlöchern. Bereits am 28. März erwächst Nintendo, Microsoft und Sony neue Konkurrenz.

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Die Ouya im Grössenvergleich mit einer Pepsi-Dose. Im Innern werkelt wie in zahlreichen Tablets ein Tegra-3-Prozessor. (Bild: mashable)

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Die erste Android-Konsole kommt definitiv: Laut Ankündigung im Firmenblog ist es am 28. März soweit. Zunächst werden allerdings nur Ouya-Investoren in den Genuss kommen, sprich all jene, die das Android-Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziell unterstützt haben. Mitte 2012 haben über 60 000 Gamer innerhalb eines Monats fast neun Millionen US-Dollar für das ambitionierte Open-Source-Projekt locker gemacht. Im April 2013 sollen Vorbesteller eine Ouya erhalten und im Juni wird die Android-Konsole in den USA für 100 Dollar in den Handel kommen.

Umfrage
Wird die Open-Source-Konsole Ouya ein Erfolg?
48 %
29 %
23 %
Insgesamt 2790 Teilnehmer

Im Innern taktet wie beim Google-Tablet Nexus 7 ein Tegra-3-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte gross. Aufgrund der Hardware-Komponenten kommt Ouya nicht an die Leistung einer PS3, Xbox 360 oder Wii U heran. Die Entwickler haben aber bereits angekündigt, dass neue Modelle mit besserer Hardware im Jahresrhythmus veröffentlicht werden sollen.

Ouya sucht seine eigene Nische

Bei Ouya sieht man Sony und Microsoft nicht als direkte Konkurrenz: «Wir müssen weder die Xbox noch Sony oder irgendeine andere Konsole schlagen, die auf den Markt kommen wird. Wir müssen unsere eigene Nische finden», sagte Ouya-Gründerin Julie Uhrman im Interview mit dem «Wall Street Journal».

Mit Ouya fallen für die Spieleentwickler keine Lizenzgebühren an. Das System ist vollkommen offen, sprich jeder kann veröffentlichen, was er will. Mit der Android-Konsole sollen Spielefirmen zu einem Bruchteil der Kosten, die für Games auf einer Wii U, PlayStation 3 oder Xbox 360 anfallen, hochwertige Games für das Wohnzimmer produzieren können. Damit will das Unternehmen kleine Spielestudios locken, die sich bislang aus Kostengründen auf Smartphones und Tablets konzentriert haben. Der Plan könnte aufgehen: Nebst den Branchengrössen Square Enix («Final Fantasy») und Namco Bandai haben auch Independent-Gameentwickler wie der «Minecraft»-Erfinder Notch ihr Interesse an der neuen Konsole angemeldet.

YouTube/Ouya

(owi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mediacenter fan am 04.03.2013 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    XBMC

    Ich werde mir das Teil als Mediacenter holen. XBMC (openelec) wird offiziell unterstützt. Und wenn man sieht, wie gut das Ganze bereits auf der schwachen Raspberry PI läuft, kann man sich gut vorstellen, was man alles mit der Ouya anstellen kann. und das alles natürlich ganz legal!

  • florian schenk am 03.03.2013 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das will ich*-*

    ich glaube das werd ich mir besorgen weil: 1, ich bin android fan 2. der preis ist nicht riesengross 3.wenn notch was davon hällt wirds sicher brauchbar sein(bin natürlich Minecraft fan)

  • Marc Huber am 03.03.2013 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    keine Konkurrenz

    Gähn.. Sehe keine Konkurrenz zu qualitäts Produkten wie diese von Nintendo.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Werner Kliman am 06.03.2013 00:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Ich dachte sie sieht cool aus aber Android... Kennt man ja dass das Design entweder von Apple kommt oder (wie in diesem Fall, weil Apple keine Konsolen herstellt) gar nicht vorhanden ist

  • Horst Schlemmer am 04.03.2013 18:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uhh ja!

    Als Kickstarter und Unterstützer von Day 2 an, freue ich mich auf die Konsole. Kritiker gibt's immer: gab es bei der NES, beim GameCube, bei der Wii und heute bei der Wii U und der PS4. Kommt halt, wenn jeder im Netz seine Meinung kundtun kann, ob qualifiziert oder nicht. Wenn die Ouya floppt, wird sie auseinandergenommen und geschaut, ob sich was modden lässt. Wenn nicht, -150$. Kann man verkraften.

  • mediacenter fan am 04.03.2013 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    XBMC

    Ich werde mir das Teil als Mediacenter holen. XBMC (openelec) wird offiziell unterstützt. Und wenn man sieht, wie gut das Ganze bereits auf der schwachen Raspberry PI läuft, kann man sich gut vorstellen, was man alles mit der Ouya anstellen kann. und das alles natürlich ganz legal!

  • PC-Fan am 04.03.2013 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Konsolen sind ein Ärgernis

    Als PC-Zocker tun mir Meldungen über neue Konsolen einfach nur weh. Mit der ganzen Konsolenschwemme verabschiedet sich das Hardcore-Game langsam aber sicher vom Markt. Konsolen sind hauptsächlich für Zwischendurchzocker. Übrig bleiben ein paar Spiele wie Dead Space 3, Call of Duty BO2, welche so einfach und Actionlastig sind, dass geübte Spieler sich nur noch unterfordert fühlen. Dazu kommen die ganzen "Filmszenen" in denen man nicht spielen "darf". Oyua (oder so ähnlich) beschleunigt diesen Trend weiter.

  • gamers 1st std. am 04.03.2013 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gaming 4 take away...

    Cool, passt in jede Hosentasche und ist 1-2 fix installiert, super Sache.... Lieber eine Konsole die Spass macht, als eine Super high End PS4 mit guter Grafik aber die Spiele alle nicht fertig oder schlecht programmiert sind und laggen....weniger ist manchmal immer noch MEHR....

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