«Shadow of the Colossus»

07. Februar 2006 19:15; Akt: 07.02.2006 23:36 Print

Riesengame: Gross, grösser, «Shadow of the Colossus»

«Shadow of the Colossus» entführt Spieler ins Reich der Giganten – ein buchstäblich kolossales Erlebnis.

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Unendliche Weiten, neblig. Verloren darin: ein Mann und sein Pferd, quer über dem Tier der leblose Körper eines Mädchens. Das Ziel: der Tempel von Dormin. Dort soll der Hüter über Leben und Tod das Mädchen wieder ins Leben zurückholen. Der Wunsch soll erfüllt werden – sofern der Held alle 16 Kolosse der Welt besiegt.

Damit beginnt für den Spieler eine Reise durch weitläufige Landschaften, um die Riesen aufzustöbern. Als Orientierungshilfe dient ein magisches Schwert, das Sonnenlicht in Richtung des gesuchten Feindes zu bündeln vermag. Am Ende jeder Suche tritt der schmächtige Held dann in der Tat gigantischen Gestalten entgegen.

Besiegen kann er sie nur, wenn er einen Weg findet, um an ihnen hochzuklettern und das Schwert in kritische Stellen zu rammen. Weil der Riese seinen Peiniger natürlich abschütteln will, muss sich der Held mit allen Kräften festhalten und immer wieder Stellen auf dem Giganten finden, wo er kurz verschnaufen kann.

Mit «Shadow of the Colossus» ist den Entwicklern Fumito Ueda und Kenji Kaido ein kleines Meisterwerk gelungen. Trotz endlos weiten Landschaften und den Kolossen als einzigen Gegnern darin verliert das Game nie an Spannung. Dazu trägt neben der Spielatmosphäre besonders die Umsetzung der tatsächlich gigantisch wirkenden Kolosse bei. Man kriegt den Hals einfach nicht voll von den Riesen.
Jan Graber

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