Kämpfen statt bauen

03. März 2015 23:42; Akt: 04.03.2015 09:21 Print

«Minecraft» wird zu «Call of Duty»

von Ill-FiL - Das Start-up Kickback macht aus dem Aufbau-Game einen Action-Kracher. Neu können sich Gamer gegenseitig bekämpfen – und so Geld verdienen.

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Beschaulich war früher: Wer sich für einen echten «Minecraft»-Haudegen hält, kann sich ab sofort mit anderen um Ruhm, Ehre und Geld kloppen. (Bild: Majong/Montage)

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Der E-Sports-Markt boomt. Längst gibt es für Multiplayer-Games wie «League of Legends», «Starcraft» oder «Dota» Meisterschaften, die mit lukrativen Preisgeldern locken. Was aber, wenn man statt mit «Battlefield»-Söldnern lieber mit pixeligen «Minecraft»-Figuren auf andere Spieler losgeht?

Das Start-up Kickback hat sich auf die Programmierung kompetitiver Ökosysteme für bestehende Games spezialisiert. Der erste Titel, den man jetzt auch gegeneinander zocken kann, ist das von Microsoft aufgekaufte Kult-Klötzchengame «Minecraft».

Statt gegen Monster gegen Menschen

Die bisher einzigen Gegner im Spiel waren Monster, die des nachts im Spiel auftauchen und den Protagonisten beim Aufbau seiner eigenen Game-Welt stören. Kickback bietet jetzt die Möglichkeit, dass sich auch Spieler in verschiedenen, vor allem aus Egoshootern bekannten Spielmodi gegenseitig bekämpfen können. Die Anzahl Gamer pro Partie reicht dabei von zwei bis zu mehreren Dutzend.

Die Partien finden im Original-«Minecraft»-Spiel statt. Kickback betreibt dafür die Server, welche die Matches hosten, arrangiert die Partien, designt die Schlachtfelder («Maps»), kodiert die Regeln der verschiedenen Match-Arten und führt die Spieler-Statistiken.

Wer gut kämpft, kann Geld verdienen

Kickbacks Matchmaking-System ist kostenlos, sofern man nur zum Spass auf andere «Minecraft»-Männchen eindreschen will. Umsatz will das Unternehmen mit den Spielern generieren, die auf ihre kämpferischen Fähigkeiten wetten.

Wer einen Dollar setzt, sorgt damit nicht nur bei Kickback für klingelnde Kassen, sondern hat die Chance, innerhalb weniger Minuten selber den Reibach zu machen – sofern er sich gegen die anderen «Minecraft»-Recken durchsetzt.

Wer sein Können auf die Probe stellen will: Hier gehts zu den neuen «Minecraft»-Mehrspieler-Modi.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bukkit Entwickler am 04.03.2015 00:12 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist daran neu ?

    Diese Modis gibt's für Minecraft schon seit mehreren Jahren und werden über eine riesen Community freiwiliger Enwickler erstellt.

  • Simon am 04.03.2015 00:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    I verstehe es nicht

    Ich spiele Minecraft schon seit mehreren Jahren und pvp war schon immer bei Minecraft dabei. Auf öffentlichen Servern kann man pvp spielen und meistens wenn man gewinnt kriegt man Punkte womit man Dinge freischalten kann. Ich verstehe nicht warum jetzt so ein riesen Drama darum gemacht wird.

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  • Dario P am 04.03.2015 01:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neu??

    Ist ja voll neu der PVP Modus und so hmmmm?? Das einzige sind vlt die Meisterschaften die neu sind

Die neusten Leser-Kommentare

  • Boy989 am 17.03.2015 20:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Minecraft ist cool

    Mineralreich finde ich Hammer cool es ist nicht 3D aber macht Mega Bock wiso? Ich sage euch warum unendlich Welt Mega fiele mods coole server und es macht mehr Bock Wen man zu zweit mit Freunden spielt.

  • Minecraftsuchti am 04.03.2015 20:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unpassend

    Diese Spiele auf Servern sind so neu wie die 5. Sinfonie von Bethoven und es ähnelt call of Duty so sehr wie Mozart ac/dc ( dieser Artikel ist ehr sinnvoll ) ^^

  • jemand am 04.03.2015 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cs Go

    Minecraft ist schlecht, spielt cs go!

  • Lorenz Gerber am 04.03.2015 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptthema?!

    Klar gibt es seit längerem dieses Spielmodis, jedoch ist der Hauptthema, dass man jetzt auch Geld verdienen kann damit.

    • Bürger Chris am 04.03.2015 18:44 Report Diesen Beitrag melden

      Uii...

      Das kann man in anderen Games auch, seit Jahren. Es ist nur - wie praktisch überall - die Frage, wie gut jemand ist. ;-)

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  • Marcel am 04.03.2015 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Nichtssagender Artikel

    Und? Solche Mods und Modis gibt es für Minecraft schon lange. Dennoch gratis, weil von Fans für Fans gemacht. Zudem die rechtliche Lage von Kickback sehr fragwürdig ist, lauft das ganze nun über Mojang/Microsoft oder sind das einfach ein paar Leute, welche versuchen aus dem Spiel anderer, Profit zu schlagen? Etwas mehr recherche hätte so einem Artikel sehr gut getan

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