Virtual Reality

19. März 2015 22:20; Akt: 20.03.2015 17:16 Print

Das sind die besten Cyberbrillen

Künftig spielen wir nicht mehr mit, sondern in Videospielen. Möglich machen das 3-D-Brillen. 20 Minuten stellt die fortschrittlichsten Geräte vor.

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Nachdem die erste VR-Headset-Welle der 1990er-Jahre ziemlich schnell abgeebbt war, machten sich erste Unternehmen bereits in der ersten Dekade dieses Jahrtausends wieder daran, Cyberbrillen zu entwickeln. Hier der Prototyp eines Headsets mit Fast-360-Grad-Sichtfeld von Toshiba aus dem Jahr 2006. Die derzeit wohl bekannteste Cyberbrille ist die Oculus Rift von Entwickler Valve. Das Potenzial von 3-D-Headsets hat auch Mark Zuckerberg erkannt . Da Oculus VR allerdings Vorreiter der aktuellen 3-D-Brillen-Bewegung ist, wirkt die im Headset verbaute Technologie im Vergleich zum einen oder anderen Konkurrenzprodukt fast schon etwas veraltet - obwohl das Headset noch gar nicht offiziell verkauft wird. Eine technisch vielversprechende 3-D-Brille ist . Das Headset soll 2016 erscheinen. Im Bild: 20-Minuten-Gameexperte Ill-FiL an der Gamescom 2014 beim Hands-on mit Project Morpheus. Erst kürzlich präsentierte Sony eine überarbeitete Version von Project Morpheus mit Full-HD-Display-Auflösung, 100-Grad-Sichtfeld und einer Frequenz von 120 Bildern pro Sekunde. Zudem sollen neun LED-Tracker die Position des Nutzers genauer feststellen und sie im virtuellen Raum verankern. Die derzeit wohl fortschrittlichste Cyberbrille ist . Das ausgeklügelte Tracking-System (die sogenannte Lighthouse-Technologie) ermöglicht eine exakte Positionierung des Spielers im Game. Microsoft hat mit der . Wie der Name schon verrät, projiziert das Headset Hologramme (dreidimensionale, digitale Bilder) in die echte Umgebung. Usens hat vor wenigen Tagen mit der Impression Pi eine vielversprechende 3-D-Brille vorgestellt, die mit Gesten gesteuert wird. Derzeit versucht das Unternehmen, die Entwicklung der Pi durch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter zu finanzieren (siehe Video im Artikel). Wird dieses Exemplar das coolste VR-Headset auf dem Markt? Die Avegant Glyph kann als Kopfhörer ... ... und Cyberbrille verwendet werden. Ob sich die Glyph beim Publikum durchzusetzen vermag, bleibt abzuwarten. Die OSVR von Razer bietet in Sachen Funktionalität in etwa dasselbe wie die Oculus Rift. Auch sie setzt auf Open Source und unterstützt das Betriebssystem Linux. Zahlreiche Hersteller entwickeln Cyber-Headsets, die mit Smartphones funktionieren. So zum Beispiel . Auch die von könnten böse Zungen als «stylish designten Handyhalter» bezeichnen. Das Headset ist sicher eines der bestaussehenden VR-Geräte und hat dementsprechend den diesjährigen IF-Design-Award gewonnen. Klobig wirkt hingegen die Archos-VR-Brille. Auch sie setzt auf Smartphones als Bildschirm. Auch im Tiefpreissegment gibt es einige vielversprechende 3-D-Brillen für Smartphones - wie beispielsweise die . Aussen Low-Budget, innen High-Tech. ist ebenfalls ein Handy-Halter, und dazu erst noch einer der umweltverträglichsten. Und auch die an der diesjährigen CeBIT in Hannover vorgestellten Vroggles dürften das Herz von so manchem Karton-Bastler höherschlagen lassen. Immerhin: Das Landeskriminalamt Thüringen setzt Vroggles gemäss Futurezone.at bei Tatortbesichtigungen ein. In die Sparte «Skurriles aus der Cyberwelt» fällt der View-Master von Mattel. Die Brille zum Anschauen stereoskopischer Fotos ist eigentlich schon 75 Jahre alt. Der Barbie-Hersteller hat jetzt aber mit Google zusammengespannt, um die zugegeben etwas angestaubte Technologie mit Smartphones und Virtual Reality kompatibel zu machen. Nicht minder abgefahren mutet dieses Headset an. Die Firma Immersight hat das eher sperrige Gerät entwickelt. Es stellt VR-Versionen von Innenräumen dar, damit Kunden beispielsweise virtuelle Hausbesichtigungen machen können. Noch schnell zurück zu den «herkömmlichen» Cyberbrillen: Erste Firmen haben begonnen, Erweiterungen für die 3-D-Headsets zu entwickeln - wie beispielsweise . Ausserdem verfügt die Erweiterung über einen Gischt-Ausdünster sowie Ventilatoren, die dem Nutzer Wind ins Gesicht blasen. Der FeelReal-Aufsatz ist mit verschiedenen Cyberbrillen kompatibel.

Zum Thema
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Viele Game-Entwickler sehen eine Zukunft des Gamings in der virtuellen Realität (VR). Künftig sollen Gamer selber mithilfe von Cyberbrillen in ihre Lieblingsspiele eintauchen können. Bereits in den 1990er-Jahren machten erste 3-D-Headsets von sich reden. Allerdings verlief die erste Cyber-Bewegung im Sande, da damalige Computer- und VR-Technologien für derartige Geräte noch nicht ausgereift genug waren.

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Den Startschuss für den aktuellen Cyber-Trend gab Oculus VR 2012 an der Spielemesse E3 mit der Präsentation der ersten Version der 3-D-Brille Oculus Rift. Mittlerweile gibt es zahlreiche Entwickler, die eigene VR-Headsets hergestellt haben.
Der grosse 20-Minuten-Test mit der Oculus Rift. (Video: 20 Minuten/Philipp Stirnemann)

Eines der neusten VR-Projekte ist die Impression Pi von Usens. Das Headset soll mit Gestensteuerung funktionieren.
Impression Pi von Usens: Video zur Kickstarter-Kampagne. (Video: Usens)

Doch welches wird die fortschrittlichste Cyberbrille, wenn die Geräte erst einmal auf dem Markt erhältlich sind? 20 Minuten hat sich in den virtuellen Weiten umgesehen und präsentiert in der Bildstrecke (oben) die besten und ausgefallensten VR-Headsets.

(Ill-FiL)

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