Kultspiel

16. Januar 2017 22:18; Akt: 16.01.2017 22:18 Print

Ein teuflisches Jubiläums-Update für «Diablo»-Fans

Der Jubiläums-Patch für «Diablo 3» ist ein Fest für Fans. Mit viel Liebe zum Detail feiert Blizzard das 20-jährige Bestehen des Kultgames.

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Wie muss der Teufel aussehen, damit man gegen ihn kämpfen will? Am besten so wie in «Diablo»: blutrot, imposant gehörnt, mit einem charakteristischen Ziegenfuss und donnernder Stimme. Seit dem 31. Dezember 1996 sorgt der mächtige Dämon auf diese Weise für Begeisterung unter PC-Usern. Dabei wurden sowohl Rollenspiele wie auch PC-Games Mitte der Neunziger für tot erklärt. Doch mit «Diablo» erlebten sie ein Revival.

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Ein Grund dafür ist das starke Gameplay: «Diablo» verbindet schnelle Action per Point-and-Click-Steuerung mit der aus Rollenspielen bekannten Charakterentwicklung. Dank hohem Suchtfaktor, coolem Soundtrack und der düsteren Atmosphäre wurde das Game zum Vorreiter für das Genre des Action-RPG und hatte auch grossen Einfluss auf viele spätere Spiele. Mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren gehört «Diablo» heute zu den erfolgreichsten Videospielserien überhaupt.

Zurück in die 1990er

In diesen Tagen feiert die Game-Reihe ihr 20-Jahre-Jubiläum – wie es sich gehört mit einem umfangreichen Update. «Patch 2.4.3» steht ab sofort zum Download bereit und hat vor allem für Oldschool-Fans so einiges zu bieten. Besonders attraktiv ist der Jubiläums-Event «Die Finsternis in Tristram». Leider nur bis Ende Monat ist das Tor zum gleichnamigen Dungeon offen. Wer eintritt, kann ins legendäre «Diablo I» zurückkehren und sich voll dem Retro-Gamegefühl hingeben. Denn die Entwickler von Blizzard haben sich viel Mühe gegeben, um Level und Hauptbosse genau so wie früher aussehen zu lassen. In Zusammenarbeit mit Fans wurden diverse Anspielungen auf das Original entwickelt, die man oft erst bei genauem Hinsehen entdeckt.

Insgesamt 16 Level und vier Bosse des ersten «Diablo» wurden dem Spiel hinzugefügt. Dank Originalsound, Retro-Pixelfilter und einer auf acht Richtungen begrenzten Steuerung kann man das Spielgefühl von 1997 besonders authentisch erleben. Zudem erweitert der Patch das Angebot an legendären Gegenständen. Mit dabei ist etwa ein neuer Edelstein, ein Talisman für Akkhans Rüstung oder ein Zweihänder für den Kreuzritter. Ausserdem beeinflusst der Patch das Verhalten einiger Gegner.

Faszination «Diablo»

Ziel des Spiels ist es natürlich immer noch, den mächtigen Dämon zu besiegen. Paladin, Barbar, Magier, Jäger oder Beschwörer – als Spieler hat man die Qual der Wahl. Im ersten Teil kämpft man sich durch Dungeons und die düsteren Katakomben einer Kathedrale, bis man auf Diablo trifft und ihn besiegen muss.

So weit, so normal. Dennoch: «Diablo» hat eine ganz eigene Stimmung, die das Spiel zum Kulthit gemacht hat. Horror, Apokalypse, Abenteuer und Action vermischen sich zu einem einzigartigen Hack & Slay. Die düstere Atmosphäre ist einzigartig und packend. Nur in «Diablo» macht es so viel Spass, Zombies oder halbnackte Höllen-Amazonen zu erschlagen. Denn das Böse in diesem Game ist überaus mächtig – seit dem 6. Januar übrigens auch wieder in der neunten Saison von «Diablo 3».

(srt)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WW Barb am 16.01.2017 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Diablo

    Bild 3 zeigt Diablo 2 (Patch 1.14 vom Juni 2016). Das Spiel erschien im Jahr 2000. Mit 1997 War wohl das original Diablo gemeint

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  • Marc am 16.01.2017 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    Phew

    Bild 3 zeigt D2 nicht D1. Was das Jubiläums-Event angeht; dies wird (mit Ausnahme der Musik) von der Community als enttäuschend und Flop wahrgenommen. Allgemein verschlechtert sich das Verhältnis der D3-Spieler zu Blizzard zu nehmend. S8 war S7 (welche verkürzt wurde) und S9 bringt auch keinerlei änderungen zum Meta. Die neuen Legendaries waren entweder zu stark oder wurden zu tode generft (bsp: WD). Man merkt, dass viele D3-Designer zu WoW Legion abgezogen wurden. Season nach 3-4 Wochen jeweils kaum mehr traffic. Non-Season: schon lange langweilig. Wärs mit mt Kosten, wären die Spieler weg.

  • Fan am 16.01.2017 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    PoE

    Schade dass Blizzard so viel mit Diablo 3 falsch gemacht hat, da kann ich jedem begeisterten Action-RPG Spieler Path of Exile empfehlen, dieses Spiel übertrifft Diablo 3 bei weitem... ;)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Wasserfrosch1s am 17.01.2017 04:58 Report Diesen Beitrag melden

    Spiele sind supi... :-)

    Ich finde Computergames.. ... :-) einfach sooo suuupi ... :-) Ich könnte... ... stundenlang ... :-) ... damit verbringen, also :-) mit ..... Computerspielen

  • Coco am 17.01.2017 03:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lach mich kaputt

    Mühe gegeben? Filter druff und fertig.. 16 level durchackern um dann Diablo auf Qual 13 fast zu one hitten. Toll hat Bli$$ das gemacht..

  • Mythenmetz am 17.01.2017 01:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht Aktuell

    Warum kommt dieser Artikel erst jetzt raus? Das Update ist bereits mehrere Tage schon online. Interessanter wäre zu wissen wann die Erweiterung raus kommt wo man endlich wieder mit dem Nekromanten spielen kann.

    • Marc am 17.01.2017 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      keine Erweiterung

      Es wird lediglich den Nekromanten zu kaufen geben.

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  • A.I. am 17.01.2017 01:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tal Rasha Sorceress

    Hab "Diablo 2 LOD" 15 Jahre lang gespielt. Das Spiel ist mit Abstand das beste was jemals produziert wurde. Unter den Kennern eines der respektiertesten Spiele der Welt, vor allem wegen dem Teleport-Skill. Leider habe ich durch dieses Game auch mein Leben verpennt, weil ich teilweise 8 Stunden am Tag gespielt habe. Clean seit einem Jahr

  • Marc am 16.01.2017 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    Phew

    Bild 3 zeigt D2 nicht D1. Was das Jubiläums-Event angeht; dies wird (mit Ausnahme der Musik) von der Community als enttäuschend und Flop wahrgenommen. Allgemein verschlechtert sich das Verhältnis der D3-Spieler zu Blizzard zu nehmend. S8 war S7 (welche verkürzt wurde) und S9 bringt auch keinerlei änderungen zum Meta. Die neuen Legendaries waren entweder zu stark oder wurden zu tode generft (bsp: WD). Man merkt, dass viele D3-Designer zu WoW Legion abgezogen wurden. Season nach 3-4 Wochen jeweils kaum mehr traffic. Non-Season: schon lange langweilig. Wärs mit mt Kosten, wären die Spieler weg.

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