Alles anders

24. Mai 2017 15:30; Akt: 24.05.2017 15:30 Print

Spidey übernimmt, «Uncharted» im Chaos

Und wieder ist alles anders bei der geplanten Verfilmung des Game-Blockbusters «Uncharted». Immerhin: Der Hauptdarsteller ist offenbar gefunden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die gute Nachricht zuerst: Für die Hauptrolle in der «Uncharted»-Verfilmung hat Sony Pictures nun offenbar den geeigneten Mann gefunden: «Spider-Man: Homecoming»-Star Tom Holland soll Game-Ikone und Haudrauf-Held Nathan Drake verkörpern. Dies, nachdem in der Vergangenheit schon Namen wie Mark Wahlberg, Jeremy Renner, Scott Eastwood und Gerard Butler für den Part gehandelt wurden.

Umfrage
Schauen Sie sich «Spider-Man: Homecoming» im Kino an?
69 %
11 %
20 %
Insgesamt 269 Teilnehmer

Hollands Wahl ist eine echte Überraschung. Doch der Schauspieler soll bei seinem ersten Auftritt als «Spidey» (ab Mitte Juli im Kino) die Sony-Bosse so nachhaltig beeindruckt haben, dass sie in ihm ihren Mann für eine langjährige Zusammenarbeit sahen. Immerhin ist Holland erst 20 Jahre alt; der Jungstar könnte Drake also über mehrere Filme verkörpern – und als Star der Fan-Favoriten «Spider-Man» und «Uncharted» vielleicht sogar zu einer Art Harrison Ford der Neuzeit werden.

Jugend im Zentrum

Ob die «Uncharted»-Filme je zu einem Erfolg werden, ist allerdings unsicherer denn je. Denn mit der neuen Besetzung ist das alte Chaos bei der geplanten Game-Verfilmung erneut ausgebrochen. Nachdem mit Regisseur Shawn Levy («Real Steel») und Autor Joe Carnahan («The Grey») nach vielen Jahren des Hin und Hers endlich das richtige Team für eine erwachsene Adaption mit R-Rating (also freigegeben ab 17 Jahren) gefunden schien, wurde dieses Konzept von Sony nun kurzerhand wieder über Bord geworfen.

Stattdessen will man sich mit Holland nun auf die Jugendjahre von Nathan Drake konzentrieren – was in der Gamer-Gemeinde verständlicherweise auf wenig Begeisterung stösst. Denn in der Vorlage spielt diese Ära kaum eine Rolle. Eine werkgetreue Adaption sieht definitiv anders aus. Der «Uncharted»-Film soll jedoch zu einer Art Prequel zu den populären Adventure-Games werden. Die Geschichte wird auf einer Sequenz aus dem dritten Teil der Reihe basieren, wo der junge Drake zum ersten Mal auf seinen Mentor Victor «Sully» Sullivan trifft.

Chaos ohne Ende

Eine neue Geschichte, das bedeutet auch neue Autoren: Carnahan wurde wie schon seine Vorgänger David Guggenheim und Eric Warren Singer gefeuert. Was nach seinem Twitter-Zwist mit dem Original-Schreiber von «Uncharted 4: A Thief’s End» vielleicht so oder so keine schlechte Idee war.

Dennoch: In Sachen Videogame-Verfilmungen hat Hollywood ganz offensichtlich keinen Plan. Das haben nicht nur die vielen Flops in der Vergangenheit gezeigt, sondern auch der hilflose Umgang mit «Uncharted». Und nach einem ursprünglich für diesen Sommer angesetzten Termin steht ein neues Startdatum mehr denn je in den Sternen.

(rtl)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • antidas am 24.05.2017 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Adios Drake

    Wäre eine sehenswerter Film geworden mit Pratt oder Wahlberg in der Rolle. Nur weil Spiderman gerade gehypt wird, heisst das nicht dass dieser dürre Knabe jede Franchise zum Erfolg bringen wird. Bin entäuscht.

  • Zocker am 24.05.2017 15:39 Report Diesen Beitrag melden

    Komische Entscheidung

    Auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. Jeder der das Game kennt, wird wohl seine Mühe haben Nathan wiederzuerkennen. Für mich wäre Chris Pratt besser gewesen, denn auch das Alter passt hier überhaupt nicht.

    einklappen einklappen
  • Kurz am 24.05.2017 15:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie?

    Alles Klar. Dieser Schauspieler sieht kein bisschen wie Drake aus. Wieder ein Videogamefilmflop.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sam theman am 25.05.2017 22:52 Report Diesen Beitrag melden

    Nathan Fillion!

    Wäre der Schauspieler überhaupt gewesen für diese Rolle. Mit Ihm wäre der Film der knaller. Jedoch jetzt wohl eher nicht,leider.

  • Pius am 25.05.2017 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Kopie von Kopie

    Das Problem von Uncharted ist: Uncharted selber ist schon eine Adaption, nämlich von Indiana Jones Einen Film von einer Filmadaption zu macheen macht keinen Sinn...

  • Boris am 25.05.2017 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Der ist viel zu jung.

    Da gäbe es zig andere Schauspieler die geeignet wären. Das wird ein Flopp.

  • Filmkritiker am 25.05.2017 05:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wird ein Flop

    Ich sehe es schon kommen wird wieder ein Flop wie AC und da hatte man sogar ein Fasbender in der Hauptrolle. Der einzige Film an den ich mich erinneren kann der noch gut war, war Resident Evil. Also lasst es doch mit den Game verfilmungen sein!

  • Max G. am 24.05.2017 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau

    "In Sachen Videogame-Verfilmungen hat Hollywood ganz offensichtlich keinen Plan"... das unterschreibe ich aber sowas von

Sudoku
Kreuzwortraetsel
Bubble Shooter