Ulysse Nardin

10. März 2009 12:51; Akt: 10.03.2009 17:20 Print

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Weltneuheit: Das erste Handy der Schweizer Luxusuhrenmarke Ulysse Nardin kommt dank mechanischem Werk ganz ohne Steckdose aus.

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Das mechanische Werk versorgt das «Chairman-Handy» mit der nötigen Energie.

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Die Schweizer Firma Ulysse Nardin ist für ihre mechanischen Uhren im Hochpreissegment bekannt. Diese kommen ganz ohne Batterien aus und gewinnen den Strom während des Tragens am Handgelenk durch die Armbewegungen. Laut Meldungen in verschiedenen Blogs soll nun Ulysse Nardin ein solches mechanisches Werk in ein Handy eingebaut haben. Mit dem grünen Luxushandy gehört das herkömmliche Laden via Steckdose der Vergangenheit an.

Ulysse Nardin hüllt sich in Schweigen

Im Unterschied zu anderen Luxusmarken, die ein Handy auf den Markt gebracht haben, brandet Ulysse Nardin nicht bloss ein Modell eines grossen Handyherstellers. Das «Chairman» genannte Gerät wird in Zusammenarbeit mit der Firma SCI Innovations eigens entwickelt. Technische Details, Preise oder ein Erscheinungstermin sind bislang nicht bekannt. Auf Anfrage von 20 Minuten Online wollte die Pressestelle von Ulysse Nardin auch keine weiteren Angaben machen und verwies auf den Vorstellungstermin am 26. März an der Schmuckmesse in Basel.

Ökohandys auf dem Vormarsch

Ähnlich der Autoindustrie setzen auch die Mobilfunkhersteller vermehrt auf grüne Technologien. So stellte Samsung am Mobile World Congress in Barcelona vom vergangen Februar das erste Smartphone vor, welches mit Sonnenenergie betrieben wird. Das grüne Handy mit dem Namen Blue earth besitzt auf seiner Rückseite ein Solar-Panel, das den Akku immer dann füllt, wenn es auf dem Bauch an der Sonne liegt (20 Minuten Online berichtete). Einen anderen Ansatz verfolgt Nokia mit dem 3110 Evolve. Es bezieht den Strom nach wie vor aus der Steckdose, setzt dafür auf ein recyclebares Gehäuse. Ausserdem ist der Energieverbrauch deutlich geringer. Nokia hat angetönt, künftig seine gesamte Produktlinie in eine umweltfreundlichere Richtung lenken zu wollen. Dazu gehört die Reduktion der Verpackung, die dazu geführt hat, dass seit 2006 rund 12 000 Lastwagen weniger unterwegs waren, um Nokia-Handys auszuliefern.

(ipu)