Gerüchte

05. März 2010 09:42; Akt: 05.03.2010 12:22 Print

Handys von Microsoft sollen Ende April kommen

Schon seit Jahren gibt es Spekulationen über ein Smartphone aus Redmond. Nun sollen erste Bilder aus offiziellem Marketing-Material aufgetaucht sein.

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Project Pink: So soll das erste Smartphone von Microsoft aussehen. Bild: gizmodo.com

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Auf dem Mobile World Congress (MWC) Anfang Februar in Barcelona hatte Steve Ballmer keine Hardware im Gepäck. Stattdessen zeigte er Windows Phone 7, das neue Betriebssystem für Smarthpones. Erste Geräte mit dem OS sollen noch 2010 in den Handel kommen.

Schon lange gibt es Gerüchte über ein eigenes Handy aus Redmond, das unter dem Namen Project Pink entwickelt werden soll und auch immer wieder als Zune Phone gehandelt wurde, also dem gleichnamigen Multimediaplayer von Microsoft ähneln könnte. Bilder, welche die Webseite gizmodo.com nun veröffentlicht hat, lassen Letzteres allerdings unwahrscheinlich werden. Denn sie zeigen Geräte, die aus offiziellen Marketing-Unterlagen von Microsoft stammen sollen. Wie die Seite weiter berichtet, soll es sich bei den Smartphones um das Sharp PB10ZU und das PB20ZU handeln, die bereits Ende April vom US-Provider Verizon angeboten werden und Pink beziehungsweise Turtle heissen könnten. Microsoft hat sich bislang nicht geäussert.

XP-Nutzer sollten beim Surfen nicht F1 drücken

In einer Mitteilung hat Microsoft Nutzer von Windows XP gewarnt, die Taste F1 zu drücken, wenn sie Websites mit dem Browser Internet Explorer besuchen. Ist eine Seite manipuliert, könnte durch Aufrufen der Windows-Hilfe Schädlingen das Eindringen in den Rechner erleichtert werden. Die Sicherheitslücke soll seit 2007 bekannt sein, laut Microsoft hat man aber bisher von keinen Seiten Kenntnis, welche den Fehler im Internet Explorer ausnutzen. Die Redmonder rieten Nutzern, ihren Virenscanner stets auf dem neuesten Stand zu halten und nur seriöse Seiten zu besuchen. Am 9. März, dem nächsten Patch Day, stellt Microsoft die nächsten Updates für seine Software bereit. Ob ein Patch für das F1-Problem darunter sein wird, ist bislang nicht bekannt.

(hst)