Modellfeuerwerk bei RIM

04. August 2011 07:33; Akt: 04.08.2011 11:23 Print

Fünf Blackberrys gegen das iPhone 5Fünf Blackberrys gegen das iPhone 5

Ein Blackberry war einst das Statussymbol der Manager – bis Apple mit seinem iPhone kam. Neue Blackberry-Modelle sollen nun die Gunst der Kundschaft zurückgewinnen.

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Gleich fünf neue Blackberrys erscheinen ab Ende August. (Bild: Fotomontage)

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Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) startet mit einer ganzen Palette neuer Touchscreen-Smartphones einen Grossangriff auf Apples iPhone und die Android-Handys. Der in Bedrängnis geratene kanadische Smartphone-Pionier bringt gleich fünf frische Modelle auf den Markt. «Das ist die grösste weltweite Markteinführung von Blackberry-Smartphones aller Zeiten», sagte Co-Konzernchef Mike Lazaridis am Mittwoch.

Die neuen Modelle sollen den Verlust von Marktanteilen stoppen, unter dem RIM seit einiger Zeit leidet. Das Unternehmen hatte den Trend zu Touchscreens verschlafen. Nun finden sich die berührungsempfindlichen Bildschirme sogar in zwei neuen Modellen der Klassiker-Baureihe Bold, die aber gleichzeitig ihre charakteristische Tastatur behält. Zudem erneuert RIM seine Torch-Baureihe: Zwei Geräte bekommen reine Touchscreen-Displays, ein weiteres Modell erhält zusätzlich eine ausschiebbare Tastatur.

Kampf gegen Apple

Ob das Modellfeuerwerk ausreicht, um gegen das iPhone und die Android-Smartphones anzukommen, muss sich erst zeigen. Die jetzt vorgestellten Geräte werden weiterhin von dem in die Jahre gekommenen Blackberry-Betriebssystem angetrieben. Es gilt als langsamer und ist weniger auf Videos, Musik und Spiele ausgelegt als Konkurrenzsysteme.

Zumindest an der Börse nährten die fünf neuen Modelle die Hoffnung, dass es bei RIM wieder aufwärts geht: Der Kurs stieg im frühen Handel um 2 Prozent.

Ab Ende August erhältlich

Die Blackberrys kommen ab Ende August in den Handel. Damit besitzt RIM gegenüber Apple einen Zeitvorteil: Mit dem iPhone 5 wird erst im Herbst gerechnet. Für viele Mitarbeiter von RIM ist es dennoch zu spät: Beim Smartphone-Pionier müssen angesichts der Marktanteilsverluste 2000 Leute gehen – damit fällt etwa jede zehnte Stelle weg.

Blackberrys waren wegen ihres speziellen E-Mail-Diensts früher die Lieblinge der Manager. Heute sind die Geräte vielfach eine Billig-Alternative für all jene, die sich kein iPhone oder Android-Smartphone leisten können oder wollen. Der Anteil der Einstiegsmodelle an den Gesamtverkäufen nahm zuletzt stetig zu.

RIM hatte von März bis Mai 13,2 Millionen Blackberry-Handys sowie 500 000 seiner Tablet-Computer Playbook verkauft. Zum Vergleich: Apple setzte binnen drei Monaten 20,3 Millionen iPhones und fast 9,3 Millionen iPads ab.

Nach früheren Schätzungen des Marktforschers werden die Blackberrys in diesem Jahr noch auf einen Marktanteil von 14,2 Prozent kommen und bis zum Jahr 2015 aber auf 13,4 Prozent abfallen. Damit lägen Android-Geräte, Apples iPhone und bald auch Microsoft mit seinem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 vor RIM.

(sda)

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  • KiKi am 11.08.2011 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    BB :)

    habe seit 4 jahren immer ein bb,.. bin super zufrieden und die datensicherung ist einfach top.

  • Der Experte am 08.08.2011 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Blackberry Mail Server

    ist das am besten verschlüsselte Datenübertagungssystem in den Fernen der weiten Welt

  • S. Ulrich am 05.08.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Security Enginee

    Das ist alles schön und gut, dennoch würde ich niemals ein iPhon einsetzen für Business gebrauch. Die Security auf einem Blackberry ist viel Mal besser auf einem iPhone. Ich könnte nicht ruhig schlafen, wenn ich wüsste, dass mein Handy einfach und schnell gehackt werden kann und ich irgendwelche Tools auf mein Gerät laden kann ohne zu wissen was diese im Hintergrund alles anstellen. Ein iPhone würde ich nur mit einer guten Businesslösung besitzen wollen, wohlverstanden geht es hier um den gebrauch dieses Gerätes für Business zwecke

    • Peter Klausens am 06.08.2011 21:45 Report Diesen Beitrag melden

      Nö, ich denke nicht

      Hmm.. hab ich als IT Verantwortlicher selber anders mitbekommen. Blackberry ist das anfälligste Smartphone von allen. Kann sooo einfach ausspioniert werden. (Das kann dann jeder nicht nur RIM). Lieber ein iPhone wo man wenigstens weiss das nur Apple die Daten ausspioniert. ;)

    • blackberry am 26.08.2011 09:11 Report Diesen Beitrag melden

      Bestimmt der sicherste global player

      Dann wuerde ich mal behaupten, dass du ein schlechter IT Verantwortlicher bist! Die verschluesselung(datenverkehr) ist AES256Bit verschluesselt. Denke nicht dass das so einfach zu knacken ist.

    • Bouba am 16.09.2011 12:23 Report Diesen Beitrag melden

      Datenstorage

      ist ja schön und gut, wenn der Datenverkehr verschlüsselt ist, aber die RIM Server in einem Land stehen und dort alle Daten gelagert sind. Besorge ich mir Zugriff auf den Storage und nicht auf den Traffic. Ausserdem gelten die Datenschutzrechte des Landes in dem die Server stehen und nicht die Schweizer Rechte. Und die dürften kaum dem Schweizer Standard genügen. Also wo stehen die Server? Wie ist geltendes Recht dort?

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