Wedge

02. Juli 2010 08:28; Akt: 03.11.2010 14:14 Print

3D-TV ohne Brille von Microsoft

Die Applied Sciences Group hat eine Technologie präsentiert, dank der man ohne Nasenvelo mehrdimensionale Inhalte schauen können soll. Das Konzept basiert auf der Gestensteuerung für die Xbox, Kinect.

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Microsofts kürzlich präsentiertes Konzept für 3D ohne Brille basiert auf dem Forschungsprojekt Wedge: Ein Display erkennt Bewegungen der Hand und kann sie als Befehle verstehen. Die Wissenschaftler aus Microsofts Applied Sciences Group stellen dazu eine Webcam hinter einen durchsichtigen Monitor. Sie zeichnet die Gesten auf. Eine Software errechnet dann die Position der Nutzer im Raum.

Darauf basierend könnte das Display nun verschiedene Bilder darstellen, so dass jeder Zuschauer anders positionierte sieht. Dadurch könnte man einen stereoskopischen 3D-Effekt erzeugen, ohne eine polarisierte oder LC-Shutter-Brille zu benötigen. Das Ganze erinnert an Microsofts kürzlich auf der Spiele-Messe E3 präsentierte Gestensteuerung Kinect für die Xbox 360. Es gibt zwar bereits 3D-Bildschirme, für die man kein Nasenvelo benötigt. Allerdings muss man sich daher in einer exakten Position befinden, so dass in der Regel nur einer den Effekt sieht.

Zwei Videos der Redmonder geben einen kurzen Überblick.


Ausserdem hat Microsoft mit InstaLoad eine Idee präsentiert, dank der man Batterien einlegen kann, ohne darauf achten zu müssen, wo sich Plus- und Minus-Pol befinden. Dazu haben die Redmonder ein spezielles Kontakt-Design entwickelt. Hersteller können es sich lizenzieren lassen. Duracell ist als einer der Ersten an Bord. Wie auf der offiziellen InstaLoad-Website zu lesen ist, soll es in erster Linie für Geräte geeignet sein, deren Batterien oft ausgetauscht werden müssen oder derer viele brauchen. Unterstützt werden unter anderem Batterien der Grössen AA, AAA, C und D.

(hst)