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Gesundheitsrisiko
17. März 2010 11:58; Akt: 17.03.2010 14:54 Print
Im Drucker lauert die Krebsgefahr
Erschreckend, was Forscher aus dem deutschen Freiburg herausfanden: Die Wissenschaftler lieferten einen Beweis dafür, dass Laserdrucker und Kopierer krebserregende Stoffe emittieren.
Mit dem blossen Auge ist er nicht zu erkennen: Feinstaub, den Laserdrucker und Kopierer absondern. Schon seit einigen Jahren stehen diese Emissionen in Verdacht, Gesundheitsschädigungen hervorzurufen. Bereits 2008 lieferten Untersuchungen von Forschern des Universitätsklinikums Freiburg im Breisgau (D) einen Beleg dafür, dass Menschen mit besonders sensiblen Atemwegen auf die von Laserdruckern und Kopierern verströmten Nano-Partikel mit Husten und gereizten Augen reagieren können.
Der Wissenschaftler Volker Mersch-Sundermann verbannte in seinem Institut bereits Laserdrucker und Kopierer in separate Räume. (Bild: Colourbox)
«Zelle kann sich zur Tumorzelle transformieren»
Eine weitere Studie desselben Forscherteams führte dem deutschen Nachrichtendienst «dpa» zufolge zu noch beunruhigenderen Resultaten. Nach eigenen Angaben wiesen die Wissenschaflter erstmals nach, dass sich Lungenzellen durch den Feinstaub genetisch verändern können. «Es kann passieren, dass die Zelle zu einer Tumorzelle transformiert wird. Das ist sehr ernst zu nehmen», erklärte gestern Volker Mersch-Sundermann, ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Uniklinik Freiburg.
Was macht die Partikel so gefährlich?
Was den Feinstaub so gefährlich macht, beruht bislang noch auf Spekulation: «Es könnte die Grösse der Partikel sein, die Oberfläche, die elektrische Ladung oder die Substanz», ergänzte Mersch-Sundermann. Der Experte rät, bis auf Weiteres alle Laserdrucker und Kopierer in separaten und gut durchlüfteten Räumen zu positionieren. In seinem Institut sei das bereits geschehen.
(rre)

























