Studie von IDC

04. Mai 2010 07:40; Akt: 04.05.2010 10:14 Print

Motorola fliegt aus der Spitzengruppe

Der US-Hersteller konnte nicht vom Branchentrend profitieren. Denn weltweit wurden im ersten Quartal 22 Prozent mehr Handys verkauft als im Vorjahr.

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Motorola fliegt aus den Top 5.

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Als Gründe für die Entwicklung wurden die wirtschaftliche Erholung und die gestiegene Nachfrage nach Smartphones genannt. Erstmals zählt der kanadische BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) zu den fünf grössten Herstellern. Weltweit wurden laut IDC 295 Millionen Mobilfunkgeräte ausgeliefert. Für das Gesamtjahr 2010 erwarten die Marktforscher ein Wachstum von elf Prozent. Weltgrösster Handyhersteller bleibt Nokia gefolgt von Samsung Electronics und LG Electronics. Dahinter liegen gleichauf RIM und Sony Ericsson. Auf dem sechsten Platz folgt Apple mit dem iPhone, das erstmals mehr Geräte verkauft hat als Motorola, das aus der Gruppe der fünf grössten Hersteller herausgefallen ist. Das US-Unternehmen setzt nur noch auf Android als Betriebssystem.

Etwas anders sieht es bei den Smartphones aus. In dieser Kategorie kam Motorola laut den Analysten von Canalys mit einem Marktanteil von 4,7 Prozent und 2,6 Millionen verkauften Geräten auf den fünften Platz. Insgesamt wuchs das Segment um 66,9 Prozent, global wurden im vergangenen Quartal 55,2 Millionen Geräte abgesetzt. Marktführer ist auch hier Nokia. Die Finnen verkauften 21,43 Millionen Smartphones und kamen auf einen Marktanteil von 38,8 Prozent.

RIM belegt mit einem Marktanteil von 19,2 Prozent und 10,6 Millionen Geräten den zweiten Rang. Auf dem dritten Platz folgt Apple mit 8,8 Millionen verkauften iPhones und einem Marktanteil von 15,9 Prozent. Den vierten Platz hat HTC mit 2,84 Millionen abgesetzten Geräten und einem Marktanteil von 5,1 Prozent erreicht.

(hst/ap)