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26. August 2008 10:54; Akt: 26.08.2008 11:53 Print

Verkauf von Killerspielen soll strafbar werdenVerkauf von Killerspielen soll strafbar werden

Die CVP Schweiz fordert die Einführung einer einheitlichen Schutzalterskala für Filme, Computerspiele und MMS-Dienste. In die Pflicht genommen werden sollen auch die Eltern, falls ihr Kind zu viel Zeit vor dem Computer oder vor dem Fernseher verbringt. Rigoros will die Partei gegen Killerspiele vorgehen.

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Die neuen Medien seien Teil der modernen Gesellschaft geworden, sagte die Walliser Nationalrätin Viola Amherd am Dienstag vor den Medien in Bern. Neben dem Potenzial würden die neuen Kommunikationsmittel aber auch viele Gefahren bergen. Mit einer Reihe von Vorstössen will die CVP die mit den neuen Medien auftauchenden Probleme bekämpfen. So fordert die CVP eine einheitliche Schutzalterskala für Kinofilme, DVD und Fernsehfilme, für Computerspiele und MMS-Dienste. Die Verantwortung dafür sollen die Kantone im Rahmen eines Konkordates übernehmen. Tun sie dies nicht, so soll die Verfassung entsprechend geändert werden. Probleme sieht die CVP auch beim Verkauf von Killerspielen an Jugendliche. Deshalb soll dies laut Nationalrat Norbert Hochreutener (BE) unter Strafe gestellt werden. Den Kampf angesagt hat die CVP auch dem so genannten Cyberbullying. Zusehends werde das Internet benützt, um sexuelle und andere Gewalt gegen bestimmte Menschen zu zeigen, sagte Hochreutener. Gefahren sieht die CVP auch in den Internet-Chatrooms. Es häuften sich sexuelle Übergriffe auf Minderjährige in den Chatrooms und dagegen müsse etwas unternommen werden.

In die Pflicht nehmen will die CVP deshalb die Schule und die Eltern. In den Lehrplänen soll der Umgang mit den neuen Medien zum Pflichtstoff werden. Schon kurz nach Schuleintritt müssten die Kinder über die Gefahren des Internets und des übermässigen und unsachgemässen Gebrauchs neuer Medien Bescheid wissen, sagte Amherd. Weiter sollen Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulpflege dazu angehalten werden, mit Eltern das Gespräch zu suchen, wenn der Verdacht besteht, Kinder würden zu viel Zeit vor dem Computer und vor dem Fernseher verbringen. In diesen Gesprächen soll den Eltern laut CVP aufgezeigt werden, wie sie den Konsum der neuen Medien ihrer Kinder auf verträgliche Grössen reduzieren können.

Die CVP fordert weiter die Schaffung eines Kompetenzzentrums für neue Medien. Dieses soll unter anderem Präventionskampagnen und Informationsprogramme lancieren und die Zertifizierung von Kino- und Fernsehfilmen, DVD, Computerspielen und MMS-Diensten gewährleisten.

Die Forderungen wurden in einer Resolution formuliert und vom Parteipräsidium Ende Juni verabschiedet. Die Kantonalparteien haben nun die Möglichkeit, Stellung dazu zu nehmen.

(dapd)

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  • Robert Casutt am 01.05.2009 00:38 Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Verbot hin oder her: Ich spiele weiter Killer Spiele. Ist mir egal. Dann werden sie halt übers Internet heruntergeladen oder aus Amerika importiert. Selbst wenns'n Verbot gibt: Es wird nix nützen, die welche spielen wollen, werden ihre Spiele auch bekommen.

  • Taddie am 30.08.2008 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Braucht es das wirklich?

    Wird in unserer Gesellschaft wirklich so viel Gewalt ausgeübt, dass man gleich alles verbieten muss was irgendwie Spaß machen könnte? Ich kann mir nicht vorstellen was ein Verbot von "Killerspielen" bringen sollte!

  • Muhkuh am 28.08.2008 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Gibt ja nichts wichtigeres...

    als Computerspiele des Generes "Killerspiele" zu verbieten. Oh, ganz veregessen, das Genere gibt es ja garnicht. Ich will die Definition sehen... - ah ja... los, verbietet Mario, weil ich das spielte spring ich auf jede Schildkröte die ich seh! -.-*