Tablet-PC

29. Januar 2010 09:38; Akt: 01.02.2010 11:33 Print

Angriffe an zwei Fronten

Gleich zwei Konkurrenten schiessen nach Apples iPad-Vorstellung in Richtung Cupertino: Adobe rüffelt Apple wegen der fehlenden Flash-Unterstützung des iPads, Fujitsu streitet sich mit dem IT-Konzern um den Markennamen.

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iPad: Steve Jobs bei der Präsentation am Mittwoch

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Wie 20 Minuten Online berichtete, hat Apples am Mittwoch präsentierter Tablet-PC einige Schwächen. Wie das iPhone beherrscht er kein Multitasking, hat zu wenig Speicher und unterstützt nicht die Animationssoftware Flash. Hintergrund ist unter anderem, dass Entwickler eigene Flash-Applikationen schreiben könnten, die den Apps aus Apples Angebot gefährlich werden könnten, weil Nutzer dann nicht mehr auf den App Store angewiesen wären. Ohne darauf einzugehen, hat Adrian Ludwig vom Hersteller Adobe nun Apple nun wegen der fehlenden Flash-Unterstützung in einem Blogeintrag scharf kritisiert: «Besitzer eines iPads werden keinen vollwertigen Zugriff auf Webinhalte haben. Sie werden rund 70 Prozent der Games und drei Viertel aller Netz-Videos nicht nutzen können.» Zudem könne man sich die von Apple im ePub-Format angebotenen Bücher, Zeitschriften und Magazine nicht auf anderen Geräten anschauen. «Es sieht so aus, als würde Apple seinen Geräten weiterhin Restriktionen auferlegen, welche Kunden und Anbieter einschränken», bemängelte Ludwig unter Anspielung auf iPod und iTunes Store. Allerdings liess er unerwähnt, dass Vimeo und YouTube bereits Videoplayer testen, die auf HTML5 basieren daher kein Flash benötigen. Hinzu kommt, dass Mozilla im dritten Release Candidate des mobilen Browsers Firefox für Maemo die Unterstützung von Plugins deaktiviert hat, weil Adobes Flash-Plugin den Browser auf vielen Seiten zu sehr verlangsame, wie es im offiziellen Blog der Stiftung heisst. Das auf Linux basierende Betriebssystem Maemo läuft auf dem Nokia N900 und dem N810.

Nicht nur von Adobe wird Apple attackiert. «Der Markenname iPad gehört uns», sagte Fujitsu-Sprecher Masahiro Yamane der New York Times. 2003 hatte das japanische Unternehmen in den Vereinigten Staaten einen tragbaren PC für Lebensmittelläden auf den Markt gebracht. Sein Name: Fujitsu iPAD. Ein erster Versuch, sich die Marke zu sichern, war Anfang 2009 gescheitert. Im Juni 2009 wagte Fujitsu einen zweiten. Eine Entscheidung der zuständigen US-Behörde steht noch aus. Apple hat bis Ende Februar Zeit, zu reagieren. Wie es im Bericht weiter heisst, verkauft Siemens unter dem Markennamen Motorenteile, die kanadische Dessousfirma Coconut Groove bietet Büstenhalter an, die so heissen. Apple hat sich bislang nicht geäussert. (hst)


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vorname am 05.03.2010 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Titel

    auch für den iPad wird es einen jail geben. wer ein iPhone jailbreaken kann braucht sich ja nur noch das tool runterzuladen und schon hat er multitasking fähiges iPhone..in 3 monaten könnt ihr bereits alle euer iPad hacken. :-)

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  • PapaGaga am 27.01.2010 21:52 Report Diesen Beitrag melden

    nur kein Stress

    Jetzt rennt dann jeder mit so einem Teil unterm Arm durch die Gegend?Eines weiss ich,werde sicherlich nicht vor dem Apple Store übernachten um an so ein Ding zu kommen,egal wie gut es ist.Die zweite Ausgabe ist ja meistens überzeugender.Ob man das Teil braucht wenn man schon einen Laptop hat ist fraglich

  • David am 28.01.2010 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    XXXL i-Pod

    nichts als ein XXXL- I-Pod

Die neusten Leser-Kommentare

  • Blubb am 21.06.2010 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    Genau so rofl

    "Was das IPad kann, beherrscht sogar mein nokia N97 besser, und auch meine PSP hat mehr anschlüsse als das iPad schrauben. wenn ich so ein apple-schrott-ding mal gratis bekomme habe ich eine gute zielscheibe für auf dem schiessstand." Endlich ma einer der meine Meinung teilt. Apple soll den I-Rotz behalten

  • Orange am 13.04.2010 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Hey Apple

    Wenn die Produkte gleich gut wären wie das Marketing wäre ich schon lange umgestiegen. Das Gerät erfüllt aber absolut seinen Zweck, man kann sich damit wichtig machen,was essentiell für den "Apple-Lifestyle" ist.

    • Ich&Ich am 13.04.2010 18:35 Report Diesen Beitrag melden

      Probiers doch mal aus...

      ...dann wirst du sehen dass sie noch besser sind als das Marketing!

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  • Apple am 12.04.2010 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Apple

    HAbe eine frage ist das Ipad nicht wie ein Laptop

  • freaky am 10.04.2010 00:02 Report Diesen Beitrag melden

    apple?

    Was das IPad kann, beherrscht sogar mein nokia N97 besser, und auch meine PSP hat mehr anschlüsse als das iPad schrauben. wenn ich so ein apple-schrott-ding mal gratis bekomme habe ich eine gute zielscheibe für auf dem schiessstand.

    • ABC am 12.04.2010 20:26 Report Diesen Beitrag melden

      Nokia kanns besser :-) :-) :-) :-)

      Nokia N97 kann nicht mal annähernd das was das iPhone kann, geschweige denn iPad. Bitte sich zuert besser informieren bevor man ewtas schreibt. N97 mit dem iPhone vergleichen also bitte.

    • S.J. am 12.04.2010 23:00 Report Diesen Beitrag melden

      Ja klar!

      Und deswegen verklagt Nokia Apple weil sie nichts zu befürchten haben. :-) Aber mal im ernst. Ich hate mir das N97 und nach 3 tagen gegen ein iphone eingetauscht. Seitdem din ich fest überzeugt das ich nur noch iphone benutzen werde. Touchscreen, Bedienung, Arbeitsgeschwindigteit, Funktionen durch die vielen Apps, Spielegrafik beim iphone alles Top, beim Nokia alles schrott. Da muss Nokia schon dran arbeiten um das einzuholen.

    • Rolf/Raess am 07.05.2010 16:04 Report Diesen Beitrag melden

      Eifersüchtig?

      hahaa - rofl

    • apple? am 21.05.2010 14:46 Report Diesen Beitrag melden

      alles Neider

      es ist ein Witz zu glauben man könnte momentan mit einem Nokia das iPhone herausfordern. Wer das hat, der hat von Mobilfunk keine Ahnung. Vergleicht man Preis-Leistung und Individualisierbarkeit, dann kommt erst mal das iPhone und dann lange nichts. Un ja Apple weiss wie man Produkte verkauft im Gegensatz zu Microsoft funktionieren diese auch und müssen nicht durch die Vorgängerversion ersetzt werden (Windows Vista). tzzz. lächerlich. einfach lächerlich.

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  • Eduard J. Belser am 09.04.2010 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Drucken und Daten extern sichern

    Die zwei Dinge, die dem iPad noch wirklich fehlen sind: Direkt Drucken können und die Daten extern sichern können. Hier ist es eine Frage der Zeit, bis sich Apple hier dem Druck der Strasse beugen muss. Hardwaremässig sollte beides bereits möglich sein. Dann ist das iPad in Verbindung mit einem günstigen WLAN-Drucker und SD-Speicherkarten für die Datensicherung ein grossartiges Netbook auch ohne eingebaute Kamera.