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Keynote
27. Januar 2010 19:04; Akt: 31.03.2010 15:45 Print
Apple bringt das iPad
von Henning Steier und Manuel Bühlmann - 9,7-Zoll-Display, iBooks, bis zu 64 Gigabyte Flash-Speicher und günstiger als das iPhone: Steve Jobs hat in San Francisco den lang erwarteten Tablet-PC vorgestellt, der im Vergleich mit dem Smartphone allerdings einen wichtigen Mangel hat.
Traditionell spannt der Apple-Boss seine Zuhörer am Anfang seiner Präsentationen auf die Folter. Auch seine heutige Keynote begann Steve Jobs mit Zahlen zum App Store.
Das iPad kommt mit einem kapazitiven
Vorerst nur in den USA erhältlich
Apples Vize-Chef Phil Schiller zeigte anschliessend die Benutzeroberfläche des Tablet-Computers, welche an das iPhone OS erinnert. Für verschiedene Anwendungen sollen jeweils spezifische Tastaturen eingeblendet werden. Für die Programme aus Apples Bürosuite iWork, Pages, Numbers und Keynote, verlangt Apple jeweils 9,99 US-Dollar. Entscheidend für einen Erfolg des iPad dürfte sein, wie stark Mobilfunkprovider ihn subventionieren. In zwei Monaten soll die Version ohne 3G weltweit angeboten werden, die Version mit WiFi und 3G in drei Monaten in den Vereinigten Staaten und ausgewählten Ländern. Steve Jobs sagte zu diesem Thema nur, dass man mit Providern verhandele und sich bis Juli geeinigt haben wolle. Steve Jobs gab einen Deal mit dem US-Provider AT&T bekannt: Für 250 Megabyte Datenvolumen werden 14,99, für eine Flatrate 29,99 US-Dollar fällig. Die Benutzung der AT&T-Hotspots ist im Preis enthalten. Laut Jobs könnten Kunden den Vertrag mit AT&T jederzeit kündigen. Die Preise liegen bei 499 Dollar für die WiFi-Version mit 16 Gigabyte. Die
Kurz gesagt: Das iPad ist ein überdimensionaler iPod touch, Fotos machen kann man mit ihm nicht. Im Gegensatz zum iPod touch hat das iPad aber ein Mikrofon an Bord, so dass man über VoIP-Dienste wie Skype telefonieren kann. Allerdings fehlt dem Tablet-PC GPS, so dass man wie beim iPod touch auf per WLAN auf eine Datenbank zugreifen muss, wenn man seinen Standort bestimmen will. Diese Ortung ist verglichen mit dem iPhone allerdings ungenau. Ausserdem zeigte der Apple-Chef einiges an Zubehör für den Tablet-PC: unter anderem eine Dockingstation samt Tastatur, eine auch als Ständer nutzbare Hülle sowie einen SD-Kartenleser.
Zeitung lesen und Videos schauen
Nachdem Mark Hickey von Gameloft einen kurzen Ausblick auf den First Person Shooter «Nova» gegeben hatte, betrat Martin Nisenholtz von der New York Times die Bühne. «Unsere iPhone App wurde bereits drei Millionen Mal heruntergeladen. Aber für das iPad wollten wir etwas Spezielles entwickeln», sagte er und präsentierte ein paar Ausschnitte der Printausgabe auf dem Display. Nutzer können im Unterschied zu klassischen
Allerdings ist fraglich, ob sich mit Büchern und Magazinen für elektronische Lesegeräten das grosse Geld verdienen lässt. Denn 20 Minuten Online begab sich bereits im Herbst 2009 auf Piratenfahrt durchs Internet und fand zahlreiche Belege, dass den Verlagen ein ähliches Schicksal drohen könnte wie der Musikindustrie: Denn Bestseller und ePaper lassen sich problemlos in einschlägigen Foren finden und herunterladen.
Im Vorfeld war von vielen
Neuer Versuch
Lange hatte die Welt gerätselt, ob Steve Jobs sich an seine Worte erinnern würde, die eine prominente Tech-Bloggerin ausgegraben hat. Kara Swisher erinnerte in ihrem Blog BoomTown an ein Interview, das Steve Jobs im Mai 2004 ihrem Kollegen Walt Mossberg gegegeben hatte. In diesem hatte er auf die Frage, warum Apple keinen zweiten Newton gebaut hatte, gesagt: «Ich bin genauso stolz auf die Produkte, die wir gemacht haben wie auf jene, welche wir nicht entwickelt haben.»
Apple hatte seine PDAs der Serie Newton 1993 präsentiert. Weil sie sich trotz Innovationen wie Handschrifterkennung und Touchscreen nicht durchsetzen konnte, wurde sie 1998 eingestellt - unter der Federführung von Steve Jobs. Newton war dabei der Name des Betriebssystems, der sich aber als Oberbegriff eingebürgert hat. Das Gros der Geräte wurde unter der Bezeichnung MessagePad verkauft.
Schreiben Sie uns bitte Ihre Meinung im Talkback: Was halten Sie vom iPad? Hätten Sie mehr von Apple erwartet
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Alle 865 Kommentare





























Genau so rofl
"Was das IPad kann, beherrscht sogar mein nokia N97 besser, und auch meine PSP hat mehr anschlüsse als das iPad schrauben. wenn ich so ein apple-schrott-ding mal gratis bekomme habe ich eine gute zielscheibe für auf dem schiessstand." Endlich ma einer der meine Meinung teilt. Apple soll den I-Rotz behalten
Hey Apple
Wenn die Produkte gleich gut wären wie das Marketing wäre ich schon lange umgestiegen. Das Gerät erfüllt aber absolut seinen Zweck, man kann sich damit wichtig machen,was essentiell für den "Apple-Lifestyle" ist.
Probiers doch mal aus...
...dann wirst du sehen dass sie noch besser sind als das Marketing!
Apple
HAbe eine frage ist das Ipad nicht wie ein Laptop