Premiere in den USA

05. März 2010 14:36; Akt: 26.07.2010 15:55 Print

Apple iPad kommt am 3. AprilApple iPad kommt am 3. April

Ende Januar hatte Steve Jobs den Tablet-PC vorgestellt. Nun wurde sein Marktstart bekannt gegeben. In der Schweiz wird er Ende April erhältlich sein - in beiden Versionen. Der iBookstore ist zunächst nur in den USA verfügbar.

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Jetzt ist es raus: Apples Tablet heisst iPad. Er sieht aus wie ein platt gewalzter iPod touch - und verfügt auch mehr oder weniger die gleichen Eigenschaften. Steve Jobs: «Amazon hat grossartige Arbeit geleistet, wir stehen auf ihren Schultern.» Mit der Applikation «iBooks» wird das iPad zum E-Book-Reader. Amazon dürfte wenig Freude haben. Dafür sollen Verträge mit grossen US-Verlegern geschlossen worden sein. Das ganze kommt ohne DRM-Schutz - Raubkopierer wirds freuen. E-Mails lassen sich auf dem grossen Bildschirm problemlos lesen. User mit Wurstfingern dürften sich dank der grossen Tastatur kaum mehr vertippen. Auch Google Maps ist wie zu erwarten mit an Bord, inklusive ... ... dem hierzulande umstrittenen Kartendienst Street View. Die Akkulaufzeit soll satte zehn Stunden betragen. Auch zum Anschauen von Filmen soll sich das iPad gut eignen. Gamer-Herzen dürften höher schlagen. Alle Apps sollen auch auf dem iPad laufen, Games machen den Grossteil davon aus. Der SDK für die Entwickler wird heute noch freigegeben. Im Innern arbeitet ein 1 GHz Prozessor. Das Lesen, bzw. Anschauen von Nachrichten wird sich mit dem iPad ändern. Es ist davon auszugehen, dass viele Verlage eine iPad-optimierte Version ihrer Online-Ausgabe anbieten werden. Das iPad kommt mit einem 9,7-Zoll-Display und einer Flash-Speicherkapazität von 16, 32 oder 64 Gigabyte zu den Kunden. Es ist um die 700 Gramm schwer. iWork: Dokumente, Tabellenkalkulationen und Präsentationen leicht gemacht. Der Tablet von Apple funkt im WLAN wie auch im Mobilfunknetz. In 60 Tagen kommt die WLAN-Version, in drei Monaten die 3G/WLAN-Version - allerdings erst in den USA und ausgewählten Ländern. Ausserhalb der USA soll das iPad in zwei Monaten angeboten werden - vorerst nur in der WLAN-Version. Bei AT&T erhalten US-Kunden für 14.99 US-Dollar 250 MB pro Monat. Wem dies nicht reicht, kann eine Flatrate lösen. Sie gibt es für 29.99 US-Dollar. Auch die Preise für das Gerät stehen fest. Telefonieren lässt sich mit dem iPad nur über VoIP - und Fotos lassen sich auch keine schiessen. Multitasking und Flash beherrscht er auch nicht. «Keyboard Dock»: Für alle die lieber mit einer richtigen Tastatur schreiben. 140'000 Applikationen werden mittlerweile im App Store angeboten. IT-Guru Walter Mossberg ist natürlich auch mit von der Partie.

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Die WLAN-Version soll ab 3. April in den USA erhältlich sein, teilte Apple heute mit. Die Variante, welche zusätzlich 3G unterstützt, wird in den Vereinigten Staaten, Australien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien Ende April erhältlich sein. Das iPad bringt zwölf Apps mit, die speziell für den Tablet-PC entwickelt wurden. Es werden fast alle der über 150 000 Apps aus dem App Store darauf laufen, inklusive derer, die bereits für iPhone und iPod touch gekauft wurden.

Im iBookstore werden Bücher der New York Times-Bestsellerliste unter anderem von Verlagen der Hachette Book Group, HarperCollins Publishers, Macmillan Publishers, Penguin Group und Simon & Schuster angeboten. Das iPad in der WLAN-Version wird in den USA ab 3. April als 16-GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32-GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64-GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich sein. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden Ende April in den USA als 16-GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32-GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64-GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. Das iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte Apple-Fachhändler vertrieben. Die Preise für die internationalen Märkte werden im April bekannt gegeben. Die neue iBooks App für das iPad inklusive des neuen iBookstore von Apple wird zum kostenlosen Herunterladen ab 3. April im US-App Store zur Verfügung stehen, weitere Länder folgen im Laufe des Jahres. In den USA bietet der Provider AT&T für den Datendownload übers Mobilfunknetz ein eigenes Abo an. Für 250 Megabyte Datenvolumen werden 14,99, für eine Flatrate 29,99 US-Dollar pro Monat fällig. Dabei ist die Benutzung aller AT&T-Hotspots im Preis enthalten.

Wie 20 Minuten Online berichtete, hat der Tablet-PC ein kapazitives 9,7-Zoll-Multitouch-Display das eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bietet. Im Inneren werkelt ein von Apple entwickelter Prozessor namens A4, der mit einem Gigahertz getaktet ist. Das iPad misst rund 24 x 19 x 1,3 Zentimeter. Das Version mit WLAN bringt etwa 680, die Variante mit 3G rund 730 Gramm auf die Waage.

Bislang noch kein ausführlicher Test verfügbar

Die Technologie-Blogs Gizmodo und Engadget haben Apples Tablet-PC bereits jeweils einem Kurz-Test unterzogen. Der Gizmodo-Tester zeigte sich vor allem von der Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners beeindruckt. Das Display überzeugte ihn mit hohen Kontrastwerten und präziser Reaktion auf seine Eingaben per Finger. Das gilt allerdings nicht fürs Tippen von Texten auf der virtuellen Tastatur. Diese ist für seinen Geschmack zu klein geraten. Hinzu kommt, dass die Rückseite des iPad abgerundet ist und es daher nicht einmal auf ebenen Flächen ruhig liegt. Wie seinem Kollegen fiel Joshua Topolsky von Engadget sofort negativ auf, dass das iPad nicht mit Flash umgehen kann und daher unter anderem Probleme bei der Anzeige von Webseiten hat. Im Unterschied zum Gizmodo-Bericht bewertete Topolsky das Gewicht als zu hoch, war aber ebenfalls von der Geschwindigkeit, mit der sich beispielsweise Apps öffnen liessen, angetan. Die Tastatur reagierte seiner Meinung weniger präzise als die Präsentation von Steve Jobs hatte vermuten lassen.

20 Minuten Online wird das iPad so schnell wie möglich ausführlich testen. (hst)


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  • Blubb am 21.06.2010 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    Genau so rofl

    "Was das IPad kann, beherrscht sogar mein nokia N97 besser, und auch meine PSP hat mehr anschlüsse als das iPad schrauben. wenn ich so ein apple-schrott-ding mal gratis bekomme habe ich eine gute zielscheibe für auf dem schiessstand." Endlich ma einer der meine Meinung teilt. Apple soll den I-Rotz behalten

  • Orange am 13.04.2010 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Hey Apple

    Wenn die Produkte gleich gut wären wie das Marketing wäre ich schon lange umgestiegen. Das Gerät erfüllt aber absolut seinen Zweck, man kann sich damit wichtig machen,was essentiell für den "Apple-Lifestyle" ist.

    • Ich&Ich am 13.04.2010 18:35 Report Diesen Beitrag melden

      Probiers doch mal aus...

      ...dann wirst du sehen dass sie noch besser sind als das Marketing!

    einklappen einklappen
  • Apple am 12.04.2010 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Apple

    HAbe eine frage ist das Ipad nicht wie ein Laptop