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Innovationen
19. September 2008 11:18; Akt: 19.09.2008 15:18 Print
Tod der Zeitung rückt immer näher
von Henning Steier - Klein, leicht und Platz für zehntausende Seiten: eBook-Reader greifen Zeitungen und Bücher an. Ein neues Gerät der Firma Plastic Logic soll sogar Stürze und Stösse überstehen.
Der amerikanische Technologiekonzern Plastic Logic baut für 100 Millionen Euro eine Fabrik in Dresden. Dort soll die Zeitung der Zukunft gefertigt werden. Rund zehntausend Seiten sollen auf das elektronische Lesegerät passen. Der Reader ist so gross wie ein DIN-A4-Blatt, sieben Millimeter dick und wiegt etwa 350 Gramm. Die Batterien sollen mehrere Wochen halten.
Nicht mehr als 1000 Franken
Seiten in Farbe kann die erste Version des Geräts nicht anzeigen. Zielgruppe sind vor allem Geschäftskunden. Mitte 2009 soll das Display in den Handel kommen. Einen Preis gab Plastic Logic bislang nicht bekannt. Schätzungen der Branche liegen bei höchstens 1000 Franken.
Daten werden auf den Reader per USB-Kabel, Bluetooth oder WLAN übertragen. Bedient wird das Gerät per Touchscreen. So lassen sich zum Beispiel wichtige Wörter in Texten markieren oder Notizen anlegen.
Konkurrenz für Amazon und Sony
Plastic Logics Entwicklung hat weder Halbleiter aus Silizium noch einen Bildschirm aus Glas. Weil es auf einer biegsamen Kunststofffolie basiert, soll das Display Stürze schadlos überstehen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu den
Etwa 170 000 Bücher gibt es bei Amazon.com bereits für den Reader Kindle zu kaufen. Rund zwölf Prozent dieser Titel werden laut Unternehmensangaben schon als digitale Version abgesetzt. Auf der Frankfurter Buchmesse soll eine deutsche Variante des Geräts vorgestellt werden. Seit November 2007 ist der Kindle in den Vereinigten Staaten erhältlich. Ein Amazon-Sprecher sagte dem
Ebenfalls auf der Frankfurter Buchmesse wird Sony seinen knapp 160 Bücher fassenden eBook-Reader
























