Auch in Rätoromanisch

26. September 2012 11:30; Akt: 26.09.2012 15:11 Print

Der Firefox spricht Dialekt

Über 20 verschiedene Amtssprachen und weitere 220 Dialekte – Europa ist ein Kontinent mit einem unschätzbaren sprachlichen Reichtum. Der Firefox-Browser versucht diesem gerecht zu werden.

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Über 500 freiwillige Übersetzer stehen im Dienst von Mozilla. (Bild: Mozilla)

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Heute vor elf Jahren hat die EU den Europäischen Tag der Sprachen ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel ist es, die Mehrsprachigkeit in Europa zu fördern und den Menschen die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst zu machen.

Die Macher hinter dem Open Source Browser Firefox versuchen ihren Beitrag zur Sprachvielfalt mitzusteuern, in dem sie ihren Browser in möglichst viele Sprachen übersetzen lassen. Dabei werden auch weniger verbreitete Sprachen berücksichtigt. So gibt es etwa eine rätoromanische Version, obwohl hierzulande nur noch um die 42 000 Personen Rätoromanisch beherrschen.

Von Afrikaans bis Welsh

Der Firefox ist mittlerweile in über 85 Sprachen verfügbar. Neben Esperanto spricht er unter anderem auch Baskisch, Katalanisch, Galizisch und 11 unterschiedliche indische Sprachen.

Über das vergangene Wochenende feierte der Browser seinen zehnten Geburtstag. Weltweit kommt er auf PCs, Tablets und Smartphones laut den Analysten von Net Marketshare auf einen Marktanteil von 18.34 Prozent. Damit liegt er hinter dem Internet Explorer (49.01 Prozent) auf dem zweiten Platz der meistgenutzten Browser (20 Minuten Online berichtete).

(mbu)