Gadget Ampy

27. Oktober 2014 20:40; Akt: 27.10.2014 20:40 Print

Rennen, um den Handy-Akku aufzuladen

Der kleine Zusatzakku Ampy kann an Beine oder Arme geschnallt werden und erzeugt durch Bewegung Energie für das Smartphone. Gleichzeitig soll der Träger abnehmen.

Die Initiatoren stellen im Video das Kickstarter-Projekt Ampy vor. (Quelle: Youtube)
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Zeigt der Ladestand des Smartphones nach wenigen Stunden schon wieder nur noch gut die Hälfte an, obwohl man doch nur ein paar Fotos geschossen, die wichtigsten Nachrichten beantwortet und sich kurz online über das Weltgeschehen informiert hat? Ginge es nach den Entwicklern von Ampy, könnte die hysterische Suche nach einer freien Steckdose bei niedrigem Ladestand bald Vergangenheit sein. Bei dem Gadget Ampy handelt es sich um einen externen Akku, der seinen Strom durch die Bewegung des Besitzers erzeugt.

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Das kleine Gerät ist so gestaltet, dass es direkt am Körper getragen werden kann. Der Zusatzakku wird mithilfe eines Trageriemens, Armbandes oder Clips am Körper befestigt. Aufgrund der geringen Grösse passt Ampy zudem gut in die Handtasche. Am effektivsten dürfte wohl eine Befestigung an Beinen und Armen sein, da diese Gliedmassen während eines normalen Tages am meisten bewegt werden. Der Slogan des kleinen Gerätes lautet denn auch «Your movement is your power», was so viel bedeutet wie «Bewegung ist Energie».

Täglich 30 Prozent mehr Akku durch Gehen

Laut den Entwicklern muss man kein Athlet sein, um die Batterie zu laden. Jede Form von Bewegung soll ausreichen. Durch die normalen Fusswege, die man täglich absolviert, soll
man mit Ampy das Smartphone drei Stunden länger nutzen können. Durch eine Velotour von einer Stunde oder einer halben Stunde Lauftraining soll ein ähnliches Resultat entstehen. Eine Smartwatch könne man durch 10'000 Schritte, 30 Minuten Joggen oder einer Stunde Strampeln auf dem Drahtesel für 24 Stunden mit Strom versorgen. Bei einem Fitness Tracker würde die so gewonnene Energie sogar für drei Tage reichen.

Das Projekt wird momentan auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter vorgestellt. Mindestens 100'000 Dollar (rund 95'000 Franken) sollten bis 10. November 2014 zusammenkommen, um die erste Produktion mit 1000 Exemplaren zu starten. Bei einem Augenschein am heutigen Montag wurde das Vorhaben bereits mit knapp 230'000 Dollar (rund 219'000 Franken) unterstützt. Das fertige Produkt soll ab 75 Dollar erhältlich sein.

Die Ampy-App zeigt dem Träger nicht nur den Ladezustand des externen Akkus an, sondern ermutigt zusätzlich, sich mehr zu bewegen. So kann der Nutzer beispielsweise sehen, wie viel Watt und Batteriestunden bislang durch Bewegung erzeugt wurden und wie viele Kalorien man dabei verbrauchte.

(sts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • asdf am 27.10.2014 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Old idea, new marketing

    Früher wurden alle Armbanduhren durch Bewegung aufgeladen. Wieso das abgeschafft wurde weiss kein Mensch.

    einklappen einklappen
  • Böän am 28.10.2014 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wurde auch mal Zeit!

    Endlich mal was sinnvolles in dem man etwas bewegung bringen muss um den Akku zu laden!

  • Akkufresser am 28.10.2014 05:49 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Warum baut man auch immer auf Dünn, und nicht auf sinvoll. Sorry das neue IPhone ist zwar Dünn aber lieber hätte ich es 4 mm dicker dafür 2 Tage Akku. Sorry der Trent geht einfach in die Falsche Richtung

Die neusten Leser-Kommentare

  • Studiosus am 28.10.2014 11:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es

    Das gibt es auch heute noch sehr oft. Nennt sich 'Automatik', wenn eine Feder aufgezogen wird. Wenn Sie einen richtigen Mikro-Stromgenerator wollen, muss es eine Seiko Kinetic sein. Die produziert Strom durch Bewegung. Seit etwa zwanzig Jahren und mehr.

  • Max Rolex am 28.10.2014 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uhren

    Gibt immer noch Automatik Uhren. Doch Quarz läuft viel genauer.

    • Studiosus am 28.10.2014 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Seiko

      Die Seiko Kinetic sind auch Quarzuhren -und extrem genau zudem. Ein Mikrogenerator lädt einen Lithium-Ionen-Akku.

    einklappen einklappen
  • Walter Spahni am 28.10.2014 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab da gar keine Probleme

    mit meiner Sonnenuhr! Vollautomatisch und wenn es regnet habe ich keine Zeit!

  • Böän am 28.10.2014 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wurde auch mal Zeit!

    Endlich mal was sinnvolles in dem man etwas bewegung bringen muss um den Akku zu laden!

  • Akkufresser am 28.10.2014 05:49 Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Warum baut man auch immer auf Dünn, und nicht auf sinvoll. Sorry das neue IPhone ist zwar Dünn aber lieber hätte ich es 4 mm dicker dafür 2 Tage Akku. Sorry der Trent geht einfach in die Falsche Richtung