Skype und Trillian

16. November 2012 10:30; Akt: 16.11.2012 13:08 Print

Von WhatsApp genug? Das sind die Alternativen

Immer neue Sicherheitslücken bei WhatsApp verunsichern die User. Zwar wimmelt es in den App Stores von Alternativen, doch nur wenige Rivalen haben das Potenzial, den Messenger-König zu stürzen.

Bildstrecke im Grossformat »
Das deutsche Techportal golem.de hat die wichtigsten WhatsApp-Alternativen aufgespürt: Der grosse Rivale mit rund 250 Millionen Usern heisst . Skype gibt es seit 12 Jahren, ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar und kostenlos. Nebst einfachen Textnachrichten sind Anrufe mit und ohne Videofunktion möglich. ist wie Sykpe eine App für Internet-Telefonie, mit der auch Textnachrichten verschickt werden können. Viber ist kostenlos. Datenschutzrechtlich ist die Software aber laut golem.de bedenklich. Einer für fast alle: Wer einen Multi-Messenger sucht, mit dem man andere Messenger-Dienste zusammenführen kann, sollte sich genauer anschauen. Den praktischen Kurznachrichtendienst gibt es für PC, Mac, Android, iOS und BlackBerry. Einer der grössten Konkurrenten von WhatsApp ist der Samsung-eigene Instant Messenger . Der Messenger läuft auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, BlackBerry und Bada nutzen. Auch mit können plattformübergreifend Textnachrichten versendet, Dateien verschickt und Internet-Telefonate geführt werden. Auf Android-Smartphones ist der Dienst vorinstalliert. Auch Facebook mischelt im Messenger-Geschäft mit. Nebst der Chat-Funktion lässt sich mit dem sehen, wo sich die Freunde gerade aufhalten - sofern die Kontakte die Ortungsfunktion aktiviert haben. Die App ist für Android und iOS erschienen. Vor der WhatsApp-Ära: hiess ursprünglich Pingchat. Mit dem Messenger für Android, BlackBerry und iOS können wie bei WhatsApp Textnachrichten sowie Audio- und Video-Botschaften verschickt werden. kommt ursprünglich aus Japan, hat sich inzwischen aber auch bei uns eine grosse Anhängerschaft erobert. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit 73 Millionen Smartphone-Nutzer den Messenger, den es für Android, iOS und Windows Phone gibt.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

WhatsApp hat sich in Kürze zum beliebtesten Messenger für Smartphones gemausert. Laut Angaben des Unternehmens wurden im August 2012 zehn Milliarden Kurznachrichten pro Tag verschickt. In Deutschland sollen laut dem «App Monitor Deutschland» 42,9 Prozent aller Android-User im September 2012 den Kurznachrichtendienst genutzt haben.

Umfrage
Welchen Messenger nutzen Sie am liebsten?
9 %
2 %
0 %
0 %
1 %
2 %
0 %
1 %
79 %
6 %
Insgesamt 9607 Teilnehmer

Die junge Firma wurde aber vermutlich selbst von ihrem gewaltigen Erfolg überrascht, wie Sicherheitsexperte Oliver Kunz im Interview mit 20 Minuten Online sagte. WhatsApp habe sich darum vor allem um die Weiterentwicklung der App gekümmert. Sicherheitsaspekte blieben lange auf der Strecke.

Bekannt ist, dass Kurznachrichten von Fremden relativ einfach mitgelesen werden können. Bei Fragen der Sicherheit agiert das US-Unternehmen dilettantisch: Es reichen wenige, leicht zu beschaffende Informationen, und schon kann jeder im Namen eines anderen Nachrichten versenden. Eine Einladung für Betrüger und Spammer. Statt die Sicherheitslücken zu beseitigen, habe WhatsApp Anwälte losgeschickt, um die Informationen zu unterdrücken, schreibt das Tech-Portal golem.de.

Was sind die Alternativen?

Wer WhatsApp nicht vertraut, kann auf zahlreiche andere Messenger zurückgreifen. Die Alternativen haben aber den Haken, dass sie weniger verbreitet sind. Das gilt auch für den neusten WhatsApp Rivalen namens Hike. Die Entwickler spielen dafür die Sicherheits-Karte aus: Hike-Botschaften seien verschlüsselt, heisst es in der Beschreibung. Wird eine Person angeschrieben, die selber Hike nicht nutzt, wird die Nachricht wie bei Apples iMessage als SMS verschickt. In einigen Ländern übernimmt Hike offenbar die Kosten für die SMS, so dass für die Nutzer keine Kosten anfallen sollen.

Die neue Messenger-App war für Mittwoch für Android und Windows Phone angekündigt. Die Versionen für das iPhone, BlackBerry und Symbian sollen demnächst folgen. Ein kurzer Test zeigt jedoch, dass die App derzeit erst im Windows Store zum Download bereitsteht.

Skype und Trillian

Meist kostenlose Alternativen zu WhatsApp gibt es in Hülle und Fülle (siehe Diashow). Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich laut dem Tech-Portal golem.de Skype oder Trillian genauer ansehen. Skype gibt es seit 12 Jahren, ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar und wird von rund 250 Millionen Menschen genutzt. Nebst einfachen Textnachrichten sind Anrufe mit und ohne Videofunktion möglich.

Wer sich nicht für einen bestimmten Messenger entscheiden kann, installiert am besten Trillian. Der Multi-Messenger versteht sich mit zahlreichen anderen Messengern wie Skype, Facebook, ICQ, IRC und AIM. Bei Trillian und Skype werden die Nachrichten und Gespräche verschlüsselt übermittelt.

(owi)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • p.s. am 19.11.2012 03:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    whatsapp ist super

    wer schreibt den im whatsapp schon so geheime sachen die ein anderer unbedingt wissen will? bis man da was interessantes gefunden hat is man ja ein/e alter mann/frau. also ehrlich, oder will wirklich jemand wissen wie es mir gerade geht und was ich den ganzen tag so gemacht habe?

  • Peter am 18.11.2012 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem ist!

    Das Problem ist alle benutzen Wahtsapp und ich schriebe nur no über Whatsapp. Alle haben ein Internet Abo und schreiben dann gratis über Whatsapp. Da alle Whatsapp benutzen kann man nicht wechseln. Und ich denke 90% von allen intressieren die Sicherheitslücken gar nichts.

  • Kevin T. am 18.11.2012 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Line

    Line ist eine sehr gute alternative. Leider viele geligene negativ bewertung das es kostenpflichtig sei was aber zu 100% nicht stimmt

  • Patrick am 18.11.2012 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Whats app

    Problem ist doch dass zuviele user whats app haben und da kann man nicht einfach umstellen. Und wenn einer lesenmöchte was ichs hreibe soll er doch wenn er wissen möchte dass ich meiner frau schreibe dass ich sie liebe.

  • Marco am 18.11.2012 08:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    skype

    skype ist sicher keine alternative, so viel akku wie das verbraucht...