«Clickbait»-Stopp

05. August 2016 12:53; Akt: 05.08.2016 12:59 Print

Sie werden nicht glauben, was Facebook gerade tut!

«Clickbait»-Artikel nerven viele Facebook-Nutzer. Die Plattform will die Klickköder künftig herausfiltern.

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Nutzer von Facebook sollen in dem sozialen Netzwerk künftig weniger reisserische «Clickbait»-Überschriften sehen. Ein neuer Algorithmus solle dafür sorgen, dass solche übertriebenen Textaufmachungen nicht mehr so oft auftauchen, erklärte Facebook am Donnerstag. Viele Nutzer wünschten sich einen solchen Schritt.

Umfrage
Was halten Sie von Schlagzeilen, wie «Was Sie nur wissen können, wenn Sie das KV gemacht haben»?
10 %
61 %
11 %
18 %
Insgesamt 5026 Teilnehmer

Als «Clickbait», zu deutsch «Klickköder», werden Artikelanreisser bezeichnet, die übertrieben formuliert sind und absichtlich wichtige Informationen auslassen, um so potenzielle Leser anzulocken. Eine gängige Formulierung ist dabei etwa: «Was als nächstes geschah, ist unglaublich». Die eigentlichen Geschichten sind dann oftmals nicht so spannend wie suggeriert.

Für den Kampf gegen «Clickbait» werteten Facebook-Mitarbeiter nach Unternehmensangaben mehrere tausend Überschriften aus. Das Netzwerk mit rund 1,7 Milliarden Nutzern hatte sich schon zuvor gegen diese Art der Artikelaufmachung positioniert. Facbeook-Posts, bei denen Nutzer nach dem Klicken nur sehr kurz auf der jeweiligen Internetseite blieben, wurden verstärkt herausgefiltert.

(hvw/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner am 05.08.2016 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Clickbait

    Toll, da könntet ihr als Online-Zeitung gerade mal eine Scheibe abschneiden. Ihr macht doch genau dasselbe mit euren reisserischen Titeln!

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  • Fena si kerim am 05.08.2016 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Na entlich

    Super. Entlich mal ein schritt was auch Sinn macht bei Facebook.

  • Marcus Severus am 05.08.2016 13:10 Report Diesen Beitrag melden

    Vorfilterung

    Bei mir werden solche Beiträge noch weiter vorgefiltert indem ich Facebook gar nicht erst nutze. Vielleicht eine Bildungslücke aber ich wurde noch nie durch solche Beiträge genervt ;-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rene am 06.08.2016 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Zensur mal als Werbemassnahme

    Nett verpackt "wir machen nur was Nutzer wollen" nur wer entscheidet das? Wer filtert vor und sagt dem mündigem Bürger was er für relevant erachten darf und was nicht willkommen 1984.

  • markus am 05.08.2016 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Die Realität vor Augen

    Bei Google und Facebook kostet ein Klick (für die Firma die ihr anklickt) bei guten Keywords zwischen 3 und 20+ Franken. Was meint Ihr von wo diese Konzerne das viele Geld haben? Facebook finde ich für Werbung unbrauchbar. Wir konnten im Gegensatz zu Google damit kaum Absatz erzielen und viele meiner Kollegen auch nicht.

  • kurt am 05.08.2016 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wer Facebook nutzt ist selbst schuld

    mehr ist dazu nicht zu sagen

    • PapaJones am 06.08.2016 11:26 Report Diesen Beitrag melden

      Und wer es nicht nutzt...

      ...ist auch selber Schuld.

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  • Henrici am 05.08.2016 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    same same

    Fällt euer Titel "Sie werden nicht glauben, was Facebook gerade tut!" nicht auch gleich in diese Kategorie?

    • gottfried stutz am 05.08.2016 22:32 Report Diesen Beitrag melden

      ganz genau!

      Das ist gerade der Witz an diesem Titel

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  • Kilian am 05.08.2016 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Auch bei Youtube

    Würde es Sinn machen. Zumindest sollten bei den Suchergebnissen die Likes und Dislikes ersichtlich sein. So kann man anhand der Dislikes erahnen dass es sich um einen Clickbait handeln könnte und nicht darauf klicken. Nur hat Google/ Youtube kein Interesse, denn alle Klicks erzeugen Werbeumsatz und Geld.

    • Advocatus Diaboli am 06.08.2016 06:10 Report Diesen Beitrag melden

      Magic Actions

      Dafür gibts eine Erweiterung für den Chrome-Browser. Nennt sich Magic Actions for YouTube und die erlaubt es einem, bevor man das Video anklickt das Like/Dislike-Verhältnis zu sehen.

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