Hacker-Vorwürfe

12. März 2013 18:25; Akt: 12.03.2013 18:26 Print

China nach US-Kritik kooperationsbereit

Nachdem das Weisse Haus China wegen seiner Internet-Politik gerügt hat, gibt sich Peking nun kompromissbereit: Cyberspionage und Hackerangriffe würden verfolgt, sobald sie angezeigt werden.

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Nach Vorwürfen gegen China wegen Hackerangriffen in den USA hat sich Peking zum internationalen Dialog bereit erklärt. Das chinesische Aussenministerium betonte am 12. März: «Der virtuelle Raum braucht Regeln und Zusammenarbeit, keine Kriege. China ist bereit, einen konstruktiven Dialog zu führen und mit der Weltgemeinschaft zu kooperieren, einschliesslich der USA.»

Gleichzeitig betonte eine Ministeriumssprecherin, dass China strikt gegen Cyber-Attacken und selbst eines der am meisten betroffenen Länder sei. Gegen Hacker werde gemäss den Gesetzen vorgegangen.

US-Sicherheitsberater Tom Donilon hatte China am Vortag aufgerufen, ernsthaft etwas gegen Hackerangriffe zu unternehmen (mehr dazu in der «New York Times»). Im Februar hatte eine auf Sicherheit im Internet spezialisierte Firma eine Sondereinheit des chinesischen Militärs beschuldigt, die Computersysteme von mehr als 140 amerikanischen Firmen angegriffen zu haben.

(sda)