Voll in 30 Sekunden

27. November 2014 10:14; Akt: 27.11.2014 10:14 Print

So laden wir in Zukunft unsere Handy-Akkus

Sie sind innert Sekunden voll, halten tagelang und versorgen Geräte kabellos oder dank Urin mit Energie: Forscher tüfteln am Akku der Zukunft.

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Obwohl Smartphones immer schneller und leistungsfähiger werden, macht die Laufzeit des Akkus den meisten Herstellern zu schaffen. Was man auch tut: Die meisten tragbaren Geräte müssen spätestens nach zwei Tagen wieder an eine Steckdose. Seit Apple 2007 das erste iPhone vorgestellt hat, ist dennoch einiges geschehen: Akkus haben heute mehr Power als noch vor einigen Jahren. Doch die benötigen sie auch – dringend, denn zu den grossen Stromfressern in mobilen Geräten zählen die immer höher aufgelösten Displays.

Immerhin werden Smartphones und Tablets heutzutage immer schneller aufgeladen. Passende Lösungen bieten etwa Hersteller wie HTC mit ihrem Rapid-Charger an, der die Geräte fast 40 Prozent schneller lädt. Auch mit Spar-Modi wollen die Hersteller die letzten Stromreserven aus den Akkus rauspressen.

Durchbruch in zwei Jahren erwartet

Doch das Problem ist damit noch nicht gelöst. Seit Jahren tüfteln Wissenschaftler aus der ganzen Welt an einer Lösung. Der endgültige Durchbruch und marktreife Innovationen blieben bisher aber aus. Das könnte sich in den nächsten zwei Jahren ändern. So soll es etwa bald schon möglich sein, Smartphones mit einem Spezialakku innerhalb von 30 Sekunden aufzuladen.

Daran arbeitet das Start-Up Storedot aus Tel-Aviv seit einiger Zeit. Der Akku soll 2016 auf den Markt kommen und in handelsübliche Smartphones eingebaut werden können. Kostenpunkt rund 100 Dollar. Was die Forscher sonst noch in petto haben, zeigt obige Bildstrecke.

In 30 Sekunden geladen: Die Technologie des Start-ups Storedot soll künftig auch für E-Autos eingesetzt werden. (Video: Youtube/DoronMyersdorf)

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fritz am 27.11.2014 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wurde Zeit

    Bei Smartphones wurde in den letzten Jahren nur an der Leistung geschraubt, obwohl ein Grossteil der Benutzer dies gar nicht bräuchte. Die Akkuleistung wurde dabei einfach zu stark vernachlässigt. Ein Handy sollte meiner Meinung nach schon ein Langes Wochenende, also 3-4 Tage, durchhalten.

  • Chris am 27.11.2014 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verschlafen?

    Sehr aktueller Beitrag! Das Video habe ich etwa schon vor einem halben Jahr gesehen....

  • Mike am 27.11.2014 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Warum sollte sich mit dem Verkauf eines schnell ladendes Akkus kein Gewinn erzielen lassen? Die Nachfrage ist wohl genug gross.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simos am 28.11.2014 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr AKWs

    E-Bikes und all der Mist gehört abgeschafft. Die Jungen klagen immer darüber das man ihnen den Atommist überlässt. Wer bracuht den meisten Strom, dann sollen sie auch den Rest entsorgen und ich geniesse Glühbirnen und kein LED. Auch ich denke nach mir sie Sintflut.

  • Bea Zurfluh am 27.11.2014 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Zeit ist Geld

    "Smart-Phone braucht 30 Sekunden zum laden"; Sooo lange ? Und in dieser halben Minute womöglich nicht erreichbar sein ? Eine solche Zeitverschwendung kann sich doch heute kein arbeitender, vernetzter Mensch mehr leisten. (Ich verdiene mein gutes Geld zum Glück als freischaffende, erfolgreiche Künstlerin; im heutigen Arbeitsprozess in einer Firma würde ich in geistiger Umnachtung versinken)

    • Marcus Severus am 27.11.2014 17:33 Report Diesen Beitrag melden

      zu kurzsichtig

      Du denkst zu wenig weit. Nach den Smartphones müssen die Dinger schnellstens in Elektroautos. Wenn man unterwegs an eine Tankstelle fährt hat man nämlich selten Zeit mehrere Stunden zu warten bis das Auto wieder vollgetankt ist. Optimalerweise sollte es gleich schnell gehen wie bei einem Benzinauto, als erstes reicht aber vielleicht auch die Zeit die man braucht um kurz auf die Toilette zu gehen und einen Kaffee zu trinken.

    • kakpunanter am 27.11.2014 21:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Kondensatorentechnik

      Gibt es schon lange in neueren Elektrouatos indem ein Kondensator aufgeladen wird, während dem das Auto fährt oder bremst und kurzfristig fast genau soviel strom beim Gaasgeben wieder abgibt. Ubeam und laden in 30 sec. funktionieren beide mit sogennanten Kondensatoren denke ich Jedenfalls. Das problem is im Moment, das Kondensatoren mit gsleichstrom, wie es beim laden in 30 sek verwendet wird der Strom zuschnell abgeben. Keine Ahnung, bin noch Stift ;)

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  • Nicola Tesla am 27.11.2014 13:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    war nicht der Vater des Wechselstroms,

    im Gegenteil! Er bekämpfte wehement den Wechselstrom und sah die Zukunft im Gleichstrom. Er elektrifizierte sogar einen ganzen Stadtteil mit Gleichstrom, bis sich der Wechselstrom durchsetzte. Die einzige Anwendung, welche er im Wechselstrom sah, war damit, den gerade erfundenen, elektrischen Stuhl zu betreiben

    • Tanja Erzinger am 27.11.2014 14:44 Report Diesen Beitrag melden

      Definitionsfrage

      Wechselstrom, bis hin zum Tera-Hertz Bereich, ist nur mehr oder weniger rasch pulsierender Gleichstrom! Noch eine Definition: Das gute, alte Kohlemikrophon war bloss ein hochgezüchteter Wackelkontakt. By the way: solchen Unsinn lernt man als HTL -Studentin Elektrotechnik, Balsam für die, welche über Studierende herziehen. ;-) Ernsthafte Frage noch: "Stadtteil mit Gleichstrom versorgt" ? vielleicht, wenn die Stadt klein genug ist. Aber wie transportiert man Gleichstrom in der Grössenordnung Giga-Watt vom Kraftwerk im hintersten Bergtal in die Städte ?

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  • Mike am 27.11.2014 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Warum sollte sich mit dem Verkauf eines schnell ladendes Akkus kein Gewinn erzielen lassen? Die Nachfrage ist wohl genug gross.

  • Chris am 27.11.2014 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verschlafen?

    Sehr aktueller Beitrag! Das Video habe ich etwa schon vor einem halben Jahr gesehen....