Online-Tool

02. November 2016 11:58; Akt: 02.11.2016 11:58 Print

Finden Sie heraus, ob ein Roboter Sie ersetzen wird

Der Job-Futuromat, ein neues Online-Tool, sagt Ihnen, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihr Chef Sie irgendwann durch eine Maschine ersetzt.

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Ziemlich genau vor einem Jahr ergab eine Studie, die im Auftrag des SRF-Wirtschaftsmagazins «ECO» durchgeführt wurde, dass jede zweite Arbeitsstelle in der Schweiz in den nächsten 20 Jahren von einem Roboter übernommen werden könnte.

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Haben Sie Angst davor, Ihren Job irgendwann an einen Roboter zu verlieren?
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Insgesamt 8813 Teilnehmer

Laut Prognosen soll es nicht nur Kassierer, Telefonisten oder Pöstler, sondern auch Hochqualifizierte treffen können. Futurist Gerd Leonhard brachte es in einem Interview mit 20 Minuten noch genauer auf den Punkt: «Alle Arbeiten, die repetitiv sind, werden von den Maschinen gekapert.»

Vergleich mit anderen Jobs

Doch wie gefährdet ist Ihr Arbeitsplatz? Eine Einschätzung liefert Ihnen seit dieser Woche der Job-Futuromat. Wer auf der Website die jeweilige Berufsgruppe eingibt, erhält eine Prognose zur Automatisierbarkeit seiner Tätigkeit im Vergleich zu anderen Jobs.

Initiiert hat die Datenbank der deutsche, öffentlich-rechtliche TV-Sender ARD im Rahmen seiner Themenwoche zur «Zukunft der Arbeit». Die Daten dazu hat die deutsche Bundesagentur für Arbeit und ihre Denkfabrik – das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – geliefert.

Kann, muss aber nicht passieren

Dass ein Job aus technischer Sicht ersetzt werden könnte, heisst laut den Initiatoren jedoch nicht automatisch, dass dies auch wirklich passiere. Der Job-Futuromat zeige vielmehr, welcher Anteil des Jobs schon heute von Maschinen oder Software ausgeführt werden könnte.

In vielen Berufen würden aber auch in Zukunft Menschen beschäftigt, obwohl ihre Tätigkeiten voll von Maschinen übernommen werden könnten. Als Beispiel führen die Macher des Projekts den Beruf der Supermarkt-Kassiererin an: In fast jedem Geschäft gebe es sie weiter, obwohl der Beruf schon jetzt mittels Scanner voll automatisierbar sei.

20 Minuten hat eine Auswahl an beliebten Schweizer Berufsbildern durch die Datenbank laufen lassen. Die Ergebnisse sehen Sie in der obigen Bildstrecke.

(lia/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Antonov am 02.11.2016 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jop

    Meine Frau hat mich bereits durch eine Maschine ersetzt.

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  • Chris am 02.11.2016 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    Vorschlag

    Politiker können wunderbar durch Roboter ersetzt werden. Das Gebetmühlenartige repetieren immer derselben Phrasen, ist bestens für die Automation geeignet.

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  • Cheser am 02.11.2016 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja und wen schon

    heisst ja immer mann müsse flexibel sein und mit der zeit gehen, dann gibts halt eine umschulung oder so....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Heinz Jossen am 02.11.2016 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Job-Futuromat ist ein Reinfall

    Der Futuromat taugt nichts. Ich habe meinen Beruf eingegeben, aber da passiert rein gar nichts. Dabei bin ich mir sicher sicher, ich bin nicht der einzige Rentern, der besorgt über seine Zukunft ist.

  • g.indo am 02.11.2016 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Farbmetriker

    ich bin farbmetriker coloristiker, ich mache mathematische fabenrezepturen jedlicher arten. Unsere Computer helfen uns sehr die richtigen farbnuancen zu finden, doch das menschliche auge entscheidet was gut ist oder nicht. Egal was eine maschine sagt, nur das menschliche auge entscheidet zu letzt. Roboter hin oder her niemand ist fehlerfrei weil maschinen von menschen gebaut werden. updates immer wider, fehler behebungen. Man braucht gefühle für alle situazionen.

  • arbeitsloser am 02.11.2016 17:59 Report Diesen Beitrag melden

    Nullnummer

    Dann geht halt ein Roboter zum RAV. Er darf einfach nicht über 50 sein, sonst wird auch der Roboter Probleme bekommen...

  • Susanne am 02.11.2016 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    Menschenfeindliche Entwickler

    Unüberlegte Entwickler von Robotern sind keine Menschenfreunde. Roboter zu erfinden ist menschenfeindlich, es schafft Arbeitsplätze ab. Wo es gefährliche Arbeiten zu erledigen gibt, macht es Sinn, Automaten einzusetzen. Aber wohin mit der zunehmenenden Anzahl Menschen auf der Welt, von was sollen die leben?

    • wurks am 02.11.2016 19:00 Report Diesen Beitrag melden

      Bevölkerungswachstum kein Schicksal

      Die Anzahl der Menschen auf der Welt muss nicht zwingend zunehmen. Die Menschen müssten halt mal eine ordentliche Familienplanung hinkriegen. Ich verstehe wirklich nicht, warum das nicht besser funktioniert. Man hat heutzutage so viele Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung. (Bin selber kinderlos).

    • Mark Tobler am 03.11.2016 16:02 Report Diesen Beitrag melden

      Roboterarbeit ist menschenfreundlich!

      Roboter zur Abeit zu verwenden, ist menschenFREUNDLICH. Was wirklich menschenFEINDLICH ist, ist dass wir die Menschen nur an unserer Gesellschaft teilhaben lassen, wenn sie eine Arbeitsstelle haben. Ein Umdenken ist gefragt, das Märchen der Vollbeschäftigung und "fleissig sein und krampfen" muss endlich überdenkt werden!

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  • liu am 02.11.2016 15:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fast alles

    alles bis auf Haareschneiden.