«Ivy Bridge» ist da

24. April 2012 07:07; Akt: 24.04.2012 07:56 Print

Vorhang auf für Intels neue Chips

Auf der Basis der Ivy-Bridge-Prozessoren sollen neue Ultrabooks und MacBooks laufen. Laut Chip-Hersteller Intel sind an die 600 neue Geräte in Vorbereitung.

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Die neuen Chips sollen bei gleichbleibender Leistung deutlich stromsparender arbeiten. (Bild: Keystone/PD)

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Der amerikanische Chiphersteller Intel bringt in dieser Woche die ersten Prozessoren der neuen Generation «Ivy Bridge» auf den Markt. Nach Auffassung von Analysten könnte es sich dabei um den grössten Entwicklungssprung seit dem integrierten Schaltkreis in den 1950er-Jahren handeln.

Zum Start werden 13 Chip-Modelle mehrheitlich für den Einsatz in Desktop-Rechnern angeboten, wie bbc.com berichtet. Den Anfang machen die vergleichsweise teuren Prozessoren der Serie «Core i7» mit vier Rechner-Kernen (Quad Core). Die ersten damit ausgestatteten Komplett-PCs sollen bereits Anfang Mai in den Handel kommen. Die günstigeren Zwei-Kern-Prozessoren folgen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte. Sie sind für den Einsatz in mobilen Geräten wie den extra leichten und besonders dünnen Ultrabooks gedacht sind.

Bei «Ivy Bridge» handelt es sich um die ersten Chips mit einer dreidimensionalen Struktur. Dank der sogenannten 3D-Transistoren werde die Oberfläche und damit die Leistungsfähigkeit vergrössert, teilt Intel mit. Zugleich sollen die neuen Chips, die standardmässig über USB 3.0 verfügen, weniger Energie verbrauchen.

Neue Ultrabooks und MacBooks

Die «Ivy Bridge»-Chips folgen der «Sandy Bridge»-Reihe und dürften eine ganze Reihe an neuen Notebooks nach sich ziehen. Für den Sommer werden neue MacBooks von Apple und neue Ultrabooks erwartet. Laut Intel soll 300 neue mobile Geräte als auch 270 Desktop-Geräte, viele davon mit All-in-One-Design, in Vorbereitung sein. Wer einen neuen Computer kaufen will, sollte sich also gedulden (20 Minuten Online berichtete).

(dsc/dapd)