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Geheimdienst in echt
05. Oktober 2012 12:15; Akt: 05.10.2012 23:31 Print
Die Bond-Gadgets für (fast) jedermann
Ob Raketenrucksack oder Unterwasser-Auto: James Bonds technische Spielereien sind legendär. Was einst der Fantasie der Regisseure entsprang, ist heute Realität.
Seit 50 Jahren zieht Bond, James Bond, die Fans in die Kinosäle. Die von Q präsentierten Gadgets sind fester Bestandteil jedes Bond-Abenteuers. Unvergesslich ist die Eröffnungszene in «Feuerball» (1965), wo Sean Connery mit einem Raketenrucksack die Flucht gelingt.
Quelle: YouTube
Besonders begeistert vom Jetpack-Flug waren offenbar die Amerikaner. 1984 liessen sie an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einen Rocketman durch das Stadion in Los Angeles fliegen.
Quelle: YouTube
Der Agententhriller «Feuerball» war gespickt mit lebensrettenden Gadgets. Im Kampf gegen das Böse konnte der Agent mit der «Lizenz zum Töten» auf eine Kamera mit eingebautem Geigerzähler zurückgreifen. Gibts nicht? Gibts doch! Sharp stellte Mitte 2012 sogar das erste Android-Smartphone mit eingebautem Geigerzähler vor (20 Minuten Online berichtete.)
Das Unterwasser-Auto aus der Schweiz
Auch Roger Moore als James Bond erhielt seine «Gadget-Momente»: 1977 tauchte 007 im weissen Lotus Esprit Turbo ab. Der bis unter die Motorhaube bewaffnete Agenten-Flitzer konnte sich in sekundenschnelle in ein Unterwasser-Boot verwandeln. Der Autor war damals noch nicht geboren, die Wow-Rufe im Kinosaal können sich aber wohl auch jüngere Semester bestens vorstellen.
Quelle: YouTube
Wir Schweizer habens zwar für einmal nicht erfunden, aber gut nachgebaut: Gut 30 Jahre nach «Der Spion, der mich liebte», präsentierte die Firma Rinspeed das Konzeptauto SQuba am Genfer Autosalon. Das Fahrzeug fährt wie ein gewöhnliches Auto über Land, kann aber auch problemlos ins Wasser abtauchen.
Quelle: YouTube/TheAutoChannel
Von der Röntgenbrille zur Google-Brille
1995 wurde der Bond-Reihe mit «Golden Eye» und dem etwas steifen Pierce Brosnan in der Hauptrolle neues Leben eingehaucht. Das ultimative Gadget eines jeden Möchtegern-Spions, die Röntgenbrille, durfte der Frauenheld aber erst vier Jahre später testen. In «Die Welt ist nicht genug» – dem 19. Film der Agentenreihe – hatte 007 seinen Spass mit der Röntgenbrille (siehe Diashow).
Die Spionage-Brille für jedermann gibt es zwar noch nicht wirklich bei Fielmann und anderen Optikern ihres Vertrauens. Dafür hat Google ein Gadget der Extraklasse in petto. Mitte Jahr stellten die Kalifornier das «Project Glass» vor. Bereits 2013 soll die futuristische Datenbrille mit Kamera und Minidisplay ausgeliefert werden. Auch Kurznachrichten, Mails und Erinnerungen können auf dem Mikrodisplay angezeigt und gelesen werden. Preis: um die 1000 Franken.
Die interaktive James-Bond-Infografik
(owi)
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Alle 11 Kommentare

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Erst jetzt besonders
Erst in den letzten zwei Bondfilmen ist alles origineller geworden.
Gewöhnlicher Thriller geworden
in den letzten 2 Bondfilmen ist alles immer mehr gewöhnlicher geworden wie in einem üblichen Thriller (ohne Erfindungen Spezialefekte usw.) es fehlt einfach etwas !! und das immer mehr !
Moore war schon Darsteller 3 von Bond!
Roger Moore war nicht der zweite Bond Darsteller wie es im Artikel steht! Er war schon der dritte! Der sechste Bond-Streifen: "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" Spielte Sean Connery nicht den Bond sondern George Lanzenby!!! Im siebten Bond: "Diamantefieber" wieder Connery. Im achten Bond: "Leben und sterben lassen" war Roger Moore's erster Bond-Film!