Mit 27 in Pension?

01. Mai 2012 08:08; Akt: 01.05.2012 08:21 Print

Facebook-Milliardär will weiter arbeiten

Er ist mit dem Aufstieg des weltgrössten sozialen Netzwerks steinreich geworden. Jetzt haben der Facebook-Mitbegründer Dustin Moskovitz und sein Freund eine neue Geschäftsidee.

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Mit einem Programm namens Asana will Dustin Moskovitz (27) erneut die Welt verändern. (Bild: Keystone/AP/Eric Risberg)

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Der einstige Zimmergenosse von Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, ist nach Einschätzung Vieler der jüngste Self-Made-Milliardär der Welt. Seine Tage will der 27-Jährige aber nicht Champagner schlürfend in der Karibik verbringen. Stattdessen hat er sich noch einmal in die Start-up-Szene gestürzt, um von San Francisco aus die Welt zu verändern.

Moskovitz und sein Freund Justin Rosenstein (28), ebenfalls ein ehemaliger Facebooker mit einem geschätzten Vermögen von 150 Millionen Dollar, führen die Firma Asana, die mit ihrer Software die Arbeit an Online-Projekten erleichtern will. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP erklärten beide, sie wollten trotz ihres bereits gesicherten Vermögens etwas Sinnvolles mit ihrem Leben anfangen.

Kein eigenes Büro

Solchen Idealismus muss man sich natürlich leisten können. Beide gehen aber jeden Tag zur Arbeit, obwohl sie es nicht müssten. Und wie Zuckerberg scheinen auch sie vollkommen desinteressiert an glamourösen Statussymbolen, die ihr grosser Reichtum möglich macht.

Die Chefs haben - wie bei Start-ups inzwischen üblich - keine eigenen Büros, sondern sitzen mit den 22 Mitarbeitern von Asana im Mission District in einem Raum. Und wie Zuckerberg zeigen sie sich lässig gekleidet: Moskovitz mit aus der Hose hängendem Hemd, Rosenberg in einem Pulli und Turnschuhen.

Auf den Strassen vor ihrem Büro, auf denen es vor jungen Computerexperten nur so wimmelt, fallen sie nicht auf. Was sie von ihnen abhebt, ist ihre absolute Freiheit, ihre Visionen zu verfolgen. Und sie scheinen keine Zweifel daran zu haben, dass sie mit ihrer Software die Welt verändern werden. Als zwei von den ersten Facebook-Technikern haben sie das schon einmal geschafft.

Yoga im Büro

(Quelle: youtube.com/AsanaTeam)

Asana werde die Art verändern, wie Menschen zusammenarbeiten, und damit den Fortschritt beschleunigen, erklärte Rosenstein. Derzeit werde noch zu viel Zeit auf «Arbeit für die Arbeit» verschwendet, sagte Moskovitz. Asana werde die Menschen freimachen für wichtigere Dinge.

Ob Asana sich gegen die Vielzahl konkurrierender Programme zum Projektmanagement durchsetzen wird, muss sich erst noch zeigen. Wie ähnliche Programme können die Nutzer mit Asana webbasierte To-Do-Listen anlegen, Aufgaben zuweisen und Fortschritte einer Arbeitsgruppe verfolgen. Die Gründer glauben, dass Asana sich dank seiner Geschwindigkeit, seiner Vielseitigkeit und seiner Fähigkeit, den Arbeitsfluss zu erhalten, durchsetzen wird. Darauf spielen sie auch im Namen des Unternehmens an: Asanas sind im Yoga Körperhaltungen, die den Fluss der spirituellen Energie im Körper unterstützen sollen.

Regelmässige Yoga-Kurse gehören wie selbstverständlich zum Büroleben bei Asana. Ausserdem gibt es einen eigenen Koch und 10 000 Dollar für jeden neuen Mitarbeiter, damit dieser sich seinen Computer-Arbeitsplatz ganz nach den eigenen Vorstellungen einrichten kann.

Vermögen von mehr als vier Milliarden Dollar

Moskovitz studierte zwei Jahre in Harvard, wo er Zuckerberg beim Aufbau von Facebook half. Später brachen beide das Studium ab und zogen nach Palo Alto. Moskovitz verliess Facebook 2008 und gründete mit Rosenstein Asana.

Nach Daten der Börsenaufsicht SEC hält Moskovitz fast 134 Millionen Facebook-Aktien und damit einen Anteil von 7,6 Prozent am Unternehmen. Vor dem erwarteten Börsengang von Facebook dürfte Moskovitz' Vermögen mehr als vier Milliarden Dollar betragen.

Wie viele der reichsten Amerikaner hat auch Moskovitz zugesagt, den Grossteil seines Vermögens zu verschenken - eine Initiative, die auf die Stiftung von Bill und Melinda Gates zurückgeht. Seine Ehefrau hat ihre eigene Stiftung gestartet, die gerade ihre Arbeit aufnimmt.

(dsc/ap)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dani am 01.05.2012 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ich gönn es ihm!

    Er hat seine Aktien eben im richtigen Moment verkauft. Aber eben, mir scheint es hat nicht jeder das Zeug zum Unternehmer oder Teilhaber! Schade.

  • MissB am 01.05.2012 14:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich 

    es gibt so viele Leute die jeden Rappen umdrehen müssen. Und dann kommt ein 27 jàhriger und hat Milliarden dank Facebook. Das ist doch nicht normal.

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  • hanni geld am 01.05.2012 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo beibt was

    der film ist ja so real...

Die neusten Leser-Kommentare

  • minni am 01.05.2012 23:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RESPECT 

    es gibt verschiedene meinungen über facebook,, pro und kontra.. aber hey leute niemand zwingt euch facebook zu nutzen :) wenn er das geld mit facebook machen kann, dann solls halt so sein.. was ist daran so schlimm? dank den usern macht er die kohle ;) wenn eure kinder nur im facebook surfen und die hausaufgaben liegen lassen dann sorry, habt ihr eure kinder nicht im griff..! egal, RESPECT für den erfinder, er hats drauf ;)

  • s.ocrates am 01.05.2012 21:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bravo...

    glückwunsch... die habens geschafft. abgesehen davon das sie steinreich sind haben sie mit einee idee die ganze internetwelt verändert. der fakt das sie weoter arbeiten zeigt einfach das sie die arbeit erfüllt. wieso aufhören wenns spass macht. viele faule leute waeren gerne reich aber werdns nie, weil sie faul sind... diese herren sind halt einfach ehrgeizig. gratuliere

  • hanni geld am 01.05.2012 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo beibt was

    der film ist ja so real...

  • Dani am 01.05.2012 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ich gönn es ihm!

    Er hat seine Aktien eben im richtigen Moment verkauft. Aber eben, mir scheint es hat nicht jeder das Zeug zum Unternehmer oder Teilhaber! Schade.

  • MissB am 01.05.2012 14:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich 

    es gibt so viele Leute die jeden Rappen umdrehen müssen. Und dann kommt ein 27 jàhriger und hat Milliarden dank Facebook. Das ist doch nicht normal.

    • Heinz Müller am 01.05.2012 16:19 Report Diesen Beitrag melden

      Ideenlos?

      Ich finde es eine frechheit wenn mann über erfolgreiche Unternehmer herablässt. Diese Personen hatten mit Ihrer Idee Millionen verdient, na und? Das hat doch nichts damit zu tun dass es Leute gibt die jeden Rappen umdrehen müssen. Das ganze nennt sich unternehmerisches Risiko. Es hätte auch genauso bachab gehen können.

    • Markus am 01.05.2012 20:14 Report Diesen Beitrag melden

      Warum so viel Neid?

      MissB: tja, no risk, no fun! Er hat etwas riskiert und hatte Glück! Auch der Erfinder der Glace-Schirmchen ist Millionär. Die richtige Idee muss man haben und umsetzen!

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