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23. Oktober 2013 16:17; Akt: 23.10.2013 16:17 Print

Ubisoft Zürich muss dicht machen

Mit grosser Erwartung wurde die Eröffnung des Zürcher Ubisoft-Studios vor zwei Jahren mitverfolgt. Nun gab das Unternehmen bekannt, den Standort per Ende Oktober zu schliessen.

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Das Büro von Ubisoft in Thalwil wird bereits ende Monat geschlossen. Betroffen sind 16 Mitarbeiter.

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Die Hoffnung war gross, dass nach der Eröffnung der Spielschmiede von Ubisoft in Thalwil bald weitere internationale Game-Entwickler folgen würden. Zürich hat mit seinen zahlreichen Hochschulen einiges an Know-how zu bieten. Auch Unternehmen wie Google wissen das zu schätzen. Die Spielbranche scheint allerdings doch noch nicht so weit zu sein.

Ubisoft gab bekannt, dass der Standort in Thalwil auf Ende Oktober geschlossen wird. Als Grund wird die Einstellung eines Projektes genannt: «Das Zürcher Team arbeitete ausschliesslich an einem kleinen noch nicht angekündigtem Projekt. Als dieses abgebrochen wurde, entschieden wir uns, das Büro in Zürich aufzulösen», erklärt Gil Grandjean Marketing-Verantwortlicher auf Anfrage.

Ziel nicht erreicht

Vor zwei Jahren klang das Ganze noch anders. Managing Director der Zürcher Studios Yann le Trensorer wollte innovative, noch nie da gewesene Games schaffen. Das Team arbeitete an einem bisher unbekanntem Free-to-Play-Titel. Zu sehen bekommen werden wir es nun wohl nicht mehr.

Betroffen von der Schliessung sind 16 Mitarbeiter. Man werde versuchen allen Beteiligten neue Stellen bei Ubisoft anzubieten versichert Grandjean. Der Standort Lausanne ist von den Ereignissen nicht betroffen. Der Westschweizer Ubisoft-Standort kümmert sich um Marketing und Distribution.

(pru)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomi Gamer am 24.10.2013 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verständlich

    So primitiv wie die Politik und gewisse Teile der Bevölkerung noch heute gegenüber der Gamebranche und Gamern auftreten ("bööö!!! Killermassenmordspiele!! Trainingssinulation für Amokläufer!!!") wundert es mich neben der fehlenden Förderung der Attraktivität kein bisschen! Die Gamingbranche ist international und muss sich dieses Bünzligetue welches von manchen kommt echt nicht antun! Schade ist es, ja, aber die Schweiz wirkt in ihrem jetztigen Zustand abschreckend für die Gamingbranche.

  • DarthSidi am 24.10.2013 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Kreativität kann nicht erlernt werden!

    Was bringen die ganzen Hochschulen denn, wenn sie keine kreativen Köpfe hervorbringen? Spiele sind nun mal keine langweiligen Datenbankapplikationen, oder Textverarbeitungsprogramme und müssen deshalb, an ihrer Oberfläche, über einen Unterhaltungswert verfügen! Schade nur, um alle verlorenen Arbeitsplätze und die verpasste Chance. Das war trotzdem kein feiner Zug von Ubi! Aber das kennen wir ja schon, von den grossen, börsenorientierten Spielemultis, denen maximierter Gewinn und ihre Anleger wichtiger sind, als die Kunstform "Computerspiele" und den Unterhaltungswert ihres "Produktes".

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  • taner am 23.10.2013 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    typisch

    Ich glaube eher hier, dass die Chef-Etage schon vor der Eröffnung keinen Wert in das Projekt gelegt hat. Ansonsten wäre der Betrieb noch so schnell dicht gemacht worden...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sush am 24.10.2013 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Innovation

    Wo waren alle die, die immer wieder nach Innovationen schreien? Wenn alle die bei den Firmen vorsprechen würden. Kreative Innovationen müssen halt erst erarbeitet werden. Immer nur fordern geht nicht.

  • DarthSidi am 24.10.2013 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Kreativität kann nicht erlernt werden!

    Was bringen die ganzen Hochschulen denn, wenn sie keine kreativen Köpfe hervorbringen? Spiele sind nun mal keine langweiligen Datenbankapplikationen, oder Textverarbeitungsprogramme und müssen deshalb, an ihrer Oberfläche, über einen Unterhaltungswert verfügen! Schade nur, um alle verlorenen Arbeitsplätze und die verpasste Chance. Das war trotzdem kein feiner Zug von Ubi! Aber das kennen wir ja schon, von den grossen, börsenorientierten Spielemultis, denen maximierter Gewinn und ihre Anleger wichtiger sind, als die Kunstform "Computerspiele" und den Unterhaltungswert ihres "Produktes".

    • Dave A. am 24.10.2013 12:59 Report Diesen Beitrag melden

      Woah, nun mal langsam

      Langweilige Datenbankapplikationen? Keine Kreativität? Kreativität ist zwar definitiv nicht erlernbar, aber du unterschätzt die Kunst der kreativen Lösungsfindung, die von allen Programmierern notwendigerweise ausgeübt wird ;-)

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  • Thomi Gamer am 24.10.2013 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verständlich

    So primitiv wie die Politik und gewisse Teile der Bevölkerung noch heute gegenüber der Gamebranche und Gamern auftreten ("bööö!!! Killermassenmordspiele!! Trainingssinulation für Amokläufer!!!") wundert es mich neben der fehlenden Förderung der Attraktivität kein bisschen! Die Gamingbranche ist international und muss sich dieses Bünzligetue welches von manchen kommt echt nicht antun! Schade ist es, ja, aber die Schweiz wirkt in ihrem jetztigen Zustand abschreckend für die Gamingbranche.

  • taner am 23.10.2013 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    typisch

    Ich glaube eher hier, dass die Chef-Etage schon vor der Eröffnung keinen Wert in das Projekt gelegt hat. Ansonsten wäre der Betrieb noch so schnell dicht gemacht worden...

  • worker am 23.10.2013 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Sauerei

    Als wenn ich einen Betrieb aufmache und dann davon abhängig mache ob ich ein Ziel erreiche oder nicht wird er gleich wieder geschlossen und alle MA fliegen raus. Das Projekt war wohl die Eröffnungs selbst und nicht etwas internes.

    • Eric Meinung am 23.10.2013 18:58 Report Diesen Beitrag melden

      Eine Meinung

      Gut gedach!!!

    • w8 am 23.10.2013 22:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      wieso nicht

      ohne ein ziel macht es ja garkein sinn ein Unternehmen zu gründen

    • Entwickler am 24.10.2013 09:41 Report Diesen Beitrag melden

      Na na na

      Wenn es nicht geht, geht es nicht. Dann würde ich auch wieder schliessen. Warum unnötig Geld verschwenden? Ziele sind da um erreicht zu werden. Wenn nicht hat es immer konsequenten.

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