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Überraschender «Deal»
08. November 2012 15:10; Akt: 08.11.2012 16:05 Print
Ferrari steigt mit Apple ins Bett
Schwarzer Hengst und angebissener Apfel: Der legendäre italienische Sportwagenbauer holt einen der hochrangigsten Apple-Manager an Bord. Was plant Ferrari mit dem Internet-Software-Guru Eddy Cue?

Apple und die Autoindustrie: Seit langem kuriseren Gerüchte über mögliche Partnerschaften und Deals. Nun hat sich Ferrari einen Top-Manager geschnappt. (Bild: Keystone / 20 Minuten Online)
Die überraschende Ankündigung erfolgte diese Woche nach einem Treffen des Verwaltungsrates von Ferrari: Der italienische Sportwagenbauer holt einen der einflussreichsten Apple-Manager an Bord. Eddy Cue ist bei Apple für die Internet-Software und damit verbundene Dienste verantwortlich. Seit der Entmachtung des bisherigen iOS-Chefs Scott Forstall ist er auch für die Sorgenkinder des mobilen Betriebssystems (iPhone, iPad, iPod Touch) zuständig, dazu gehören die Karten-App (Maps) sowie die Sprachassistentin Siri.
Eddy Cue arbeitet seit 23 Jahren für Apple. (Bild: PD)
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Sein umfangreiches Pflichtenheft hält Eddy Cue offensichtlich nicht von einem Engagement in Maranello ab. Was genau seine Aufgaben sind als Mitglied des Ferrari-Verwaltungsrates, ist nicht klar. Die beiden Unternehmen lassen sich nicht in die Karten blicken. Bei Ferrari heisst es in der Medienmitteilung, man sei hoch erfreut, «eine der treibenden Kräfte hinter Apples revolutionären Produkten» gewonnen zu haben. Seine «riesige Erfahrung in der dynamischen, innovativen Welt des Internets» werde Ferrari wertvolle Dienste leisten.
Siri an Bord
Apple und die Autoindustrie: Seit langem kursieren Gerüchte über mögliche Partnerschaften und Deals. An der Apple-Entwicklerkonferenz im Juni wurde ein Projekt namens «Eyes Free» angekündigt: Siri soll in Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern integriert werden. Als Lenker kann man die Sprachsteuerung bedienen, ohne die Hände vom Steuerrad zu nehmen. Damit stehen zahlreiche Funktionen zur Verfügung, für die man ansonsten das Smartphone verwenden müsste.
Ob schon bald ein Ferrari-Apple-Wagen auf den Markt kommt, ist fraglich. Apples Internet-Software-Chef kann auch aus anderen Gründen für Ferrari nützlich sein. Die Italiener sind wirtschaftlich auf Erfolgskurs und bauen ihre Online-Aktivitäten kontinuierlich aus.
Wie das «Wired»-Magazin festhält, werden die Verbindungen zwischen den grossen IT-Unternehmen und der Autoindustrie immer enger. Dabei geht es um die Vernetzung der Fahrzeuge mit modernen Kommunikationsmitteln.
Der heimliche «Vater» des App Stores
Der Apple-Veteran Eddy Cue arbeitet seit 23 Jahren für den Konzern im kalifornischen Cupertino. Unter seiner Führung sind der Online-Store (1998), iTunes (2003) sowie der App Store (2008) ins Leben gerufen worden. Um diese lukrativen Plattformen für multimediale Inhalte zu realisieren, waren intensive Verhandlungen mit der Unterhaltungsindustrie nötig.
Cue wird mit den Worten zitiert, er sei schon als achtjähriger Bub ein Ferrari-Fan gewesen - und seit nunmehr fünf Jahren glücklicher Besitzer eines entsprechenden Sportwagens.
(dsc)
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Super Idee
Super Idee, damit werden die Ferraris so energiesparend wie die iOS-Geräte: 1h aufladen und 8 h herumfahren...
lizensiertes Marketing
Künftig werden also die technischen spezifikationen über den Motor, Fahrwerk usw in den Hitergrund rücken und man wird vom Ferrari nur noch sagen können, es ist der leichteste, schnellste und sowiso der Beste. So wie es eben bei Apple die Philosovie ist.
Ferrari mini
Gibts schon lange von Burago. Und auch den Ferrari nano gibts von Burago.