Neuer Bildschirm

04. Juli 2017 12:06; Akt: 04.07.2017 14:31 Print

So schlägt sich Apples neues iPad Pro im Alltag

Ein grösserer, hellerer und besserer Bildschirm macht das neue iPad Pro zum flotten Begleiter. 20 Minuten hat das neue Apple-Tablet getestet.

Der 120-Hz-Bildschirm des iPad Pro im Vergleich mit einem aktuellen iPhone. Gefilmt wurde teilweise in Zeitlupe: Während beim iPhone Ruckler auszumachen sind, läuft beim iPad Pro alles flüssig. (Video: 20M)
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Ab sofort ist das neue iPad mit 10,5 Zoll Bildschirmdiagonale im Handel. Was hat sich im Vergleich zum Modell aus dem letzten Jahr geändert? Rein äusserlich sehen beide Geräte sehr ähnlich aus. Das neuere iPad ist jedoch minim schwerer und ganz leicht grösser als der Vorgänger. Im Alltag fällt der Unterschied nicht auf.

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Was hingegen sofort auffällt, ist das neue Display. Es ist jetzt noch heller, was das Arbeiten bei Sonnenlicht einfacher macht. Was den Screen zudem einzigartig macht, ist eine Wiederholrate von 120 Hz. Diese Zahl gibt an, wie schnell einzelne Pixel auf dem Bildschirm aktualisiert werden, wenn man zum Beispiel mit dem Finger darüberwischt oder scrollt.

Beim Lesen langsamer

Für die Bedienung heisst dies, dass ab jetzt auf dem iPad alles viel flotter läuft. Im Vergleich mit Android waren bei iOS bis anhin gerade Animationen beim Starten von Apps eher etwas träge. Nun reagiert der Bildschirm viel schneller, was beim Scrollen, aber auch beim Zeichnen mit dem Pencil auffällt.

Je nach Anwendung passt sich die Bildwiederholrate an. Beim Lesen eines E-Books etwa würden 120 Hz keinen Sinn machen – und zu viel Akku fressen. Beim Gamen jedoch ist es sehr sinnvoll und sorgt für ein flüssiges Spielvergnügen. Apple nennt das neue Feature Pro Motion.

Apple ist nicht der erste Hersteller, der Displays mit 120 Hz in mobile Geräte verbaut. So hat Mediatek schon 2015 Screens vorgestellt, die das auch können. Nach einer Woche mit dem neuen iPad Pro wünscht man sich jedoch, dass alle Hersteller dies für Smartphones und Tablets übernehmen. Dies würde mehr Sinn machen, als der gegenwärtige Pixelwahn mit 4K-Displays.

Leistung, Kamera, Akku

Im iPad Pro 2017 steckt der aktuelle A10X-Chip. Apple brüstet sich damit, dass dieser sogar einige Intel-Chips aussticht. Für das Arbeiten mit dem iPad heisst das, dass man damit nicht so schnell an Leistungsgrenzen stösst. Die Kamera hat ebenfalls ein Update erhalten. So sitzt nun das gleiche Modul wie beim iPhone 7 auf der Rückseite.

Der Akku hielt im Test meist um die neun bis zehn Stunden durch. Dies, wenn das Tablet primär als Arbeitsgerät, aber auch für Social Media und gelegentliches Streaming von Musik und auch Filmen eingesetzt wurde. Minuspunkt: An der Ladezeit hat Apple leider nicht nachgebessert. Ist der Akku einmal leer, dauert es immer noch mehrere Stunden, bis er wieder voll ist. Hier wünscht man sich eine Schnellladefunktion, wie sie andere Hersteller schon längst haben.

Das Fazit zum iPad Pro

Apple vermarktet das iPad Pro als Ersatz für Notebooks. Gerade in den USA ist dazu eine heftig Diskussion ausgebrochen. Unter dem Strich ist es wohl eine individuelle Entscheidung, ob man mit dem Tablet ein Notebook ersetzen möchte. Wer damit Netflix schauen, im Netz surfen und E-Mails verschicken möchte, ist damit sicher gut bedient. Auch das Bearbeiten von Fotos oder Videos ist kein Problem. Mit neu bis zu 512 GB Speicherplatz kann Apples Tablet auch beim Speicherplatz mit Laptops mithalten. Schwieriger wird es hingegen, wenn man auf Software angewiesen ist, die es nicht für iOS gibt.

Das Luxusmodell des iPad Pro mit zusätzlicher Tastatur und dem Apple Pencil hat jedoch seinen Preis. Das Wifi+Cellular-Modell mit 512 GB kostet 1299 Franken. Der Pencil schlägt nochmals mit 109 Franken zu Buche. Für das Smart Keyboard muss man weitere 179 Franken springen lassen. Total macht das dann 1587 Franken. Das Wi-Fi-Modell (64GB) mit Stift und Tastatur kommt auf 1037 Franken.

(Video: Apple)

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • olimimus am 04.07.2017 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ios = kein notebookersatz

    wieso dass darüber überhaupt diskutiert wird ist mir schleierhaft: so lange apple in diesem "pro" gerät nur ein popliges ios integriert ist und bleibt es sowol nur ein tablet, wie auch nur ein consumer gerät. weder von notebook-ersatz noch vom PRO kann in diesem falle die rede sein. währe das macos installiert würde das ganze anders aussehen... dann wäre es auch eine konkurrenz zu einem ms surface. wieso dass apple hier eine kastrierte version von macos installiert.. keine ahnung, habe die apple logik noch nie verstanden.

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  • Martin M. am 04.07.2017 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An sich ein guter Bericht

    erzählt alles, was ich wissen muss. Aber das seltsame Video...! Da hätte ich lieber ein paar Detailbilder zum Gerät gesehen.

  • Hümmel am 04.07.2017 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Top Gerät

    Wie kann man bloss ein ipad mit einem iphone vergleichen?! Wenn schon muss man dazu das alte 9.7" ipad pro nehmen. Ich habe das neue 10.5" seit knapp einer Woche im Einsatz und ich bin vom Speed und Display begeistert. Video im 4k Format bearbeiten ist kein Problem. Alles läuft sauber und flüssig, und mit dem Update im Herbst auf ios 11 wird es dann nahezu perfekt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Andy am 05.07.2017 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hm...

    Also ich weiss nicht, ich bin bzgl. dieser Fanlager zwar neutral, aber wenn eine dynamische Bildwiederholrate bis max 120Hz eines der Topfeatures eines doch eher teuren Gerätes ist, muss ich mich fragen, ob man bei einem Kauf sein Geld tatsächlich am richtigen Ort oder anders gesagt, optimal ausgiebt. Aber Apple hat eben das Privileg, dass ihnen ihre Kunden sehr viel Glauben schenken...

  • Chris am 05.07.2017 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fliegen freut es

    Schlecht, meistens schaffen es die Fliegen zu entkommen. EsIst eufach zu unhandlich dafür.

  • Dani K. am 05.07.2017 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Ladestrom

    Hoffe schon es wurde mit passenden 2,1 Ampere-Adapter geladen und nicht mit 1,0 dann könnte es tatsächlich paar stunden dauern.

  • Bruno Meier am 05.07.2017 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    KEIN Ersatz für ein Notebook

    Würde Apple auf den Pro iPads ein vollwertiges OS installieren wie ein OSX, dann könnte man über einen Notebook Ersatz diskutieren. Das wird Apple aber nie machen, weil sie sonst die überteuerten MacBooks nie mehr verkaufen würden. Dasselbe gilt auch für das MacBook Air, würden die dort endlich hochauflösende Displays einbauen, bräuchte es die doofen MacBooks nicht mehr. Die würden besser Ihr Angebot zusammenstreichen und nur ein paar wenige Produkte, dafür aber richtig gute Teile verkaufen.

    • Theodor am 05.07.2017 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bruno Meier

      Der Name Pad ist Programm. Applikationen für Professionelle gibt's auch.

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  • Oscar am 05.07.2017 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Boykott

    Top Gerät aber vieeeel zu teuer. Und wenn man bedenkt, dass Apple auf 250Mrd$ Barvermögen sitzt dann sind die Preise unverschämt und die Marge auch.

    • Reto Petitprince am 05.07.2017 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      anders, besser?

      Und das ist bei Microsoft oder Google irgendwie anders oder besser ?

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