Im Test

27. Oktober 2011 10:30; Akt: 27.10.2011 13:58 Print

Der eBook-Reader für Sparfüchse

Die Buchhändler Weltbild und Hugendubel führen seit kurzem einen eigenen eBook-Reader im Angebot. Neue Killer-Features sucht man vergebens, dafür ist der Preis umso attraktiver.

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2000 eBooks finden auf dem Trekstor-Gerät Platz. (Bild: Bildmontage 20 Minuten Online)

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Der eBook-Reader von Weltbild und Hugendubel kostet gerade mal 79.90 Franken und ist damit der wohl billigste Vertreter seiner Klasse. Auch das Angebot an eBooks kann sich sehen lassen. Der Leserschaft stehen über 120 000 Titel zum Download bereit.

Weniger schön ist allerdings, dass in der Bibliothek nur über einen PC gestöbert werden kann und nicht direkt vom eBook Reader aus. Auch für den Erwerb der digitalen Bücher ist ein Computer Voraussetzung. Sie müssen zuerst auf einen Rechner runtergeladen und danach per USB-Kabel auf den eBook Reader transportiert werden. Beim Platzhirsch Kindle fällt dieser Umweg dank WiFi-Anbindung weg.

Kleines Fliegengewicht

Das Modell von Weltbild und Hugendubel verfügt über ein LCD-Farbdisplay mit einer Bildschirmdiagonalen von 7 Zoll (17,7 Zentimeter). Auch bei grellem Licht konnten die Texte im Test von 20 Minuten Online problemlos gelesen werden.

Das Gehäuse misst 12,6 x 1,3 x 17,5 Zentimeter. Sämtliche Steuerungselemente sind seitlich angebracht. Die Menüführung ist simpel. Das Gerät bringt ein Gewicht von 280 Gramm auf die Waage. Der interne Speicherplatz (2 GB) reicht für bis zu 2000 eBooks. Mittels Micro-SD-Karte lässt er sich um bis zu 32 GByte erweitern. Neben den eBookformaten EPUB, PDF, TXT, FB2 mit Adobe DRM werden auch die Audioformate MP3, OGG, WAV und WMA unterstützt. Auch Bilder (JPG, BMP, GIF, PNG) können auf dem Display betrachtet werden. Laut den Angaben des Herstellers Trekstor reicht die Leistung der Batterie für bis zu acht Stunden Lese- bzw. bis zu 30 Stunden Musikgenuss. Der Ladevorgang dauert über USB etwa vier Stunden.

(mbu)