Neue CNN-Serie

01. Februar 2015 20:42; Akt: 01.02.2015 21:44 Print

So wild treiben es die Geeks im Silicon Valley

LSD mit Steve Jobs und Swinger-Partys: CNN beleuchtet in der Doku-Serie «Sex, Drugs & Silicon Valley» das wilde Leben südlich von San Francisco.

Der Trailer zu der mehrteiligen Mini-Doku über das etwas andere Silicon-Valley. (Video: Youtube/CNNMoney)
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In den 1960er-Jahren wurde das Motto «Sex, Drugs and Rock'n'Roll» zum Lebensstil. Ein wenig südlich von San Francisco, wo damals die Revolution begann, ist es bis heute noch verbreitet – im Silicon Valley.

CEOs, Ingenieure, Unternehmer, Ärzte oder Banker treffen sich dort zu sogenannten Lifestyle-Partys. Die Leute tanzen, trinken, nehmen Drogen und haben Sex, wie CNN in einer neuen Mini-Serie berichtet, in der das wilde Leben im Silicon Valley beleuchtet wird. Wo die Partys stattfinden, erfahren die Leute jeweils über Apps wie Secret. In der mehrteiligen Dokumentation geht es unter anderem auch um Polygamie, leistungssteigernde Drogen, das Burning-Man-Festival und LSD.

Ein LSD-Blotter mit Jobs

Dafür traf sich CNN mit Daniel Kottke, einem College-Freund des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Dieser berichtet erstmals von den psychedelischen Erfahrungen, die er zusammen mit dem Apple-Chef gemacht. «Wir gingen campen und haben LSD genommen», erzählt Kottke.

Gesprochen haben die beiden nicht viel. Als sie herausfanden, dass sie beide dasselbe Buch über psychedelische Drogen und Spiritualität lasen, entstand eine Freundschaft. «Wir haben uns die Haare rasiert und uns wie Hippies benommen. Wir waren Möchtegern-Mönche», sagt Kottke zu CNN.

Aus der Vergangenheit machte der 2011 verstorbene Steve Jobs nie ein Geheimnis. Seine Erfahrungen mit LSD bezeichnete er später gar als «eines der wichtigsten Dinge, die er in seinem Leben getan hat».

Die komplette Mini-TV-Webserie gibt es direkt bei CNN.

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • doso am 01.02.2015 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha

    Und jetzt? Fällt noch irgendwo auf der Wekt ein Grossi vom Stuhl deswegen.....

  • Lea am 01.02.2015 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Logik fehlt in Ihrer Überlegung

    Diese Überlegung macht null Sinn. Es gibt viele berühmte Persönlichkeiten, die zwar eindrucksvolle Dinge erreicht oder entwickelt haben, aber deren Lebensstil nicht unbedingt überzeugend war. Nehmen wir doch Van Gogh; gemäss Ihrer Überlegung müsste dann ja auch jeder, der seine Gemälde toll findet, auch sein Ohrabschneiden begeisternd finden. Ich glaube einfach, dass viele Superhirne irgendwelche Drogen oder sonstige Mittel brauchen, um mit der Realität und all den "Normalos" klarzukommen.

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  • ditri am 01.02.2015 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke Hr. Dr. Hofmann

    Viele Künstler, Philosophen, Mathematiker, Musiker, Wissenschaftler nahmen "nehmen" sogenannte psychedelische Substanzen.. ob lsd, meskalin oder psylocibin. die können die Pforten öffnen! :-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ash Burry am 02.02.2015 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Das wundert mich nicht.

    Gerade LSD ist in der öffentlichen Wahrnehmung übelst verschrien worden und kaum jemand macht sich die Mühe, sich über diese Droge, ihre Geschichte und ihren Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft und Technologie zu informieren. Auch hier funktionierte die Prohibition nicht einmal in den USA. In San Francisco kostet eine Dosis USD 5 - 8. Und schwierig daran zu kommen ist es auch nicht. Wenn diese Droge so schlimm wäre, wie behauptet wird, dann würden kaum so viele Leute dazu stehen und die damit gemachten Erlebnisse positiv erwähnen. Auch hier geht die Angst über die Vernunft.

  • I. E. am 02.02.2015 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Früher Droge zur Horizonterweiterung

    heute eher das Gegenteil.

    • Trollmeister am 02.02.2015 18:32 Report Diesen Beitrag melden

      @I. E.

      Weshalb sollte das denn heute anders sein? LSD ermöglicht es, die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und das wird als Erweiterung des Bewusstseins erlebt. Wer mit der Literatur von z.B. Thomas B. Roberts vertraut ist und die von ihm herausgebene Sammlung von Vorträgen und Aufsätzen zu Psychedelika gelesen hat, wird verstehen, was damit gemeint ist. Die Autorenliste dieser Sammlung ist für mich beeindruckend. Ganz so einfach, wie Du das gerne sehen würdest, ist das Thema sicher nicht. Aber rumtrollen ist immer einfacher als sich zu informieren und differenzierte Beiträge zu verfassen.

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  • Rodney McKay am 02.02.2015 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schulmedizin

    LSD nehmen und der Schulmedizin misstrauen endet nicht gut, wie Steve Jobs bewiesen hat. Dabei geht beides Hand in Hand...

    • Trollmeister am 02.02.2015 18:36 Report Diesen Beitrag melden

      @Rodney McKay

      Der Schulmedizin kann man zwischendurch schon mal misstrauen - da ist nicht alles Gold, was glänzt. Das was Du mit Deiner Wortmeldung implizierst, scheint mir simpler zu sein, als das angemessen wäre. Oder was genau möchtest Du sagen? Ist LSD in Ordnung, wenn man gleichzeitig der Schulmedizin vertraut? Oder ist es in Ordnung der Schulmedizin nicht zu vertrauen, solange man kein LSD nimmt? Oder möchtest Du hier so tun, dass Jobs Krebs entwickelte, weil er LSD nahm (das wäre dann wieder mal ein wissenschaftlich unfundiertes Schauermärchen, weil LSD nicht genotoxisch wirkt).

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  • jörg mayer am 02.02.2015 05:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    menschliche errungenschaften

    ich bin bei weitem kein jobs/ apple fan aber wirklich kreative menschen, sind nun mal Menschen die keine angst vor neuen erfahrenen haben, auch nicht vor extremen erfahrungen. die bündlies dieser welt halten nur den status quo aufrecht. hätte es immer nur bündlies gegeben, gäbe es keine kunst und technisch wären wir noch in der steinzeit. jede neue idee beginnt immer mit einem spinner und das war schon bei der erfingung des rad so.

    • Argos am 02.02.2015 15:34 Report Diesen Beitrag melden

      Klischee

      Ihre Behauptung stimmt hinten und vorne nicht. Es spielt absolut keine Rolle ob Bünzli oder nicht. Viele hervorragende Leute bspw. in der Wissenschaft kommen auf den ersten Blick als "Bünzli" (was immer das auch sein mag) daher, entpuppen sich dann aber als brilliant. Viele technische Weiterentwicklungen sind Leuten zu verdanken, die sich in jahrelanger Arbeit durchgebissen haben ohne gross aufzufallen. Drogen sind dazu übrigens nicht nötig!

    • Peter Bünzli am 02.02.2015 19:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Argos

      "Drogen sind dazu übrigens nicht nötig!" - das kann man so sehen, ja. Man kann auch sagen, dass man in der Küche kein Salz und keine Gewürze braucht. Es darf allerdings jeder für sich selbst entscheiden, ob er sein Essen mit Gewürzen oder sein Leben mit gewissen Drogen würzt. Und solange es sich dabei um Drogen mit relativ geringem Schadenspotential handelt (und damit auch niemand sonst beeinträchtigt wird), geht das grundsätzlich niemanden etwas an und braucht der Einzelne auch keine staatliche oder ideologische Bevormundung. So einfach ist das.

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  • Le Steve Jobs am 02.02.2015 03:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das trifft zu:

    "...denn die, die verrückt genug sind zu denken sie könnten die Welt verändern sind die, die es tun."