Erster Eindruck

29. März 2017 17:06; Akt: 29.03.2017 17:06 Print

Galaxy S8 überzeugt mit grenzenlosem Bildschirm

Heute hat Samsung in New York seine neuen Topmodelle enthüllt. 20 Minuten konnte die Geräte, die fast ohne Rand auskommen, bereits ausprobieren.

Der erste Eindruck des neuen Samsung-Flaggschiffs. (Video: 20M)
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Beim Galaxy S8 und S8+ setzt Samsung ganz auf das sogenannte Infinity Display. Dieses kommt fast ohne Rand aus und ist etwas breiter, um bequem Videos und Filme anschauen zu können. Die Auflösung des 5,8 beziehungsweise 6,2 Zoll grossen Displays beträgt 2960 x 1440 Pixel.

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Der leicht abgerundete Bildschirm und das Gehäuse gehen quasi nahtlos ineinander über, was ziemlich schick aussieht. Bei der Gestaltung flossen wohl Erkenntnisse aus dem Design des Galaxy S7 Edge mit ein. Ein Homebutton fehlt komplett, dieser ist nun als Drucksensor direkt unter dem Display angebracht.

Viele neue Funktionen

Die Kamera auf der Rückseite des Geräts verfügt über eine Auflösung von 12 Megapixeln. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, schiesst die Kamera kurz nacheinander drei Bilder und fügt diese per Software zusammen. Die Kamera auf der Vorderseite, die auch Gesichtserkennung unterstützt, bietet 8 Megapixel Auflösung.

Neben einem verbesserten Prozessor sowie schnellerem LTE und Wi-Fi bieten die neuen Modelle erstmals Unterstützung für HDR-Premium-Inhalte. Mit an Bord sind ein Fingerabdruck- und ein Irisscanner. Das S8 und das S8+ sind staub- und wasserfest und können per Micro-SD-Karte um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden.

Multitasking wird einfacher

Um die Grösse des Bildschirms voll auszunutzen, hat Samsung eine neue Funktion programmiert. Teile einer App, beispielsweise ein Videoplayer, können nun quasi auf dem Bildschirm angeheftet werden. Der übrig gebliebene Teil zeigt den ganz normalen Handyinhalt an. So ist es beispielsweise möglich, sich einen Clip anzuschauen und gleichzeitig jemandem eine Nachricht zu schreiben.

Mit Samsung Connect wird das Handy zur Fernbedienung für das Haus. Samsung-eigene und -kompatible Geräte wie Lampen, Fernseher und Kühlschränke können zentral in einer App gesteuert werden. Mit Scripts kann so beispielsweise definiert werden, dass das TV-Gerät und das Licht automatisch ausgeschaltet werden, wenn man das Haus verlässt.

Eigene Taste für den Sprachassistenten

Samsung setzt wie viele Hersteller auf Sprache, um mit dem Handy zu interagieren. Im Zentrum steht der digitale Assistent Bixby, der beim S8 und dem S8+ sogar eine eigene Taste erhält, um schnell darauf zugreifen zu können. Im Gegensatz zur Konkurrenz soll jedoch stets die beste Interaktionsweise genutzt werden.

Beispielsweise sagt man dem Smartphone, dass es alle Fotos, die in Zürich aufgenommen wurden, anzeigen soll. Mit dem Finger trifft man dann seine Auswahl und spricht wieder zu Bixby, um zu sagen, an wen die Bilder geschickt werden sollen. Leider funktioniert der Sprachassistent vorerst noch nicht auf Deutsch.

Handy wird zum PC

Über die DeX-Station kann das Galaxy S8 angedockt und so innert Sekunden in einen funktionstüchtigen Computer verwandelt werden. Dazu braucht es nur einen Bildschirm, eine Maus und eine Tastatur. Das Betriebssystem ist zwar weiterhin Android, über die Software Citrix können jedoch auch Windows-Programme ausgeführt werden.

Preis und Verfügbarkeit

Die beiden neuen Modelle können ab sofort vorbestellt werden. Wer dies tut, erhält das Gerät bereits am 20. April. Offizieller Verkaufsstart in der Schweiz ist der 28. April. Erhältlich sind die Farben Midnight Black, Orchid Gray und Arctic Silver.

Der Preis für das S8 liegt bei 799 Franken, jener des S8+ ist bei 899 Franken angesetzt. Das DeX-Dock, mit dem das Handy zum PC wird, soll etwa 180 Franken kosten.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mario m am 29.03.2017 17:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wunderschön

    super gemacht Samsung ! da muss sich der Apfel wieder mal warm anziehen/ausziehen :)

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  • MrCr33pHD am 29.03.2017 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Sowie es aussieht hat Samsung alles richtig gemacht, solange die Handys nicht explodieren

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  • Der Eidgenoss am 29.03.2017 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vogel abgeschossen...

    ... sage ich da nur!! Das mit dem anschliessen an eine Dockingstation und daraus dann ein PC mit (noch) grösserem Bildschirm zu machen ist wirklich eine tolle Funktion. Hut ab Samsung. Werde ich wohl beides kaufen, jedoch erst wenn der Preis 'stimmt'.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • OLLLLI am 30.03.2017 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Selbe Probleme, wie bei Android immer

    Heute kaufen, in acht Monaten bereits ein veraltetes Betriebssystem, da bleibe ich beim iPhone.

    • Anubis am 30.03.2017 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @OLLLLI

      Ich bin von Android auf Iphone gewechselt aber da habe ich einfach immer ein altes Betriebsystem. Bin von IOs total frustriert keine Inovation und auf Stand wie vor 7 JAHREN wo ich das letzte iPhone hatte

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  • Heidi K. am 30.03.2017 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt den Internet Zugang optimieren.

    Neben einem verbesserten Prozessor bietet das Galaxy S8 schnelleres LTE und Wi-Fi in der Praxis bis 300Mbps. Ideal für IP Telefon Apps wie OpusTel mit HD Qualität. So macht es gar keinen Sinn mehr mit 07x Nummern teuer und in schlechter Qualität zu telefonieren. Ein LTE Data Abo ist im Schnitt CHF 50 pro Monat günstiger als ein Mobiltelefon Abo. IP Telefon Apps kosten weniger als CHF 5 pro Monat.

    • Marco am 30.03.2017 16:36 Report Diesen Beitrag melden

      @Heidi K.

      Habe UPC WiFree und sonstige WLAN Hotspots. Mir reicht mein Sunrise Prepaid zum telefonieren und SMS senden, nutze zu 99% das alte 2G Netz, dass schont den Akku ;-) 300Mbps ist eher ein theoretischer Wert, im echten Leben erreichst du das niemals.

    • Heidi K. am 30.03.2017 19:17 Report Diesen Beitrag melden

      Gesund und günstig

      @Marco: Ja über WLAN telefoniert es sich am günstigsten. Mit 2G hat Du 10 mal mehr elektromagnetische Strahlung: 2000mW (bei 4G nur maximal 200mW. Es gibt auch 4G Data Abos oder Prepaid zum Beispiel von Coop für CHF 4.90 500MB 4G pro Monat und OpusTel IP Telefon App mit Festnetznummer CHF 4.80 pro Monat.

    • Marco am 30.03.2017 20:00 Report Diesen Beitrag melden

      Widersprüchliche Informationen

      Zum Thema Strahlung versuche ich mich immer mal wieder schlau zu machen aber es gibt viele widersprüchliche Quellen. Im Moment habe ich Mobile Daten in der Regel deaktiviert und benutze 2G. Zum Surfen nutze ich fast ausschliesslich WLAN, Zuhause mit ASUS RT-AC68U/Tomato/Reduzierte Sendeleistung. 2G wird ja eh bald abgeschaltet und ich überlege mir schon lange ein Gaytway Smartphone/VOIP zu basteln. Mein unterwegs Smartphone würde dann mit einem 4G Data only Abo laufen und ein altes Smartphone würde Zuhause bleiben und Anrufe auf meine alte Mobile Nr. per Internet als VOIP Weiterleiten...

    • Heidi K. am 30.03.2017 20:19 Report Diesen Beitrag melden

      Wer sucht der findet

      @Marco: Gute Idee: Bitte in Google nach folgendem suchen: Um LTE mit der 90% geringeren Strahlung gegenüber GSM nutzen zu können helfen SIP und abhörsichere SIP VOIP Apps

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  • Rolf am 30.03.2017 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nichts neues

    schön und gut aber meilen weit weg von iPhone 8

  • Apfel Fan am 30.03.2017 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So ist es

    Wenn du kein iPhone hast, dann hast du kein iPhone!

    • Booo am 30.03.2017 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      zum Glück!

      Jaa zum Glück habe ich kein IPhone

    • Marco am 30.03.2017 14:09 Report Diesen Beitrag melden

      Früher

      War es wichtig wer Mann ist und was Mann tut, heute ist nur noch wichtig was Männchen hat ;-)

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  • Marco am 30.03.2017 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Warung an alle Eltern

    Allen Eltern empfehle ich sich auf YT folgendes Video anzuschauen: "Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer: Cyberkrank. Chancen und Gefahren" Habe heute im Bus schon wieder ein kleines Kind im Kinderwagen gesehen, dass hat schon sein eigenes Smartphone. Mami und Kleinkind am Daddeln. Wird sicher mal ETH Professorin die kleine ;-) Das Grenzt an Körperverletzung!