Ungewöhnliches Treffen

26. Juli 2012 11:09; Akt: 26.07.2012 11:30 Print

Hacker-Konferenz mit Apple und dem NSA-Chef

In Las Vegas geben sich zurzeit Sicherheitsexperten, Hacker und der Chef des US-Geheimdienstes NSA ein Stelldichein. Erstmals nimmt auch ein Apple-Manager offiziell an der Black Hat Conference teil.

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Zu den diesjährigen Hauptrednern der Hacker-Konferenz gehört der Chef des US-Geheimdienstes NSA. (Bild: Keystone (Archivbild))

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Das Stören, Analysieren und Absichern von technischen Systemen aller Art steht im Blickpunkt einer Hacker-Konferenz, zu der mehrere tausend Computerexperten in Las Vegas zusammenkommen. Die Defcon (abgekürzt für Defense Condition - Verteidigungsbereitschaft) findet bereits zum 20. Mal statt und dient zusammen mit der parallel stattfindenden Konferenz «Black Hat» als Treffpunkt von unabhängigen Hackern mit Sicherheitsexperten aus Wirtschaft und Behörden.

Zu den Hauptrednern gehört in diesem Jahr der Chef des US-Geheimdiensts NSA, Keith Alexander, der über «gemeinsame Werte, gemeinsame Verantwortung» sprechen wird. In einem Blog-Beitrag für die Konferenz entwarf der Sicherheitsexperte Paul F. Renda das Szenario einer Schadsoftware, die den Untergang des globalen Computernetzes herbeiführt.

Ein solcher «Internet Doomsday Worm» könnte vermutlich ähnliche Eigenschaften haben wie ein biologischer Virus, sich über längere Zeit hinweg zunächst unbemerkt verbreiten und auf einem befallenen Rechner zunächst kaum auffallen, erklärte Renda. Er halte es zwar für unwahrscheinlich, dass sich das Internet tatsächlich abschalten lasse, ein sich langsam ausbreitender Wurm könnte aber tatsächlich spürbare Verbindungsprobleme verursachen.

Sicherheit der Mobilgeräte

Zu den Schwerpunkten der Konferenz gehören die Sicherheit aktueller Betriebssysteme wie iOS, Android und Windows 8. Die Teilnehmer der bis Sonntag dauernden Konferenz können in mehreren Wettbewerben ihre Fähigkeiten testen, in IT-Systeme einzudringen oder diese abzusichern. Nach den Vorträgen gibt es jeden Abend eine Party für die Teilnehmer - die dabei aufspielenden Bands tragen zum Thema passende Namen wie «Dr. Raid», «YTCracker» oder «phreakocious».

Apple-Manager spricht über iOS

Erstmals nimmt auch Apple offiziell an der Konferenz teil, wie Bloomberg berichtete. Ein hochrangiger Manager hält einen Vortrag über die Schlüsseltechnologien des mobilen Betriebssystems iOS, die iPhone und iPad sicher machen sollen. Details sind keine bekannt, ein Firmensprecher wollte nicht dazu Stellung nehmen.

Apples erster Auftritt an der Black-Hat-Konferenz erfolgt kurz nachdem ein russischer Hacker publik gemacht hat, wie sich In-App-Käufe erschleichen lassen (20 Minuten Online berichtete). Die Teilnahme an der Hacker-Konferenz sei von grosser symbolischer Bedeutung, kommentiert Bloomberg. Denn der US-Konzern nehme eigentlich nicht mehr an von Dritten organisierten Veranstaltungen teil. Selbst die Macworld-Messe, an der sich alles um Apple-Produkte dreht, findet seit 2010 ohne Apple statt.

(dsc/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ! und ! ist 3 am 26.07.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Normalerweise maskieren sich nur Gangste

    r. Die wahrem Krimminelen sind vermutlichd, diejenigen welche das Volfk auspionieren ?

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  • Sweet J. am 26.07.2012 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch

    Apple ist mit Anklagen und Gegenklagen beschäftigt, logisch das Ihnen die Zeit fehlt um an Anlässen die Sie auch betreffen öfters teilzunehmen.

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  • Ada Ala am 26.07.2012 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hacker

    Also ich finde das cool, dass auch Hacker ein bisschen Anerkennung bekommen! Sonst wären sie ja nicht dort :D

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Die neusten Leser-Kommentare

  • john conner am 26.07.2012 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    usa hackt die welt

    was die usa und die sicherheit von elektronik betrifft habe ich schon beim kauf der FA 18 rumpsoaunt das die amis 100% keine elektronik verkaufen (oder os von us firmen) die keine hintertür haben! die amis machen ALLES für ihre sogenannte verteidigung, wirklich alles. darum wäre es ziemlich komisch wenn rüstungsgüter aus den usa nicht zb aus der ferne deaktivert werden könnten. es genügt nur schon ab und zu zzstören. und gerade vor tagen kam genau so ein bericht im tv das die usa angst vor chinesischer it mit backdoor haben.

  • ! und ! ist 3 am 26.07.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Normalerweise maskieren sich nur Gangste

    r. Die wahrem Krimminelen sind vermutlichd, diejenigen welche das Volfk auspionieren ?

    • mr. x am 26.07.2012 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      maskierung...

      was denkst du wieso jede polizei-spezialeinheit bei ihren einsätzen meistens ihre gesichter vermummen? weil sie böse sind?^^

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  • T.D. am 26.07.2012 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Apple...

    Meine ich das nur oder beteiligt sich Apple nur da, weil die iPhones unsicher sind? Kenne viele Leute welche Apps enwickelt haben, die gegen Apple gerichtet sind (sofern kein Jailbreak gemacht worden ist und man Ahnung hat) Android hingegen stammt vom Linux ab und hat unbegrenzte möglichkeiten. d.h ein hack für Android hat bald ein ,,Gegenmittel,,. Bei Apple hingegen nicht.

    • Trevor am 26.07.2012 16:15 Report Diesen Beitrag melden

      @T.D.

      Deine Logik scheint mir etwas weit hergeholt, verstehe nicht wirklich. Und iOS basiert auch auf Unix wie Linux.

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  • D.M. am 26.07.2012 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zusammenarbeit

    Ich finde es gut, dass die 3 Grossen Betriebssystem hersteller wenigstens bei der Sicherheit mehr oder weniger gut Zusammenarbeiten. Denn schlussendlich ist das Ziel ja, dass man sich gar nicht bzw. nur auf sehr Kompliziertem Wege in die Systeme einhacken kann.

  • Ada Ala am 26.07.2012 14:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hacker

    Also ich finde das cool, dass auch Hacker ein bisschen Anerkennung bekommen! Sonst wären sie ja nicht dort :D

    • Bone am 26.07.2012 16:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Tun sie doch

      Hacker die gutes tun werden durchaus anerkannt. Ich gehe davon aus dass jede grössere firma/organisation/whatever einige privathacker hat die versuchen das system zu knacken und dann die schwachstellen beheben.

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