Gadgets am Körper

01. Dezember 2013 11:57; Akt: 01.12.2013 12:45 Print

Die Perücke vibriert, wenn ein E-Mail kommt

Der Trend zu anziehbaren Geräten wird trotz ausbleibendem Durchbruch der Smartwatch fortgesetzt. Nun sollen Schuhe, Kleider und sogar Kunsthaar mit Elektronik ausgestattet werden.

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Vor allem im Bereich Sportbekleidung sind smarte Kleidungsstücke auf dem Vormarsch. (Bild: Athos)

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Tragbare Geräte wie etwa die Smartwatch gelten als der letzte Schrei. Bisher hielt sich die Begeisterung der Konsumenten allerdings in Grenzen und keine der sogenannt intelligenten Uhren konnte sich auf dem Markt durchsetzen. Laut dem Blog «AllThingsD» soll smarte Kleidung nun den Trend fortsetzen. Das US-amerikanische Unternehmen Athos stellt Bekleidungsstücke mit integrierter Elektronik her. Sensoren registrieren Muskelbewegungen von den Armen über den Rücken bis in die Beine. Ausserdem werden der Pulsschlag und die Atmung überwacht. Die Ergebnisse werden via Bluetooth an iPhones und iPads übermittelt. Für Android-Geräte sind derzeit noch keine Lösungen in Planung. Verkaufsstart soll im Sommer 2014 sein.

In den Vereinigten Staaten bereits erhältlich sind dagegen Basketballschuhe von Nike, die messen, wie hoch der Träger springt. Die Sensoren werten sämtliche Bewegungen des Spielers aus und senden sie ihm auf das iPhone. Die so erhaltenen Daten können gemäss dem Konzern auf sozialen Netzwerken geteilt werden.

Perücke als Alternative für Menschen mit Sehschwäche

Noch weiter als die Sportartikelhersteller geht Sony: Der japanische Konzern hat einen Patentantrag für einen Computer unter Kunsthaar eingereicht. In der W-Lan-fähigen Perücke sollen Chips und Sensoren stecken, die via Vibration mit dem Träger kommunizieren. Kommt beispielsweise eine neue E-Mail, vibriert die Perücke. Zudem ist das Toupet mit einem GPS-Empfänger versehen. Es führt den Träger, indem es an den Seiten vibriert. So gibt es die Richtung vor, in die der Kunsthaarfan gehen soll. Was auf den ersten Blick absurd scheint, könnte für Menschen mit Sehbeeinträchtigung eine echte Alternative zum Smartphone sein.

(sts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chrigel am 01.12.2013 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Dinge...

    ... die der Mensch nicht braucht.

    einklappen einklappen
  • ghost am 01.12.2013 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Elektromagnetischer Impuls

    kompletter Ausfall der gesamten Elektronik, würde allen mal gut tun, die Welt verlangsamen und Menschen zusammenbringen=)

    einklappen einklappen
  • Lindor am 01.12.2013 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lasst euch ruhig versklaven...

    Ich nicht ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Eh am 02.12.2013 11:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An die hersteller

    Die menschheit ist nich soweit, die emails, sms.und anrufe auf priorität 1 zu setzen.

  • Plumulum am 02.12.2013 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Einmal Bildschirmnägel bitte

    Sitze ja eh den ganzen Tag an der Tastatur, wie wäre es mit Info-Fingerngägeln? Mail-Symbol auf dem Zeigefinger, Termine verursachen rot blinkende Daumen - hach ja, Dinge die die Welt nicht braucht.

  • kiki am 02.12.2013 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    bitte schick mir ne Mail

    Ich brauche eine Kopfmassage :-)

  • Marc am 02.12.2013 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht so negativ

    Der Kopfreif, sieht aus wie ein Haarteif, hat Marktpotenzial. Da kann man sinnvolle Funktionen einbinden. Auch die Handgelenke sind geeignet. Speziell aus medizinischer Sicht, wird es alltagsunterstützende Funktionen geben, die behinderten Menschen helfen können.

  • nunez am 02.12.2013 04:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na dann..

    Viel Spass mit all den Spam-Mails :)