Parodie-Video

05. April 2012 11:41; Akt: 05.04.2012 11:42 Print

Die Google-Brille kann ins Auge gehen

Viele träumen von einer intelligenten Brille, wie sie zurzeit in den Google-Labors entwickelt wird. Doch das futuristische Gerät hat auch seine Tücken.

(Quelle: youtube.com/enay)
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Der britische Komiker und Aktionskünstler Tom Scott nimmt das jüngste Projekt aus dem streng geheimen Google-Forschungslabor aufs Korn. Wobei die Google-Brille natürlich nicht mehr wirklich geheim ist. Der US-Konzern hat am Mittwoch die Öffentlichkeit informiert und erste Bilder davon veröffentlicht (20 Minuten Online berichtete).

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Gezeigt wird auf der Google-Plus-Seite von «Project Glass» auch ein Werbevideo, das nun seinerseits auf die Schippe genommen wird. Tom Scott weist auf die Gefahren einer Brille mit «erweiterter Realität» (Augmented Reality) hin. Wenn dem Träger oder der Trägerin alle möglichen virtuellen Zusatzinformationen eingeblendet werden, kann dies von wichtigen realen Hindernissen ablenken, wie zum Beispiel einem Laternenpfahl. Die Brille biete neue Möglichkeiten, sich zu verletzen, heisst es im Titel zum kurzen Parodie-Filmchen.

Sprachassistent mit Tücken

Es gibt aus Sicht des Komikers auch noch weitere Risiken für zukünftige Google-Brillenträger. Die meisten hängen mit der Spracherkennungs-Funktion zusammen. Tatsächlich reagiert der in die Brille integrierte Mini-Computer auf Befehle in natürlich gesprochener Sprache - wie man es von der iPhone-4S-Assistentin Siri kennt. Gerüchten zufolge arbeiten die Google-Ingenieure seit langem an einem sprachgesteuerten Assistenten, der in mobile Geräte integriert werden kann (20 Minuten Online berichtete).

Dass der Umgang mit künstlicher Intelligenz zu Missverständnissen führen kann, haben die Internet-Komiker mit zahlreichen Siri-Videos gezeigt. Tom Scott hat sich kürzlich auch noch bei einer anderen Gelegenheit ziemlich weit «aus dem Fenster» gelehnt. Er liess sich in einen Achterbahn-Simulator einspannen und versuchte während der turbulenten Fahrt, Shakespeares Romeo und Julia zu zitieren.

(Quelle: tomscott.com)

(dsc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Dieter am 07.04.2012 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Microsoft

    Es gibt auch eine parodie von einer Microsoft Brille ist auch lustig

  • Urs Müller am 06.04.2012 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch Brillenträger?

    Dann haben nachher plötzlich die meisten Leute eine Brille auf der Nase? Sieht ja auch komisch aus!!

  • Brille Fan am 05.04.2012 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geil

    Haha so genial

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Dieter am 07.04.2012 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Microsoft

    Es gibt auch eine parodie von einer Microsoft Brille ist auch lustig

  • Urs Müller am 06.04.2012 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch Brillenträger?

    Dann haben nachher plötzlich die meisten Leute eine Brille auf der Nase? Sieht ja auch komisch aus!!

  • Michi am 06.04.2012 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Idee super! 

    Die Idee noch mehr infos zu haben finde ich super. Jedoch wäre mir ein Uhr ähnliches Armband wäre mir lieber.

  • Ivan Huber am 05.04.2012 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Muss ich haben muss ich haben !!!

    Ega wieviel Daten gesammelt wird. Google weiss eh schon alles über mich und ich lebe immer noch ! Also kommt es auf die Brille auch nicht drauf an. Ich kaufe mir eine.

  • R.F. am 05.04.2012 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daten sammeln mit neuem Gag 

    tja und die leichtsinnige masse rennt wieder her um zu kaufen. aber auch da ist ein haken mit dem daten sammeln. vielleicht sehen so googleuser ihren mailverkehr mit gmail jetzt offiziell in der google Suche.

    • Olli am 05.04.2012 16:10 Report Diesen Beitrag melden

      Pro Google

      1. Wer spricht hier von Daten sammeln? 2. Sie benutzen hoffentlich auch kein iPhone/Pad 3. Ich danke Ihnen für Ihre Bevormundung, doch bin ich ein erwachsener Bürger und kann sehr wohl über meine Daten selbst bestimmen. Wenn es mein Wunsch ist die Dienste von Google in anspruch zu nehmen und der Preis meine Daten sind, so wäge ich ab und entscheide selbstständig. Keiner wird gezwungen die Dienste zu konsumieren. Dies ist auch der Grund warum ich solche Kommentare einfach ahnstossend finde.

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