10 Jahre

29. Juni 2017 10:52; Akt: 29.06.2017 13:10 Print

Das iPhone hat unser Leben komplett verändert

Das erste iPhone gab es zu Beginn nur in den USA zu kaufen. Doch anschliessend veränderte das Gerät nicht nur Apple, sondern die ganze Mobilfunkbranche.

Am 29. Juni 2007 trat das Smartphone von Apple seinen Siegeszug an. (Video: Tamedia/SDA)
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Mit den Worten «Heute haben wir das Mobiltelefon neu erfunden» präsentierte der damalige Apple-CEO Steve Jobs das erste iPhone 2007 der Welt. Und er sollte Recht behalten, denn Touchscreen-Handys starteten danach ihren Siegeszug. Das erste iPhone hatte noch verschiedene Macken und einige fehlende Funktionen. So war es beispielsweise nicht möglich, damit MMS zu verschicken, und der Akku konnte – anders als bei der damaligen Konkurrenz – nicht gewechselt werden.

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Auch der hohe Preis wurde moniert. Der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte für das Gerät nur ein müdes Lächeln übrig: «500 Dollar? Das ist das teuerste Telefon der Welt!» Die Kunden schienen sich nicht daran zu stören, denn die iPhones gingen weg wie warme Weggli. Am 29. Juni 2007, dem ersten Verkaufstag, bildeten sich in den USA lange Schlangen vor den Apple Stores, später weltweit.

20 Minuten ist damals ebenfalls Schlange gestanden und hat das iPhone 2007 in New York gekauft. Das Fazit damals: «Das iPhone ist zu gross, zu breit und zu dick. Sinnlich wirkt das Gerät nicht, viel eher ähnelt es einem platt gedrückten Ziegelstein.»

Wichtiger Erfolgsfaktor

Apple wurde dank dem iPhone zum wertvollsten Unternehmen der Welt und übertraf Konkurrenten bei weitem. Auch im letzten Jahr war das iPhone für Apple ein Erfolg. Gemäss Statista verkaufte Apple weltweit fast 212 Millionen Smartphones. Das Unternehmen machte allein mit iPhone-Verkäufen einen Umsatz von 136,7 Milliarden Dollar. Ein gutes Ergebnis mit einem Marktanteil von etwa 12 Prozent.

Was wünschen Sie sich vom iPhone im Jahr 2027? Erzählen Sie es uns.

Der offizielle Werbespot zum ersten iPhone aus dem Jahr 2007. (Quelle: Apple)

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sunshine (52) am 29.06.2017 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Soziales verhalten schlechter geworden

    Es geht hier aus meiner Sicht nicht darum, wer welches Handy besitzt. Fakt ist und man kann dies nicht verleugnen, dass die ganzen Handys und Smartphones das ganze Soziale verhalten zu lasten der Normalität verändert hat. Hat man vor 20 Jahren noch miteinander kommuniziert, geht es heute nur noch darum Whatsapp Nachrichten zu verschicken, auch wenn man vielleicht nur 100m auseinander wohnt, steht, sich gerade aufhält. Sieht man vor allem im Zug. Da sitzt jeder in einem Viererabteil und fingert mit dem Handy herum. Krankhaft ist es leider geworden und man vernachlässigt miteinander zu reden.

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  • Kenneth am 29.06.2017 11:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fluch und Segen

    Machmal wünschte ich das die Dinger niemals gekommen wären. Keine Frage, die smartphones erleichtern einem sehr viel aber zu viel Erleichterung macht eben auch unkreativ und das wiederum kann Dummheit fördern.

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  • Peter Knaus am 29.06.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Steve Ballmer

    Steve Ballmer. Der hat jetzt auch nichts mehr zu lachen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom am 01.07.2017 00:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also eines ist ganz sicher...

    ...Wir Menschen können mit der Entwicklung nicht umgehen. Noch keine 100 Jahre, da wurde der Transistor erfunden und heute sind wir beim Hochleistungsprozessor. Alle sind überfordert mit der Technik, können mit dem Leben nichts mehr anfangen, ausser ständig in ein Bildschirm zu starren. Stellt mal das Internet weltweit ab - Chaos nach einer Stunde.

    • werner am 01.07.2017 14:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Tom

      Oh nein nicht abstellen-es hat viel zuwenig Klapsmühlen!!!

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  • iDiot am 01.07.2017 00:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ach, schon...

    ...wieder Frutarierwerbung. Der Frutarierguru ist nur aufgesprungen, das Smartphone, PocketPC, Organizer war bereits da. Aber schön, schiebt man das dem Frutarier in die Schuhe, nur nützt es dem Guru nicht, er ist tot.

  • Unbekannt am 30.06.2017 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Früher und heute

    Früher hatten wir als Kinder weder Handys noch ein Festnetztelefon noch materiell sehr viel, dafür aber Respekt vor den Eltern, Benehmen und Fleiss - undmit spätestens einem Jahr gehörten Windeln und Nuggi der Vergangenheit an. Jael & Co hingegen brauchen Windeln und Nuggi bis 3,4 Jahren (=retardiert), fordern materiell unverschämt alles ein und dominieren ihr Umfeld. Später auf dem RAV merken sie dann, dass es im Leben so nicht läuft. Das "stimmt" für mich nicht.

    • Unbekannt am 30.06.2017 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Die Frage ist, ob die von mir

      beschriebene Entwicklung wirklich eine positive ist. Wer es schon einmal mit der heutigen jungen Generation zu tun haben musste, kennt die Antwort.

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  • Leser am 30.06.2017 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Auch die menschliche Evolution

    Das Smartphone, die typischen Handbewegungen und augenblicklich verfügbare Infos verändern auch unser Wahrnehmungsvermögen und bestimmte Hirnregionen. Ob insgesamt mit Vorteil für die menschliche Evolution wissen wir nicht.

  • Heinz Hug am 30.06.2017 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    Einsicht

    Als ich sah, wie das Smartphon und dergleichen meine Mitmenschen veränderte, kam ich zur Einsicht, dass ich keines haben muss. Nun sitz ich halt im Cafe und schaue schweigsam meinen Verseuchten zu, wie sie ihrer Sucht frönen.