Lockvogel-Angebote

25. Januar 2013 10:48; Akt: 25.01.2013 11:04 Print

Bei WhatsApp droht die Pornofalle

Über den Kurznachrichtendienst WhatsApp wird schlüpfrige Werbung verbreitet. Spammer versuchen Ahnungslose zum Abschluss eines Erotik-Abos zu verführen.

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Aus der Schweiz kommt die neueste Messaging-App, die sicherer ist als WhatsApp. ermöglicht dank End-to-End-Verschlüsselung eine abhörsichere Kommunikation. Die App ist bereits für das iPhone erhältlich (2 Franken) und soll Anfang 2013 auch für Android veröffentlicht werden. Das deutsche Techportal golem.de hat die wichtigsten WhatsApp-Alternativen aufgespürt: Der grosse Rivale mit rund 250 Millionen Usern heisst . Skype gibt es seit 12 Jahren, ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar und kostenlos. Nebst einfachen Textnachrichten sind Anrufe mit und ohne Videofunktion möglich. ist wie Sykpe eine App für Internet-Telefonie, mit der auch Textnachrichten verschickt werden können. Viber ist kostenlos. Datenschutzrechtlich ist die Software aber laut golem.de bedenklich. Einer für fast alle: Wer einen Multi-Messenger sucht, mit dem man andere Messenger-Dienste zusammenführen kann, sollte sich genauer anschauen. Den praktischen Kurznachrichtendienst gibt es für PC, Mac, Android, iOS und BlackBerry. Einer der grössten Konkurrenten von WhatsApp ist der Samsung-eigene Instant Messenger . Der Messenger läuft auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, BlackBerry und Bada nutzen. Auch mit können plattformübergreifend Textnachrichten versendet, Dateien verschickt und Internet-Telefonate geführt werden. Auf Android-Smartphones ist der Dienst vorinstalliert. Auch Facebook mischelt im Messenger-Geschäft mit. Nebst der Chat-Funktion lässt sich mit dem sehen, wo sich die Freunde gerade aufhalten - sofern die Kontakte die Ortungsfunktion aktiviert haben. Die App ist für Android und iOS erschienen. kommt ursprünglich aus Japan, hat sich inzwischen aber auch bei uns eine grosse Anhängerschaft erobert. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit 73 Millionen Smartphone-Nutzer den Messenger, den es für Android, iOS und Windows Phone gibt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Spammer missbrauchen WhatsApp wieder vermehrt für ihre Werbebotschaften. Dies berichtet das deutsche IT-Portal heise.de. Die Empfänger der Nachrichten sollen auf Webseiten gelockt werden, auf denen Abofallen lauern. Dabei handelt es sich häufig um kostenpflichtige Erotik-Angebote.

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Insgesamt 6744 Teilnehmer

Die Schweizerische Kriminalprävention warnt in einer neuen Broschüre vor solchen Methoden: «Wo immer du deine Postadresse, E-Mail oder Telefonnummer angeben sollst und gebeten wirst, die AGBs zu akzeptieren, kannst du davon ausgehen, dass du eine Rechnung erhältst für ein Produkt, das du gar nicht haben wolltest.»

Link im Profilbild versteckt

Um die potenziellen Opfer zu erreichen, müssen die Kriminellen keine grossen Hürden überwinden. Wie beim herkömmlichen SMS kann auch bei den Gratis-Nachrichten von WhatsApp grundsätzlich jeder angeschrieben werden - sofern die Handynummer bekannt ist. Die Vermutung liegt nah, dass die Spammer mithilfe von Computern Millionen von Nummern ausprobieren und früher oder später Treffer landen.

Natürlich haben die WhatsApp-Betreiber gewisse Sicherheitsmassnahmen getroffen, um Werbenachrichten zu verhindern. Die Spammer versuchen offenbar die Filter durch Tricks zu umgehen. So wird die Internet-Adresse (URL), die zum Lockvogel-Angebot führt, nicht im Nachrichtentext platziert. Vielmehr wird sie in das Profilbild des Absenders eingebettet. Dann steht etwa zu lesen: «Hallo, hab was ganz Irres gefunden! Achtung reine Spezial-Versionen, (um die Nachricht zu entschlüsseln, einfach die LINKS öffnen, die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…) LG und schickt die Nachricht mal weiter!»

(dsc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Swiss Com am 26.01.2013 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    nicht der Rede wert.

    Wieso dreschen jetzt schon wieder alle auf WhatsApp rum? das hat doch überhaupt nichts mit dem Produkt zu tun. Weil es mittlerweile eben sehr verbreitet ist, ist es für die Spammer interessant. Derselbe Müll kommt auch über SMS und E-Mail. Also einfach löschen und gut ist.

  • chrigel am 26.01.2013 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    keine werbung und anrufe

    warum ich auf festnetz und handy keine werbung erhalte? weil ich weder im telefonbuch noch in der auskunft registriert bin! so einfach ist das. :-P ;-)

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  • mario am 26.01.2013 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1. April

    das ist kein Scherz, aber der Dienst wird in der Schweiz am 1. April gesperrt. Quelle: Bund

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Swiss Com am 26.01.2013 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    nicht der Rede wert.

    Wieso dreschen jetzt schon wieder alle auf WhatsApp rum? das hat doch überhaupt nichts mit dem Produkt zu tun. Weil es mittlerweile eben sehr verbreitet ist, ist es für die Spammer interessant. Derselbe Müll kommt auch über SMS und E-Mail. Also einfach löschen und gut ist.

  • mario am 26.01.2013 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1. April

    das ist kein Scherz, aber der Dienst wird in der Schweiz am 1. April gesperrt. Quelle: Bund

    • A. Berchtold am 26.01.2013 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau (-;

      ... Sehr interessantes Gerücht! Gratuliere, gute Idee, die WhatsApp Fan Gemeinde wird sich wieder alles mögliche Ausdenken, aber sorry! Ihr Gerücht hat wahrscheinlich wenig Erfolg? Ich bin eh kein WhatsApp-Fan und nutze drum Threema!

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  • chrigel am 26.01.2013 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    keine werbung und anrufe

    warum ich auf festnetz und handy keine werbung erhalte? weil ich weder im telefonbuch noch in der auskunft registriert bin! so einfach ist das. :-P ;-)

    • Marco am 28.01.2013 16:35 Report Diesen Beitrag melden

      selber schuld

      Dito. die Leute welche sich ins Telefonbuch eintragen lassen (ob mit oder ohne Stern) sind selber schuld. Ich habe meine Nummer ebenalls nie eintragen lassen und niemand unerwünschtes ruft mich da an...

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  • A. Berchtold am 26.01.2013 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Threema (Schweizer App) statt WhatsApp

    Ich habe den Löcherkäse WhatsApp schon vor einiger Zeit gelöscht und Threema installiert!

  • Whatsupller am 26.01.2013 07:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nachricht von whats up

    Bekam heute eine Nachricht von whats up darin stand ihre Dienste wurden verlängert bis 26.01.2014. heisst es ist kostenpflichtig?