Nach Zuckerberg

20. März 2014 10:18; Akt: 21.03.2014 13:24 Print

Auch Google-Chef kritisiert NSA-Spione

Wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg findet auch Googles CEO Larry Page das Ausspionieren der Bürger durch die US-Regierung «ausserordentlich enttäuschend».

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Google-CEO Larry Page forderte auf der TED-Konferenz, dass die US-Regierung mit offenen Karten spielt. (Bild: Keystone)

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Als nächster Spitzenmanager aus der Internet-Branche hat sich Google-Chef Larry Page negativ zum Überwachungssystem der Vereinigten Staaten geäussert: «Für mich ist es ausserordentlich enttäuschend, dass die US-Regierung das alles getan und uns nichts gesagt hat», sagte Page beim Auftritt an der Konferenz für Technologie, Unterhaltung und Design (TED) in Vancouver.

Mit «uns» meine er nicht sein Unternehmen, sondern die Öffentlichkeit, stellte der 41-Jährige auf Nachfrage klar. «Wir können keine Demokratie haben, wenn wir unsere Nutzer vor Dingen schützen müssen, über die wir nie gesprochen haben», sagte der Google-Mitgründer im Gespräch mit dem TV-Journalisten Charlie Rose. Man müsse wissen, welche Überwachung die Regierung plane und warum.

Die Enthüllungen über die ausufernde Überwachung durch den Geheimdienst NSA haben einen Keil zwischen Internetfirmen und die US-Regierung getrieben. Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte das Vorgehen Washingtons bereits scharf kritisiert.

(sts/sda)