Ups, gekündigt!

25. April 2012 08:45; Akt: 25.04.2012 10:09 Print

Aus Versehen 1300 Mitarbeiter entlassen

Die fünftgrösste Versicherung der Welt sorgte mit einem «Rundschreiben» für Aufregung. Anstatt einem Mitarbeiter zu kündigen, erhielt eine ganze Abteilung den blauen Brief.

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Im elektronischen Posteingang der Angestellten lauerte eine böse Überraschung. (Bild: Colourbox)

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«Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen zu danken und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.» So lautet der letzte Satz eines Kündigungsschreibens, das für Spott und Hohn sorgt im Web. Betroffen ist der in Grossbritannien beheimatete Aviva-Konzern.

Der fünftgrössten Versicherungsgesellschaft der Welt, Aviva, ist ein Fehler unterlaufen, wie er einfach nicht passieren sollte. Per E-Mail wurden 1300 Mitarbeiter entlassen - dabei hätte es einen einzelnen Angestellten treffen sollen.

«Standard-Vorgehen»

Laut Bericht der britischen Tageszeitung «Telegraph» herrschte am vergangenen Freitag erst einmal betretenes Schweigen, als das Kündigungsschreiben eintraf. Die meisten Empfänger hätten aber sofort begriffen, dass es sich um einen Fehler handle. Einen technischen Fehler beim E-Mail-Versand. Dumm nur, dass zwei Tage vor dem Lapsus tatsächlich ein «Restrukturierungsplan» angekündigt worden war, inklusive Stellenstreichungen.

Die Personalabteilung habe schnell reagiert und eine Entschuldigung verschickt, heisst es im Bericht der Zeitung. Das Vorgehen an sich, sprich die Entlassung per E-Mail, sei von der HR-Abteilung hingegen verteidigt worden. Es handle sich um das Standard-Vorgehen bei Kündigungen, hiess es.

(dsc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • karmaedv am 27.04.2012 02:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Technischer Fehler

    Ganz klar, technischer Fehler... Derjenige, der das behauptet sollte die Kündigung erhalten...

  • Rolf Raess am 25.04.2012 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Karl Marx hatte doch recht

    seit der Casino-Kapitalismus, begründet von Thatcher und Reagan, Einzug gehalten hat in unserer Hemisphäre. Man muss erkennen, wie aktuell die Feststellungen der Sozialisten um 1850 doch wieder geworden sind

  • blubber am 25.04.2012 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlende Sicherheitsfunktion...

    Tja mal sollte halt etwas genauer hinschauen wo man drauf klickt. Allerdings könnte das ganze auch deutlich entschärft werden, wenn die Software so programmiert ist, dass man den "Send to all"-Knopf zuerst freischalten muss. Bspw. in dem es daneben einen Schieberegler hat. Oder zumindest könnte die Software nochmals nachfragen, ob man diese Mail wirklich an alle in der Liste senden möchte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sara am 28.04.2012 02:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kündigung

    Was wisst ihr schon. Wer weiss, vielleicht wurde die Person auch per E-Mail eingestellt....

  • karmaedv am 27.04.2012 02:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Technischer Fehler

    Ganz klar, technischer Fehler... Derjenige, der das behauptet sollte die Kündigung erhalten...

  • marc am 25.04.2012 22:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kunden sollten Police per Mail künden

    Das Standardprozedere der Kunden dieser Versicherung sollte eine Kündigung der Police sein. Nicht wegen der sehr peinlichen Panne, sondern weil man einfach keine Mitarbeitenden per Mail kündigt. Das hat etwas mit Respekt und Professionalität zu tun.

  • Chiu am 25.04.2012 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Ooooops!

    Aus 1 Mail werden 1300 Mails...

  • Mushroom am 25.04.2012 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Unseriös

    Kündigungen bespricht man mündlich und nicht unpersönlich via Mail....