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Vor Comeback
18. Dezember 2012 16:04; Akt: 18.12.2012 20:00 Print
Das neue BlackBerry ist ein grosser Wurf
von O. Wietlisbach - Mit BlackBerry 10 auf die Erfolgsspur zurück: Der Hoffnungsträger von RIM kann es locker mit iPhone, Android und Windows Phone aufnehmen, wie ein erster Augenschein von 20 Minuten Online zeigt.
BlackBerry 10 ist fertig, die Einladungen sind verschickt. Am Montag hat BlackBerry-Hersteller Research in Motion ausgewählte Medien nach New York eingeladen, wo am 30. Januar 2013 das erste BlackBerry mit dem brandneuen Betriebssystem BlackBerry 10 präsentiert wird. Wir konnten uns RIMs Hoffnungsträger bereits ausführlich anschauen (siehe Diashow).
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Research in Motions (RIM) neuster Wurf sieht vielversprechend aus. Das Betriebssystem der Kanadier ist endlich für grosse Touchscreens optimiert, es läuft flüssig und das Design wirkt übersichtlich. Die Benutzeroberfläche erinnert auf den ersten Blick an das iPhone oder Android-Smartphones – die Apps sind wie gewohnt gitterförmig angeordnet. BlackBerry 10 unterscheidet sich aber mit zahlreichen neuen Funktionen von der Konkurrenz.
Kommunikationszentrale für alle Fälle
Das Kernstück von BB 10 ist der BlackBerry Hub, eine gemeinsame Nachrichtenzentrale für Benachrichtigungen per Telefon, SMS, E-Mail, Kalender, BlackBerry-Messenger, Facebook oder anderen Quellen. Meldungen werden im BlackBerry Hub chronologisch dargestellt.
Worauf RIM besonders stolz ist: Mit einer Wischbewegung gelangt man von allen Apps aus direkt zum BlackBerry Hub. Der Nutzer hat seine Kommunikation so an einem Ort im Überblick, das Wechseln zwischen Apps für E-Mail, SMS, Kalender etc. wird optimiert. Ob sich die neuen Wischgesten im Alltag bewähren, muss sich zeigen. Bei der Demonstration haben die Wischbewegungen noch nicht immer beim ersten Versuch zum Ziel geführt.
Power-User im Visier
Das neue BlackBerry-System sei für Power-User gemacht, für Menschen, die nicht nur Inhalte konsumieren wollen, sondern unterwegs arbeiten müssen. BB 10 ist daher an allen Ecken und Enden aufs Produzieren getrimmt, wie man unter anderem an der Tastatur erkennt.
Die physische Tastatur des BlackBerry ist nach wie vor unerreicht, das Gleiche gilt für die neu entwickelte virtuelle Tastatur. Noch bevor der User zum ersten Mal in die Tasten haut, hat der BlackBerry den Schreibstil des Users analysiert, indem unter anderem seine E-Mails gescannt werden. Beginnt man einen Satz, schlägt die virtuelle Tastatur das nächste Wort vor, das man vermutlich schreiben möchte (siehe Video). Das Keyboard erkennt zudem, welche Tasten man besonders häufig verfehlt. Tippt man eine Taste immer etwas zu weit rechts an, verschiebt sich der Druckpunkt ebenfalls nach rechts – das Keyboard passt sich dem Verhalten des Nutzers an.
Quelle: YouTube/BlackBerry
Privates und Geschäftliches auf einem Smartphone
Als Killer-Feature könnte sich BlackBerry Balance entpuppen: Mit einem Klick kann der BlackBerry vom gesicherten Geschäftsmodus in den Privatmodus gewechselt werden. Im Geschäftsmodus ist die gesamte Kommunikation wie gewohnt verschlüsselt und die Firma bestimmt, welche Apps per Fernzugriff auf dem BlackBerry installiert werden. Geht das Gerät verloren, kann das Unternehmen per Fernwartung alle Daten löschen. Der Nutzer kann aus Sicherheitsgründen im Geschäftsmodus keine eigenen Anwendungen installieren.
Nach der Arbeit wechselt man mit einem Klick in den Privatmodus. Anstelle der Business-Apps erscheinen nun die privat genutzten Apps oder Games, die ohne Einschränkungen installiert werden können. Wichtig für die Angestellten: Die Firma hat keinen Zugriff auf die persönlichen E-Mails oder SMS.
Die BlackBerry-Welle rollt ab Frühjahr
Den Starttermin für das erste BlackBerry mit BB 10 wird RIM am 30. Januar 2013 verraten. Die Kanadier haben gegenüber 20 Minuten Online bestätigt, dass das erste BlackBerry 10 mit einem rund 4,3 Zoll grossen Touchscreen im Frühling auch in der Schweiz erscheinen wird. Noch vor Juni werde ein zweites Gerät mit Touchscreen und physischer Tastatur die Läden erreichen.
Insgesamt wird die erste BB-10-Generation sechs Geräte umfassen und vom Premium-Modell bis zum Budget-Gerät alle Preisklassen abdecken. Drei BlackBerrys werden reine Touchscreen-Geräte sein, drei weitere Modelle kommen mit Touchscreen und physischer Tastatur.
RIM präsentiert BB 10
Quelle: YouTube/BlackBerry
Das neue BlackBerry im Video
Quelle: YouTube/tinhte.vn
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Alle 110 Kommentare

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BB-Option / Apps
BB-Option ist nicht mehr zwingen Notwendig, wurde schon ein paar bestätigt. An die App's mauler: Informieren wäre mal ne möglichkeit. RIM unterstütz seit der BB-World letzten Jahres die Developer mit div. Tools, Hackatons und Webcasts. Auch lassen sich App's von iOS und Android mit wenig Zeitaufwand portieren. Die regional 100 wichtigsten App's sind schon vertreten wurde auch schon von Heins bestätigt.
BB-Option / Apps
ja, wurde mir von beiden seiten (rim, provider) auch schon bestätigt. die app-portierung geht sehr flott, obwohl ich mir mehr native apps wünsche.
@an alle BB-Nörgeler
Es ist jedem frei, ein Blackberry zu kaufen. Für die Nörgeler gibt es ja genug Alternativen.
sehe ich auch so...
einige 'wenige' sind einfach nicht mehr objektiv....., oder?
Objektiv ist subjektiv.
Jeder hält sich für objektiv. Je stärker jedoch die «eigene Marke» angegriffen wird, desto subjektiver wird die Objektivität. Dagegen muss ich auch immer wieder angehen :-) Für RIM hoffe ich, dass das BB10 ein grosser Wurf wird. Wäre schade diesen Player zu verlieren.
Zum schiessen
Ich lach mich immer tot über die sogenanten "business User"...Ein wenig Email und Kalenderfunktionen resp. Synchros. WOOOOAAAWWW, das können natürlich nur ausgewählte Telefone :-)
Bravo
Ja. Das sind genau die Funktionen die ein Business Gerät ausmachen. Gratulation
oh man..
Du vergisst da wohl einige kleine Punkte. Aber du hast dir noch keine Gedanken gemacht was Business wirklich ist. Da gehören neben der Funktionen die du aufzählst: Sicherheit, besonders Security und Safety. Dann gehört dazu eine schnell gute Verwaltung - zentral geregelt - bietet auch nur RIM für mehrere Geräte gut durchdacht an (Mobile Fusion). Dann gehört zu einem Business gerät zuverlässigkeit. BB10 ist SIL3 zertifiziert. Aber da du nur Mails schickst die keine Class 3 benötigen weisst du glaube ich nicht was echtes "Business" bedeutet...
ein genervter ITler ;)
? wo steht was wegen "business User...Ein wenig EMail..."? wen interessiert den sowas im Firmeneinsatz, das kann jedes Gerät ob IOs oder Android usw. das ist Standard. Es geht im Firmeneinsatz um Sicherheit und Wissen wo meine Daten liegen und Usability auch wenn das sich kaum ein normaler User oder Chef eingestehen will. Man will natürlich, dass was man im privaten macht auch im beruflichen tun. Das das aber nicht wirklich funktioniert, kappieren die meisten nicht. Erst wenn was passiert, ist das Geschrei groß und dann kommen die Vorwürfe an die IT, warum habt ihr uns nicht darauf hingewiesen