Mavic Air

30. Januar 2018 10:32; Akt: 30.01.2018 10:32 Print

So rasant fliegt die neue Mini-Drohne von DJI

Der Hersteller DJI hat eine neue Mini-Drohne auf den Markt gebracht. 20 Minuten konnte mit dem Quadrocopter bereits abheben.

Impressionen vom DJI-Event auf dem Gelände des Monte-Carlo Bay Hotel in Monaco. (Video: 20M mit Material von DJI)
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Bei Sonnenschein sind die geladenen Journalisten aus ganz Europa im Monte-Carlo Bay Hotel eingetroffen. DJI wählte das elegante Haus im Fürstentum Monaco und die pittoreske Kulisse, um ihr neuestes Produkt, die Drohne Mavic Air, zu zeigen. Bald schon kreisen nicht nur Möwen, sondern auch surrende Drohnen über die Köpfe der Besucher.

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Was ins Auge sticht: Die Mavic Air ist klein. Zusammengeklappt passt sie locker auf eine Handfläche. Und trotz des starken Winds direkt am Mittelmeer bleibt die 430 Gramm leichte Mavic Air stabil in der Luft. Die Steuerung ist intuitiv und das Fliegen fällt somit auch Einsteigern ziemlich leicht.

Ausgereifte Technik

Beim neuesten Wurf von DJI handelt es sich aber nicht um ein Spielzeug. Denn trotz der geringen Ausmasse bietet die Mavic Air einiges. So können Fotos mit 12 Megapixeln und Videos in 4K-Auflösung aufgenommen werden. Eine Akkuladung reicht für eine Flugzeit von rund 21 Minuten. Zudem ist die Drohne mit einer maximalen Geschwindigkeit von 68 km/h ziemlich flink.

DJI hat der Drohne auch verschiedene hilfreiche Funktionen verpasst. So kann diese dank sieben eingebauten Kameras selbständig Hindernissen ausweichen. Interessant sind die Modi, die die Drohne automatisch fliegen lassen, um hochwertige Aufnahmen zu machen.

Per Hand steuern

Neben bekannten Funktionen wie dem Panoramamodus gibt es Spezialmodi wie etwa den Boomerang. Dieser lässt die Mavic Air in einer ovalen Flugbahn automatisch um ein Objekt oder eine Person kreisen. Dies eignet sich beispielsweise, um bei einer Wanderung einen Rundumflug vom Berggipfel aufzunehmen.

Von der kleineren DJI Spark wurde auch eine Gestensteuerung übernommen. Mit dieser kann die Drohne ohne Fernbedienung manövriert werden. Wenn man beispielsweise beide Arme auf die Seite ausstreckt, fliegt die Mavic Air weiter weg. Wenn man mit einer Hand auf den Boden zeigt, wird eine Landung eingeleitet.

Fazit

Das Gadget richtet sich mit den intelligenten Flugmodi und einem guten Preis-Leistungsverhältnis vor allem an Einsteiger. Auch für Sportler oder als Reisebegleiter eignet sich die Drohne, da sie kompakt und schnell einsatzbereit ist. Die Bildqualität kommt jedoch nicht an jene von grösseren Modellen heran. Immerhin wurde die Video-Bitrate auf 100 Mbit/s erhöht, was auch Profis einen gelegentlichen Einsatz ermöglicht.

Die Mavic Air ist ab sofort in den Farben Schwarz, Weiss und Rot erhältlich. Bei Schweizer Händlern ist die Drohne für knapp unter 1000 Franken zu haben.


Das Werbevideo zur neuen Mini-Drohne von DJI. (Video: DJI)

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JulietSummers am 30.01.2018 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    #verantwortung

    quad copter sind toll, ich selber besitze eine mavic pro. ich nutze sie für schöne landschaftsvideos die ich kreiere. verantwortungsvoll eingesetzt und gut über die regeln im luftfahrtgesetz/datenschutz sind solche copter kein problem. hört mal auf so einen unnötigen wirbel um drohnen zu machen. für spionageaufnahmen bräuchte man ganz andere copter und vorallem objektive dazu! und vorallem, es gibt wichtigere themen, armmut, gewalt, hungersnot, etc! lg julia

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  • Chris Kummer am 30.01.2018 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Ding

    Durfte es letzte Woche Test fliegen. Tolles Ding. Bin gespannt was da als nächstes kommt. Hoffen wir mal eine Mavic Pro 2!

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  • King Kong am 30.01.2018 22:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    DJI marschiert schnell

    Lustiges Spielzeug zwischen Mavic und Spark, aber mir kommen die neuen Modelle ein bisschen zu rasch aufeinander und sie scheinen mir auch technisch sehr eng beieinander. Ich seh jedenfalls noch keinen Grund meine fast dreijährige Mavic pro umzutauschen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom am 16.02.2018 07:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte um Tips.

    Gibts denn auch vernünftige Drohnen bis 300-400CHF mit ähnlichen Eigenschaften? zb mind 10-15min Akku. (Wechselbar?) Ohne Kamera.... GoPro wäre nämlich vorhanden. ;-) 1000wäre mir Zuviel für mal zwischendurch

  • Gabriel am 31.01.2018 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An Dji

    dji sollte lieber die app für ANDROID deutsch übersetzen, es kann doch nicht sein das man für eine drohne so viel bezahlt und die app ist auf englisch

    • Chris am 31.01.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gabriel

      Oder besser wäre einmal mit Englisch lernen anzufangen. es gibt auch gute gratis Sprachkurse z.B. Duolingo oder Memrise

    • Gabriel am 31.01.2018 23:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Chris

      ich kann sehr gut englisch sprechen, aber wenn man mit der drohne fliegen will, gibt es wörter von der technologie die man nicht versteht was es ist. Man soll auch sehr gut auf das Gesetz achten wenn man fliegt!!!

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  • ThomasSch_Bern am 31.01.2018 06:30 Report Diesen Beitrag melden

    NB, der Song heisst

    Crave You (Cassian Remix) - Flight Facilities

  • King Kong am 30.01.2018 22:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    DJI marschiert schnell

    Lustiges Spielzeug zwischen Mavic und Spark, aber mir kommen die neuen Modelle ein bisschen zu rasch aufeinander und sie scheinen mir auch technisch sehr eng beieinander. Ich seh jedenfalls noch keinen Grund meine fast dreijährige Mavic pro umzutauschen.

    • olilein am 30.01.2018 22:30 Report Diesen Beitrag melden

      3 Jahre Mavic pro

      mavic pro 3 Jahre alt Hut ab, da hast Du das erste Vorserienmodell aus dem Labor zu Hause

    • Chris am 30.01.2018 22:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @olilein

      In 2 bis 3 Monaten wirst du anders denken weil dann die noch viel bessere Mavic pro 2 herauskommen wird.

    • Johnny am 30.01.2018 23:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @King Kong

      Wirkt halt etwas leiser und weniger aggressiv beim Bünzlivolk. Eine Spark mit klappbaren Armen hätte es aber auch getan. Die Wifi anstatt RC Verbindung ist für mich ein No-Go.

    • Couscous FPV am 31.01.2018 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      Ist mittlerweile leider üblich

      Ist nicht nur bei DJI so, sondern leider mittlerweile bei fast allen Providern. Auch bei Zubehör- und Teile-Providern wie z.B. RunCam, Foxeer, Lumenier, FrSky usw. Kriegst Du Deine Teile endlich, gibt's schon wieder eine neueres Modell und Deines ist nichts mehr wert. Viel zu schneller Modellwechsel mit eindeutig feststellbarem Qualitätsrückgang, der das Hobby schlussendlich runter reissen wird.

    • DJ Iuser am 01.02.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

      Pros und Kontras

      Oktober 2016 ist bei dir also fast drei Jahre her? Ansonsten ja, es gibt technische Unterschiede (mit Pros und Kontras) aber keinen zwingenden Grund zu wechseln wenn man schon eine Mavic Pro hat. Für Neueinsteiger sieht es anders aus, kompakter und günstiger, bei wenig Einschnitten (kein Ocusync und weniger Akkukapazität). Entscheiden muss jeder selbst für sich :)

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  • Der Ironiker am 30.01.2018 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Toll, unter 500 Gramm

    Toll ist dass die Drohne unter 500 Gramm wiegt. Mit Drohnen unter 500 Gramm darf nach schweizer Gesetzgebung jeder über die Start- und Landebahn in Kloten fliegen. So kann man das Schreckgesicht des A380 Piloten aus nächster Nähe in 4K aufzeichnen.

    • Dani am 30.01.2018 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ironiker

      Lesen Sie bitte nochmals nach. Danke.

    • Der Ernste am 30.01.2018 16:16 Report Diesen Beitrag melden

      Falsche Information..

      Was für ein Mist. Laut dem Schweizer Gesetz gibt es um jeden Flughafen eine Sperrzone von 5km für jegliche Multicopter. Somit fällt auch die Mavic Air unter dieses Verbot. Bitte zuerst informieren.

    • Der Ironiker am 30.01.2018 16:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Dani & Der Ernste

      Die Sperrzone von 5 km um Flughäfen soiwe Überfliegen von Menschenansammlungen ist nur für "Modelluftfahrzeugen mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 30 kg" untersagt. Das ist ja eben der Witz an der ganzen Sache. Darauf wollte ich mit meinem Kommentar aufmerksam machen.

    • Marc am 30.01.2018 18:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ironiker

      Falsch, es gilt die Regel: ich bin für meine Drohne selber verantwortlich

    • Der Ironiker am 30.01.2018 18:38 Report Diesen Beitrag melden

      @Marc

      Natürlich ist man immer selber verantwortlich. Aber die 5 km Regel gilt für Drohnen unter 500 Gramm nicht!

    • Pilot am 30.01.2018 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ironiker

      Ja weil 500gr auch nichts wiegt und ein so kleines Plastikteil auch überhaupt kein Schaden anrichten kann. Da sind die x-tausend Spatzen die da rumfliegen gefährlicher.

    • Acstrobe am 30.01.2018 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ironiker

      Die 5km Regel gilt nicht. Aber es heisst im Gesetz ganz klar dass man keine anderen gefährden darf. Das gilt auch für Drohnen unter 500 Gramm. Wenn etwas passiert ist man trotzdem Schuld. Ich bin dafür dass man die 5km Regel auch für Drohnen unter 500 Gramm einführt.

    • Der Ironiker am 30.01.2018 20:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Acstrobe

      Das sehe ich auch so.

    • Alaska am 31.01.2018 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ironiker

      Sperrzone hin oder her. Nur schon das Gedankengut ist auf einem sehr sehr tiefen IQ. Die andern mit dem "Daumen hoch" können sich dem " der Ironiker" anschliessen ..... tiefer IQ. Wegen solchen Typen muss man wieder eine Gesetztesgebung fest legen.

    • Trittbrettfahrer am 31.01.2018 16:38 Report Diesen Beitrag melden

      Teppichmesser

      Einen tiefen IQ hat wer sich über den Kommentar von "Der Ironiker" aufregt und nicht merkt, dass es ein Witz ist. Des weiteren wollte ich noch anfügen, dass es mit einer 500g Drohne erlaubt ins WTC reinzufliegen, um den freien Fall des Gebäudes in 4K zu filmen, damit die Verschwörungstheoretiker nicht wieder behaupten können es wurde gesprengt..

    • Ironie am 31.01.2018 20:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Ernste

      Seid wann kennen Drohnenbesitzer die Gesetze

    • Schwegi.as am 08.02.2018 08:16 Report Diesen Beitrag melden

      Anstand und Respekt

      Es ist eine Frage des Anstandes und Respekt dass man sowas nicht macht! Wer es dennoch wagt gehört massivst gebüsst! Im übrigen kann man selbst die Spark nach dem neusten Update nicht mehr in der 5km Zone um Flugplätze starten!

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