Projekt EveryCook

28. Dezember 2012 14:15; Akt: 28.12.2012 15:14 Print

Diese Maschine macht den Koch überflüssig

Ein Schweizer Tüftler hackt die Küche: Der Maschinenbau-Ingenieur hat den Prototyp einer Kochmaschine entwickelt, die automatisch Gerichte zubereitet.

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Die automatische Kochmaschine EveryCook. Ungelöst ist die Abwasch-Problematik. (Bild: Alexis Wiasmitinow )

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«EveryCook: Schnitzel mit Pommes.» Was nach dem Nahrungsreplikator aus Raumschiff Enterprise klingt, könnte bald Realität werden - oder wenigstens so ähnlich. Alexis Wiasmitinow hat auf dem europäischen Hacker-Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg sein Projekt EveryCook vorgestellt. Dieses integriert alle verfügbaren Informationen und Techniken rund um das Kochen und vernetzt sie in einem «Internet der Dinge».

«Jetzt brauchen wir nur noch Investoren», sagte Wiasmitinow am Freitag in Hamburg. Der Maschinenbau-Ingenieur aus Winterthur hat den Prototyp einer Kochmaschine entwickelt, die auf eine Datenbank mit Rezepten und Informationen zu Nährstoffen zugreift und mit Hilfe von Sensoren Gerichte nach präzisen Angaben zur Menge von Zutaten oder zur Kochtemperatur zubereitet. Mehr Informationen und Bilder finden sich auf Wiasmitinows GooglePlus-Seite.

Auch eine Küchenwaage, Mikrowellengeräte oder Kühlschränke könnten eingebunden werden, sagte Wiasmitinow. Die entscheidende Frage einer Zuhörerin blieb allerdings noch offen: «Wie organisiert das System dann den Abwasch?»

Der Chaos Communication Congress beschäftigt sich noch bis Sonntag mit der technischen und politischen Gestaltung digitaler Lebensräume. Begonnen hatte der grösste europäische Hacker-Kongress am Donnerstag mit einem Aufruf zum Widerstand gegen staatliche Überwachungssysteme. An dem Treffen nehmen rund 6000 Computerexperten, Bürgerrechtler und Netzaktivisten teil.

(owi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Item am 28.12.2012 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Jammertal

    Gönnt doch diesem Maschinenbau-Ingenieur seine freude am bauen von Machinen. Wie auch der Koch seine freude am kochen hat. Statt dauert von "unnötig" jammern oder irgendwelche sinnlose Vergleiche veröffentlichen.

  • Dönerkiuz am 28.12.2012 23:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der gerät

    Der Gerät wird nie müde. Der Gerät schläft nie ein. DerGerät ist immer vor dem Chef im Geschäft...

    einklappen einklappen
  • Fritz am 29.12.2012 02:05 Report Diesen Beitrag melden

    Für nicht anspruchsvolle Grossbetriebe

    So ein Gerät könnte wenn es grösser und ausgereifter wäre, überall dort die Köche ersetzen wo leider, eher Quantität als Qualität gefragt ist. In Frage kämen zb. Spitäler, Altersheime, Autobahnraststätten, Strafanstalten und dergleichen mehr. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, wenns auch bis zur Replikator Maschine noch ein paar Jahrzehnte dauern wird.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Arnold am 31.12.2012 02:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Terminator

    Es ist wie bei Terminator die Maschinen erobern unsere Welt.

  • Leser am 29.12.2012 18:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WOW!!

    ... wie sinnlich!!... e Guete!!

  • Thomas Harder am 29.12.2012 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    ein gewisses Potential ist da....

    Ich sehe doch noch eine gewisse Zukunft in diesem Gerät. So tief wie wir mittlerweile den Stellenwert des Essens und der zu und genommenen Nahrung ansetzen, das dürfte diese Maschine durchaus auch hinkriegen. Hauptsache billig !

  • Josef am 29.12.2012 08:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    reinigen

    mich würde mal interessieren wie lange die Reinigung dieses "Gerätes" dauert.

  • Frühlingsrollen am 29.12.2012 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee aber es wird immer

    "blinde Flecken" geben, welche ein Gerät nicht abdecken kann. Das Projekt ist für mich gescheitert, weil der wichtigste und unangenehmste Teil glatt nicht einmal ansatzsweise erledigt wird. PUTZ+AUFRÄUM